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Fahr mal hin: Bayreuth mit Festspielhaus, Botanischem Garten und natürlich Bier – MIT VIELEN FOTOS!


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BAYREUTH – sw1.news-Vielschreiber Michael Horling hat zusammen mit Partnerin Petra den Besuch des Auswärtsspiels der Schweinfurter Basketballer in Neudrossenfeld genutzt und in Bayreuth drei Orte angeschaut, die man unbedingt sehen und erleben muss.

„Station eins war der Grüne Hügel. Relativ weit im Norden der Stadt geht es ein paar Meter durch einen Park nach oben, und dort steht es dann: Das berühmte Festspielhaus, das von Wagner selbst entworfene Opernhaus. Jeden Sommer sieht man dort die Prominenz die Festspiele besuchen. Jetzt im Winter ist an einem Sonntagnachmittag relativ wenig los. Die Führung durch das Innere hatten wir verpasst, kamen 30 Minuten zu spät an. Also ein bisschen außenrum laufen, Fotos machen, durch den Park nach unten und zur Mohren-Bräu, die leider sonntags geschlossen hat. In dem alten Backsteinhaus wirkt diese Gaststätte nicht wirklich einladend, auch wenn die Speisekarte vor der verschlossenen Türe neugierig macht. Wir kommen sicher mal wieder, dann im Sommer.


Tierheim Schwebheim

Station zwei am anderen Ende der Stadt: Der Ökologisch-Botanische Garten auf dem Gelände der Universität mit auch sonntags bei freiem Eintritt geöffneten Gewächshäusern und dem schwarzen Kater Heiner, der sich im Vorraum seine Heimat gesucht hat. In die Häuser selbst darf er nicht rein, wir aber schon. Bei kühlen Temperaturen war der Rundgang in diesem Moment genau das Richtige. Es gibt außergewöhnliche Pflanzen zu bestaunen, darunter eine Seerose, deren Blätter ein Gewicht von bis zu 20 Kilo (!) tragen können. Im Vergleich zu den Gewächshäusern ist der Freibereich um ein Vielfaches größer. Wir spazierten auch hier den Rundweg entlang, beschlossen, im Frühling oder Sommer nochmal zu kommen, wenn dann alles blüht und ließen die nächste geplante Station, den Tierpark Röhrensee, aus – das bietet sich dann beim nächsten Besuch an…

Station drei war daher Becher Bräu, eine Brauereischänke, die wir drei Jahre zuvor schon mal besuchten im Vorfeld eines Schnüdel-Gastspiels in Bayreuth. Damals saßen wir im Freien, diesmal ging´s in die überaus urige, gemütlich rustikale Stube. Ich liebe Gastwirtschaften, in denen am Nachmittag überwiegend ältere Männer ihr Bier trinken und in denen die Zeit stehen geblieben ist. Zudem gab´s einen Mann´s Bock, ein Starkbier also aus der Stadt. Wir immer an dieser Stelle beschloss ich innerlich, die weiteren Pläne des Tages Pläne sein zu lassen und hier noch den ein oder anderen Bock – überaus köstlich! – zu leeren. Doch wir hatten anderes vor und noch feste drei weitere Stationen eingeplant.


Nach der rund zehn Kilometer langen Fahrstrecke nach Neudrossenfeld durfte ich für diesen Tag endlich den Autoschlüssel weiter reichen. Endlich schafften wir es mal wieder ins Bräuwerck, die erst vor rund fünf Jahren wiederbelebte Brauerei mit einer tollen Gaststätte in einem rundum sanierten Haus. Tagwerck, Nachtwerck, Urwerck, Hexenwerck oder Landwerck heißen hier die guten Biere. Im November gibt´s den Kraftwerck-Bock, aktuell wird der Mainwerck-Bock ausgeschenkt, einer der besten überhaupt. Ab 18 Uhr waren so gut wie alle Tische reserviert, wir aber wollten ja eh nur ein Bier trinken. Also ich rund eineinhalb oder mehr, Fahrerin Petra maximal eine halbe Halbe. Dank angenehmer Nachbarschaft und viel Plauderei am Stammtisch verging die Zeit wie im Flug.

Und so kamen wir erst zum dritten Viertel in der nicht weit entfernten Sporthalle an, wo unsere DJK-Basketballer gerade ein bisschen besser in Schwung kamen und letztlich deutlich gewannen. Meine neue Canon-Kamera und ein gutes lichtstarkes Objektiv für Sport in der Halle bestand auch ihren vierten Test. Was werden das wohl für grandiose Fotos sein, wenn ich erst einmal eine komplette Partie konzentriert fotografiere – ohne zuvor ein paar Gerstensäfte vernichtet zu haben.

Doch rund eineinhalb standen mir noch bevor. Über die Autobahn fuhren wir endlich mal wieder nach Merkendorf, das zur Gemeinde Memmelsdorf bei Bamberg gehört – mit einer bemerkenswerten Brauereidichte. Wenn man am Nachmittag schon auf Wagners Spuren in Bayreuth wandelt, dann muss es natürlich am Abend die Brauerei Wagner in Merkendorf sein. Fieser Weise gab´s sowohl einen hellen als auch einen dunklen Bock – was ideal war zu den servierten Schnitzelbrötchen. Einzig der parallel laufende klare Leverkusener Sieg in Paderborn störte mich ein wenig, viel mehr freilich das deutliche 4:0 der Bayern zuvor in Berlin. Ansonsten war´s ein grandioser Sonntags-Ausflug.“



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