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Fahr mal hin: Die Fränkische Schweiz mit Riesenburg, Quackenschloss, Adlerstein und anderen Geheimtipps


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FRÄNKISCHE SCHWEIZ – Hochbezahlte Tourismus-Manager in der Fränkischen Schweiz wissen natürlich schon, dass Felsen, Burgen oder Bier erstklassige Gründe sind für einen Besuch der Region zwischen Bamberg, Forchheim, Bayreuth oder Pegnitz. Ein paar Geheimtipps freilich gehen irgendwie unter, wenn man sich über die Gegend informiert.

sw1.news-Vielschreiber Michael Horling und Partnerin Petra Moritz erkundeten ein paar nicht unbedingt so bekannte Stellen.


Pabst Azubi

„Die Burgruine Streitberg kennt man, klar. Von ihr schaut man rüber auf die Burgruine Neideck. Das sind markante Sehenswürdigkeiten und natürlich Muss-Ziele bei einem Besuch. So wie die im Winter geschlossene Binghöhle bei Streiberg, einem der wichtigesten Orte im Wiesenttal. Leider wird man hier das Gefühl nicht los, dass die Tourismusströme nicht mehr ganz so viele Gastronomiebetriebe ernähren können wie einst. Den Schwarzen Adler jedenfalls, zentral gelegen am Parkplatz, gibt´s leider nicht mehr…


Wir erkundeten vor der Burgruine Streitberg im so genannten Schauertal Geheimtipp eins: Der Wedenbach gleich unterhalb der Binghöhle bietet hier nämlich nicht nur einen höchst imposanten Verlauf über Kaskaden, sondern vor allem einen Wasserfall, den man gesehen haben sollte. An ihm kommt man vorbei, wenn man den romantischeren Weg hoch zur Burgruine wählt. Und die ist natürlich mit ihrer Aussichtsplattform ein echter Knaller.

Quackenschloss und Adlerstein standen nun auf unserer Besuchsliste. Leider nicht einfach zu finden. Bei Engelhardsberg führt eine schmale Straße zu einem kleinen Wanderparkplatz, von dem aus man zum Quackenschloss laufen kann; das ist eine rund 18 Meter lange Durchgangshöhle an einem Felshang, bei unserem Besuch aufgrund des festgetretenen Schnees nicht ganz so leicht zu begehen.

Auf dem Weg dorthin kommt man am Adlerstein vorbei. das ist einer der vielen Aussichtsfelsen in der Fränkischen Schweiz, den man seit 1905 über eine feste und allerdings steile Eisentreppe begehen kann. Auch da galt: So ganz ungefährlich ist das im Winter nicht. Aber wir sind ja trittsicher…

Nicht weit weg von dort: Die Riesenburg und mit ihr das vielleicht markanteste Natur-Bauwerk überhaupt, das die wenigstens Leute wohl richtig kennen. Bevor man die wenigen Meter von der Straße zu dieser Höhlenruine aufsteigt, muss man darauf hoffen, auf dem kleinen, vielleicht drei bis vier Fahrzeuge fassenden Parkplatz den Wagen unter zu bekommen. Vielleicht will man ja deshalb diese Höhle nicht bekannter machen, für die sich alleine schon ein Ausflug in diese Ecke lohnt. Menschen mit Höhenangst werden den Aufstieg kribbelnd genießen…

Wir rundeten unseren Tagesurlaub mal wieder an mit einem Besuch der Thuisbrunner Elch-Bräu im Gasthof Seitz unweit von Gräfenberg. Es war Dienstag – und da gab´s zum Dunklen und zum hellen Kellerbier die leckeren Fleischküchla mit Kartoffeln, Karottengemüse und Wirsing. Auch kulinarisch ist die Fränkische Schweiz immer eine Reise wert!“

Vor vielen Fotos hier zwei Videos:


 



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