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Fahr´ mal hin: Diverse Tipps für schöne spätsommerliche Tagesausflüge in der Region


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UNTERFRANKEN / THÜRINGEN – Bei inundumsw.de-Vielschreiber Michael Horling und (Reise-)Partnerin Petra geht´s natürlich immer wieder auch um gutes Bier, wenn die Beiden Ausflüge unternehmen. Im September waren sie nun gleich fünf Mal zu spätsommerlichen Tagesausflügen unterwegs und können die ein oder andere Kurzreise sehr empfehlen.

„Los ging´s kurz vor meinem 50. Geburtstag in die inzwischen lieb gewonnenen nördlichen Haßberge. Auf dem Zeilberg bei Voccawind soll es ja einen überaus schönen Biergarten geben. Der hat von April bis Oktober immer mittwochs, freitags und samstags von 15.00 – 20.00 Uhr und sonn- und feiertags von 11.00 – 20.00 Uhr geöffnet. Das aber erfuhren wir – man sollte sich halt besser vorab informieren! – erst vor Ort. Wir waren Donnerstag dort (was einen anderen Grund hatte, denn mittwochs ist die Brauereigaststätte Hartleb in Maro geschlossen…), konnten so den tollen Garten nur außer Betrieb betrachten, wohl aber den benachbarten Steinerlebnispfad besuchen. Man kann hier einen Steinbruch umrunden, erfährt, dass es hier früher mal den Königssee gab, ein beliebtes Ausflugsziel. Alles sehr sehenswert – und natürlich umso schöner, wenn man einen Hunger und einen Durst mitbringt und weiß, dass es später beim Hartleb leckere Köstlichkeiten geben wird.


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Am Tag danach besuchten wir Seinsheim. Das liegt im Landkreis Kitzingen, schon fast in Mittelfranken und hat neben einer Weinscheune in den Weinbergen auch noch die offiziell kleinste Brauerei Unterfrankens zu bieten. Wir erwischten genau den Freitag, an dem im Dorfzentrum in einem alten Gebäude immer (bis auf jeden ersten Freitag im Monat) gebraut wird. Dann können die Besucher ab 16 Uhr bis spätabends das Bier probieren. Es gab ein Kellerbier und ein Helles, was dazu führen musste, dass Petra später an´s Steuer ging. Was für ein Andrang war das bei herrlichsten Wetter! Ich bedauerte, dass ich für 18 Uhr ein Fußballspiel in Schallfeld bei Gerolzhofen angenommen hatte, denn dieser süffige Gerstensaft machte Lust auf noch viel mehr. Gut zu wissen: Ab 15.12. gibt´s einen Weihnachtsbock. Da schauen wir dann sicherlich wieder vorbei.


Eine Woche später führte uns eine weitere kurze Reise nach Sulzdorf an der Lederhecke. Dort gibt´s eine Ferienhaus-Siedlung, von der ein zirka drei Kilometer langer Fußweg zur Burg Brennhausen führt. Dieses gut erhaltene Wasserschloss ist ein echter Geheimtipp. Eine der Sehenswürdigkeiten der Region, für die man halt auch ein bisschen etwas tun muss. Wir spazierten gemütlich etwas mehr als eine Stunde lang an einem frühen Donnerstagabend – wieder im Wissen, dass wir danach mit dem Auto nur ganz wenige Kilometer erneut nach Maroldsweisach hatten. Und die Brauerei Hartleb ist mittlerweile wirklich so etwas wie unsere Lieblings-Gaststätte. Die fleißige Bedienung stellt schon immer gleich zwei Bier hin, sobald wir erscheinen. Es wird nicht mehr lange dauern, dann stehen auch schon die zwei halben Hähnchen auf dem Tisch, wenn wir kommen. Dieser Abend war nochmal ein ganz milder Ende September mit Biergarten-Verweildauer bis fast 22 Uhr und netter Nachbarschaft. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Freiluft-Saison.

Freitag danach ging es nach Thüringen. Wir hatten schon lange Karten für das Konzert von Mesh und M.I.N.E. um den Camouflage-Sänger Markus Meyn. Natürlich wollten wir auch diesen Ausflug verbinden mit dem Besuch einer Brauerei. Ich fand das Waldcasino als interessantestes Ziel, weil es etwas außerhalb im Steigerwald liegt. Wir fuhren zuhause bei fast 20 Grad los und kamen in Erfurt bei unter zehn Grad und strömendem Regen an. Zunächst war das noch gar nicht so schlimm. Das Lokal ist sehr empfehlenswert, ein Italiener, der uns überzeugte, auch gleich zu einem Hausbrauerbier eine Pizza zu verspeisen. Auch wenn es noch nichtmal 18 Uhr war. Kaum einen Kilometer entfernt parkten wir dann wie geplant am Steigerwaldstadion, liefen über die Eishalle (in der die Black Dragons gegen Tillburg in die Oberliga-Saison starteten – warum kann eigentlich Erfurt mit seinen kaum 500 Fans Oberliga und Schweinfurt nicht?) in die Stadt. Dort war Volksfest auf dem Domplatz. An der Krämerbrücke vorbei fanden wir schnell die Location des Konzerts. Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen. Um 23.30 Uhr durften wir dann im T-Shirt noch rund 45 Minuten zum Auto laufen und weitere eineinhalb Stunden nach Hause fahren. Kurz nach 2 Uhr hatte uns Schonungen wieder.

Dafür ließen wir es dann ein paar Tage später ruhiger angehen und wollten ein Fußballspiel im lange nicht mehr besuchten Waldberg in der Rhön mit dem Kreuzberg verbinden. Keine fünf Kilometer lang ist von dem Ort der Fußweg hoch zum Kloster und zum Gipfel. Allerdings sind rund 500 Höhenmeter zu überwinden. Während man rückwärts quasi fliegt, ist der Anstieg schon wirklich recht beschwerlich. Der Vorteil: Die Vorfreude auf das Klosterbier oben auf dem Kreuzberg treibt einen eben an. Wir gönnten und zwei Halbe und bedauerten es wie immer ein wenig um diese Jahreszeit, dass es noch keinen Bock gibt (den das Erfurter Waldcasino übrigens eine Woche nach unserem Besuch erstmals ausschänkte…). Unten zurück in Waldberg gab´s zu einem Flutlichtspiel gegen die Freiland-Museum-Werkself aus Fladungen (kleiner Scherz!) zwei leckere Currywürste (wieso bieten eigentlich Fußballvereine so selten sowas an?), ehe auch dieser letzte Ausflug im spätsommerlichen September endete.

Ein paar Tage zuvor konnten wir ein Fußballspiel in Oberschwappach verbinden mit der Einkehr in das Schlossrestaurant, um endlich mal dort das hausgebrauchte Zeitlos-Bier zu testen. Und das Gute: Auch der Herbst und der Oktober bringen schöne Tage. Wir wissen: In Drosendorf bei Bamberg steht der Bockbieranstich an, die Schonunger Ringer reisen nach Burgebrach in den Steigerwald – all das verspricht weitere kulinarische Köstlichkeiten und schöne Erlebnisse. Unsere zweite Stammwirtschaft in Weyer hat nach einem Monat Urlaub wieder geöffnet. Und in Maroldsweisach beim Hartleb – da waren wir gefühlt verdammt lange schon nicht mehr…“

 



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