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Die Bockbier-Tour in Bamberg, die nur eine halbe wurde…


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BAMBERG / DROSENDORF – Es gibt sie, diese Ausflugsvorhaben, die man erst wunderbar in die Tat umsetzt, dessen weiteres Erreichen dann aber grandios scheitert. Zu den Zeiten der Bockbier-Anstiche muss man in diesen Wochen an sich nach Bamberg und Umgebung reisen. sw1.news-Vielschreiber Michael Horling tat es – und ließ zwei Ziele unerreicht.

„Los ging´s am Donnerstag kurz vor 15 Uhr mit natürlich der Bahn von Schonungen aus, keine 30 Minuten später ist man mitten in Bamberg. Also: Am Hauptbahnhof, von dem aus man in 10 Minuten zu Fuß locker die Brauerei Fässla erreicht, bei der es seit Ende Oktober wieder den Bambergator gibt, das stärkste Bier überhaupt, das es in Bamberg gibt und das gegen 15.30 Uhr den Tag auch ganz schnell beenden kann.


DB Oktober-November

Wie immer, wenn wir dort sind und in dem kleinen Innenhof diesen Doppelbock trinken, dann schlage ich vor, unsere Pläne sofort zu den Akten zu legen und hier noch das ein oder andere zu genießen, um – falls dann noch Hungergefühle da sind – Bratwürste mit Kraut oder das halbe Hähnchen mit Pommes zu essen, um danach zehn Minuten zum Zug zu wackeln und nach den 30 Minuten in der Bahn hoffentlich den Halt in Schonungen nicht zu verschlafen.


Wir hatten allerdings das Bayernticket gezogen, weil wir mit dem ja noch ein bisschen gratis Bus fahren wollten. Also musste ich mich mit dem einen Bambergator begnügen. Der Bus aber, der auch am Bahnhof Richtung Memmelsdorf abfahren sollte, kam auch zum Ärger einiger anderer Personen nicht. Wir fanden einen Ersatz und landeten keine 15 Minuten später in Drosendorf, dem Ortsteil von Memmelsdorf. Unterwegs konsumierte ich mit Freude die eine Seite im Kicker vom Kollegen Rudi Dümpert über den Höhenflug der Fußballer des TSV Aubstadt.

Das in Drosendorf längst lieb gewonnene Brauereigasthaus Göller hatte auch einen frischen Bock, ein bisschen süffiger noch als der im Fässla, zudem mit 3 Euro preisgünstiger als der für 4,10 Euro zuvor. Wir gönnten uns eine halbe und studierten dabei die Speisekarte. Kurz vor 17 Uhr wurde es draußen so langsam dunkel und kamen zum Glück Hungergefühle auf. Ein Biergulasch mit Klößen und leckerer Gerupfter verstärkten den Appetit. Dazu noch ein Bockbier – herrlich.

Es war noch nicht mal 18 Uhr, draußen richtig dunkel – und unsere Pläne waren über den Haufen geworfen. An sich sollten nun noch die Besuche bei zwei echten Bockbieranstichen folgen. Bei dem im benachbarten Memmelsdorf in der Brauerei Drei Kronen und in Bamberg in der Oberen Sandstraße im Stilbruch, wo Hübner Bräu aus Steinfeld stets sein Starkbier erstmals präsentiert. Doch wir waren gut genährt, flüssig gefüllt, ein bisschen müde und froh, als wir den Zug kurz vor 19 Uhr Richtung Heimat erwischten.

Abends kamen wir dann als viel früher als gedacht nach Hause, als ein paar Kids gerade an unserem Haus vorbei waren. Glück gehabt, kein ´Süßes oder Saures´ beim nervigen Klingeln. Trotzdem war´s ja erst kurz vor 20 Uhr und man musste befürchten, dass sich – wie alle Jahre zuvor – weiterer Halloween-Besuch ankündigen würde. Ich fand eine Tüte Gummibärchen, deren Haltbarkeitsdatum mit Oktober 2019 perfekt gepasst hätte, und legte sie bereits. Doch es kamen keine schaurigen Figuren mehr vorbei…“



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