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Fahr mal hin: Was man an drei Tagen in und um Bad Kötzting im Bayerischen Wald erleben kann – VIELE FOTOS!


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BAD KÖTZTING – Ganz so nah und schnell erreichbar ist der Ort nicht: Man muss schon fast drei Stunden im Auto auf der Straße verbringen, um von Schweinfurt aus nach Bad Kötzting zu kommen. Doch im Oberpfälzer Teil des Bayerischen Waldes lohnt sich auch ein Kurzurlaub. SW1.News-Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz schauten für gerade mal zwei Nächte vorbei und erlebten Erholsames.

„Los ging´s an einem Donnerstag nach dem recht späten Mittagessen. So kamen wir wie aber auch geplant erst gegen 17 Uhr in dem seit Ende 2005 staatlich anerkannten Kneippheilbad an. Die etwas außerhalb recht ruhig und doch zentral gelegene Pension Steidl sollte für nicht ganz zwei Tage unsere Quartier sein.


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Nach dem Einchecken der obligatorische Test des Balkons mit ein paar Minuten des Durchschnaufens am Ferienort bei noch angenehmen Temperaturen. Dann ging´s ins Zentrum von Bad Kötzting, eine Weile dem Fluss entlang. „Weißer Regen“ heißt der, klingt wildromantisch.


Die Innenstadt ist klein, aber fein, bietet kulinarisch auf alle Fälle mal einen Griechen und einen Italiener, Richtung Kurpark dann der Brauerei Gasthof „Zur Post“ mit eigenen Bieren. Man mag´s kaum glauben, aber wir schafften es an den beiden Abenden nicht, das Rittergold oder das Leopold Dunkel zu testen. Und das lag am….

… Gasthaus Lindner-Bräu! Südöstlich vom Kurpark gelegen und weiter rund 15 Fußminuten von unserer Pension entfernt sollte das am ersten Abend unsere kulinarische Anlaufstation sein. Zu einem riesigen Schnitzel Wiener Art mit Pommes Frites und einem Beilagensalat gab´s doch tatsächlich ein Bockbier. Und wer uns kennt, der weiß: Das nutzen wir aus!

Im Dunkeln ging´s zu Fuß zurück ins Quartier, nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück folgte der Freitag mit großen Plänen. Aber auch mit einem kleinen Schock: Das Auto meldete eine Störung. Und die entpuppte sich als Marderschaden mit einem durchgebissenen Kabel, wodurch der Dieselmotor keine Leistung mehr bringen konnte.

Zum Glück befindet sich keine fünf Gehminuten von der Pension Steidl entfernt das überragende VW-Autohaus Silberbauer. Der Schaden konnte am Freitag behoben werden, wir bekamen einen Leihwagen zur Verfügung gestellt. Also ging es statt mit einem weißen Golf mit einem schwarzen Polo in Richtung Lam.

Nach rund 30 Kilometern war in einer halben Stunde der Parkplatz am Ossersattel erreicht. Mitten im Wald gelegen, aber halt doch noch knapp 400 Höhenmeter entfernt vom Osser-Schutzhaus auf 1285 Metern, acht Meter unter dem Gipfelkreuz gelegen.

Wer hier schon mal war, der weiß: Es sind vom Parkplatz zwar nur rund 2,3 Kilometer zur Hütte, die aber haben es in sich. Zunächst geht es lange durch den Wald, immer nach oben. Und dann sogar über Felsen. Es darf geklettert werden. Kondition ist erforderlich und am Ende sogar Trittsicherheit. Belohnt wird man jedoch mit einer guten Küche und leckeren Bieren, zum Beispiel einem Osser-Bier aus Lohberg.

Der Rückweg führt über die Künische Kapelle und die Osserwiese mit Gleitschirmfliegern zurück zum Parkplatz. Runterwärts geht´s viel schneller, es ist weniger anstregend, vielleicht lag´s auch am Bier… Leicht verschwitzt wächst dennoch die Vorfreude auf das, was nach der Rückkehr in Bad Kötzting kommen sollte. Und nach dem abermaligen Tausch der Autos vom Polo wieder zum Golf.

Unten geht´s weiter…

´Aqacur´ heißt das Bad in der Ortsmitte. Und für ein kleines Städtchen hat das einiges zu bieten. Nach einer Wanderung entspannten wir uns knapp zwei Stunden in einer Wasserwelt mit unter anderem Thermarium und dem Solebecken. Gerade im Spätherbst oder im Winter muss ein Besuch dort einen kalten Tag ideal abrunden. Spaß macht die knapp 100 Meter lange Reifenrutsche für die gesamte Familie.

Vorher schlenderten wir durch den Kurpark mit seinen gleich drei Seen und einem Erlebnisparcour. Bad Kötzting ist schon echt schön! Und Fußball wird hier auch gespielt. Im legendären Stadion am Roten Steg, in dem in der Insolvenz-Saison erstmals sogar mal der FC Schweinfurt 05 gastierte. Und danach nochmals. Zufälliger Weise fand an diesem Abend sogar ein Landesligaspiel gegen Bogen statt – vor immerhin 400 Zuschauern.

Wir speisten nochmals im Gasthaus Lindner-Bräu, diesmal sogar im Freien unter einem Dach, entschieden uns für die selben Essen und die gleichen Biere und fanden am Nachbartisch Anschluss an Sportinteressierte. Ein Kurgast hatte tags danach die selben Pläne und wir trafen ihn keine 24 Stunden später beim Fußball…

Nach dem Auschecken aus der Pension und vom guten Frühstück gestärkt ging´s Samstag auf der Heimfahrt zunächst nach Cham. Das kleine Städtchen reizt mit einem recht sehenswerten Marktplatz und dem sogenannten Biertor, das wir natürlich besichtigen mussten. Genauso wie die beiden Sportplätze des Bayernligisten ASV Cham, einer zentrumsnah, der andere etwas außerhalb unweit des Geländes der Bayerwald-Käserei Goldsteig.

Und dann ging´s vor dem Heimreise zur Endstation ins ganz wenige Kilometer entfernte Dorf Vilzing. Bei der DJK bestritten unsere Schweinfurter Schnüdel ihre Auswärtspartie der Fußball-Regionalliga. Wir waren viel zu früh vor Ort, genehmigten uns daher im schmucken Vereinsheim ein Chiemseer Helles. Und durften Zeugen sein eines 2:1-Erfolges des FC 05.

Gut gelaunt wurde auf der Autobahn nach Hause schon wieder neu geplant. Ein weiterer Kurzurlaub, dann vielleicht über drei oder vier Tage. Auch wenn man an auch nur zweien durchaus einiges erleben kann.“

Linktipps:

www.pension-steidl.de
www.autohaus-silberbauer.bayern
www.bad-koetzting.de
www.aqacur.de
www.lindner-braeu.de
www.osser-schutzhaus.de
www.osser-bier.de


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