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Fahr mal hin und lauf mal rum: Der Kapellenweg in Fuchsstadt bei Hammelburg – VIELE FOTOS!


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FUCHSSTADT – Eine ganz besondere Rundwanderung hatten sich nun SW1.News-Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz vorgenommen: Den Kapellenweg in und um Fuchsstadt bei Hammelburg. Mit elf Kilometern und durchaus beachtlichen, anstrengenden Steigungen.

Dieser Weg startet am Parkplatz an der VR-Bank ziemlich zentral mit einer großen Hinweistafel. Auf der ist zu erkennen, dass sich gleich am nordwestlichen Ortsende die erste der vier Kapellen befindet: Die Franzosenkapelle aus dem Jahr 1797 liegt absolut unromantisch neben Hauptstraße und Gewerbegebiet. Doch von da an wird der Weg immer schöner.


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Er führt nun am westlichen Bereich von Fuchsstadt entlang und dann im Süden des Dorfs heftigst nach oben zum Steinbruch. Vor dem steht die erst 2012 und 2013 errichtete Dreifaltigkeitskapelle, dreieckig und modern mit einer Kugel aus Jurakalkstein darin. Absolut sehenswert. Und von hier öffnet sich der erste Blick hinunter auf Fuchsstadt.


Weiter geht´s, stets in südlicher Richtung, dann knickt de Weg nach links und Osten an, nach einem kleinen Bogen zur Lauerbachkapelle aus dem Jahr 1864. Neben ihr stand mal eine fast 1000 Jahre alte Eiche. Vom südlichsten Punkt der Wanderung aus geht es zurück nach Norden, in den Wald und über die Staatsstraße.

Nach wenigen hundert Metern naht nun die Entscheidung: Rechts abbiegen und im langen Waldbogen über die letzte Kapelle zurück zum Ausgangspunkt und über die volle Distanz laufen – oder abkürzten, was aus elf Kilometern nur noch 7,5 macht? Die beiden Wanderer entschieden sich angesichts fortgeschrittener Zeit und weiterer Pläne für die Variante, nun direkt ins Tal nach Fuchsstadt abzusteigen.

Belohnt wird man mit viel Natur, vier weiteren von insgesamt neun Bildstöcken an der Strecke. Alle sehen kann man so oder so nicht, bei der Abkürzung aber einige mehr. Es geht vorbei an einem Biotop in bester Lage, dann durch Fuchsstadts Wohngebiet und durch den Altort zurück zum Wagen.

Und ja, die vierte Kapelle muss es natürlich auch noch sein. Sie liegt oberhalb des Fußballplatzes und heißt so wie die Landesliga-Arena des FC Fuchsstadt. Hoch zur 1935 errichteten Kohlenbergkapelle führt ein steiler und nochmals anstrengender Anstieg. Doch oben angekommen belohnt mal wieder der Blick ins Saaletal. Und alle Wanderer müssen natürlich mal die Stahlglocke bedienen…

In Fuchsstadt gibt´s für danach noch ein paar Einkehrmöglichkeiten. In Hammelburg ohnehin – und auch das benachbarte Langendorf bietet noch zwei Wirtshäuser.


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