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Eine lebendige Gesellschaft braucht engagierte Bürger: Empfang für Ehrenamtliche in Gerolzhofen




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GEROLZHOFEN – „Ein Ehrenamt zu übernehmen, sich freiwillig zu engagieren, das sagt viel über einen Menschen aus. In der Regel bleibt diese Einstellung ein ganzes Leben lang bestehen: Wer ein Ehrenamt ausübt, hat Spaß am Leben, will sein Umfeld und seine Heimat mitgestalten.

Ehrenamtliche haben es gelernt sich aufzuraffen, Angelegenheiten selber zu regeln“, betonte Bürgermeister Thorsten Wozniak bei erstmals zwei Empfängen für ehrenamtlich tätige Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Rügshofen und Gerolzhofen. Die Empfänge fanden jeweils im Pfarrer-Hersam-Haus statt. Insgesamt folgten rund 250 Ehrenamtliche den Einladungen.

Das Ehrenamt kennt viele Facetten. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens könnten ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen nicht oder nur kaum funktionieren: „Ich bin stolz darauf und dankbar darüber, dass wir in Gerolzhofen und Rügshofen so viele Bürgerinnen und Bürgern zählen, die zusammenstehen, die in allen gesellschaftlichen Bereichen enorme ehrenamtliche Leistungen aufbringen“, sagte der Bürgermeister. Er dankte für die vielen Stunden, die die ehrenamtlich Engagierten in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit aufgebracht haben und regelmäßig aufbringen. „Ohne Sie wäre unsere Stadt um vieles ärmer. Schön, dass es Sie gibt.“


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In Deutschland sind über 23 Millionen Menschen über 14 Jahren ehrenamtlich tätig in Vereinen, Verbänden, Initiativen, sozialen Einrichtungen oder Kirchen. In Bayern sind es fast 4 Mio. Menschen.




Dieser Motivation ist oft sehr unterschiedlich: Neuer Erfahrungen, Aneignung neuer Fertigkeiten, neue soziale Kontakte, Verbesserung des Selbstwertgefühls, persönliches Wachstum, politische und gesellschaftliche Verantwortung, manchmal auch die Befreiung von eigenen Problemen. Hinter diesen einzelnen Motiven gibt es nahezu immer das Bedürfnis zur gesellschaftlichen Mitgestaltung.

Eine lebendige Gesellschaft braucht engagierte Bürger, braucht Ehrenamtliche. Sie geben Impulse, sie stärken den Zusammenhalt und helfen dort, wo der Staat an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt. Das Ehrenamt ist nicht nur bunt, es ist auch keine Frage des Alters. Es gibt nach wie vor junge Menschen ebenso wie diejenigen, die schon deutlich die 80 überschritten haben, aber immer noch regelmäßig helfen. Jeder kann mit seinen Fähigkeiten beitragen, unsere Gesellschaft zu bereichern. Gerade die älteren glänzen mit Erfahrung, die jüngeren vielleicht mit neuen Ideen und frischem Wind.

Für die Unterhaltung sorgte an den Abend Heinrich „Dschahli“ Karl (Foto) mit dem Programm: „Kreisler, Kästner, Karl – was sonst“.







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