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Fahr mal hin: Zu Besuch bei Dr. Gräfenbergs veganem G-Punkt – MIT VIELEN FOTOS!


Stern-Apotheke

GRÄFENBERG – Angefangen hat alles vor fast schon 15 Jahren: Bei „Wer wird Millionär?“ wurde nach der Gräfenberg-Zone gefragt. Der Arzt und Forscher Dr. Ernst Gräfenberg hatte doch allen Ernstes (wie schön man doch mit Namen Wortspiele betreiben kann…) den G-Punkt entdeckt, der Frauen glücklich machen kann. Die Gräfenberg-Zone also.

Wer dachte damals schon daran, dass Dr. Gräfenbergs G-Punkt mal ein tolles Ausflugsziel wird. Jochen Gundelfinger und seine Gattin eröffneten es: Die Gräfenberg-Zone – natürlich in Gräfenberg gelegen – ist ein vegetarisch-veganer gastronomicher Betrieb, der genau am Ende der aus Nürnberg kommenden Gräfenbergbahn liegt, sich im alten Bahnhof befindet und der dieses schmucke Städtchen in der Fränkischen Schweiz nochmals bereichert, obwohl es auch so schon viele Gründe für einen Kurzurlaub gibt. Petra Moritz und Michael Horling schauten für inundumsw.de über Pfingsten dort vorbei und berichten:


DB August

„Natürlich kamen wir als Bierliebhaber in erster Linie aufgrund des Fünf-Seidla-Steigs auf Gräfenberg. Den 19 Kilometer langen Weg wollten wir allerdings nicht ablaufen. In erster Linie deshalb, weil es kein Rundweg ist und wir nicht die selbe Strecke zwei Mal sehen wollten. Der Plan des Ausflugs lautete anders.

Wir reisten am Nachmittag des Pfingstsonntags an und machten gleich mal in der nördlichsten Brauerei Station: Bei der seit zehn Jahren wieder eröffneten Elch-Bräu in Thuisbrunn. Ein Dunkles und ein durch gewaltig gute Aromahopfen enorm leckeres Pink-Grapefruit-Pils sorgten für den perfekten Einstieg. Der Brauerei-Gasthof Hofmann im nicht weit entfernten Hohenschwärz war wenige Kilometer südlich dann schon weitaus besser frequentiert, obwohl uns das Dunkle nicht ganz so gut mundete wie die Biere zuvor.


Diesmal durfte Petra von meinen Bieren mittrinken, weil ich als Fahrer noch einen Geheimtipp auf dem Programm hatte, bevor wir unser Quartier ansteuerten: Die fränkischen Drei Zinnen bei Großenohe, einem wunderschönen Urlaubsdorf, von dem aus es wenige Meter steil nach oben geht zu tatsächlich drei markanten Felsenstäben, die an die weitaus berühmteren drei in den Dolomiten erinnern. Bei herrlichstem Wetter genossen wir die Urlaubsluft und plauschten mit ein paar Kletterern – schade nur, dass das alte Gasthaus am Fuße nicht mehr existiert…

Danach suchten wir unsere Unterkunft auf. Wir hatten die Ferienwohnung der Familie Gundelfinger gebucht, mussten uns also in der Gräfenberg-Zone melden und wurden dann vom Chef wenige hundert Meter entfernt zur ziemlich neuen Wohnung in einem alten Haus begleitet. Vor der kleinen Balkon-Terrasse grasten in einem romantsichen Garten die Ziegen des Nachbarn. Perfekter geht´s ja gar nicht.

Unser Vorhaben lautete nun, von hier aus zur Klosterbrauerei Weißenohe zu laufen, die zwar nicht zur Stadt Gräfenberg gehört, die aber der südliche Punkt des Fünf-Seidla-Steigs ist. Christian, der Ex-Wirt der Alten Schreibstube in Sennfeld, hatte uns kürzlich erst einen Kasten „Bonator“ überlassen, den Doppelbock von dort mit 8 Prozent Alkohol. Ein paar Meter der Bahnlinie entlang führt der kurze Weg schnell nach Weißenohe. Wir kamen also schon gegen 18.30 Uhr an.

Der Biergarten war bestens besucht. Nach den zwei bernsteinfarbenen, altfränkischen Klosterbieren reizte uns natürlich auch noch so ein Starkbier oder eine der leckeren Speisen. Doch wir hatten ja andere Pläne und noch viel vor an diesem Abend. Zunächst stand Dr. Gräfenbergs G-Punkt auf dem Programm. Und in der Zone entgegen unserer eigentlichen Vorhaben, in einem Brauereigasthof zu speisen, das Essen: Denn es gab ein irrsinnig vielversprechendes Kartoffelgulasch und panierte Karottensticks mit Nudelsalat. Die Sticks sahen so aus wie die Drei Zinnen zuvor…

Zudem stehen dort alle fünf Biere der Brauereien des Seidla-Steigs auf der Karte plus ein sechstes als Hausmarke: Dr. Gräfenbergs G-Punkt, ein bernsteinfarbenes Vollbier, das wir uns natürlich nicht entgehen ließen (und das wir tags danach bei der Schlüsselabgabe auch mit nach Hause nahmen). Beim Verabschieden am Montag testeten wir zum Frühstück auch noch das Linsen-Kokos-Curry mit Reis. Dabei entstand eine ernsthafte Idee, ob wir nicht mit inundumsw.de eine Leserreise mit dem Zug anbieten sollten. Zusammen nach Gräfenberg – und dann zumindest Teile des Fünf-Seidla-Steigs bewandern. Oder einfach nur in der Gräfenberg-Zone schlemmen….

Jedenfalls musste es dann natürlich noch ein Dunkles in der Brauerei Friedmann sein. Das ist die eine von zweien im Städtchen selbst, von der aus zahlreiche Treppenstufen nach oben führen zum Schlossberg-Keller, den wir uns erst am Tag danach anschauten auf dem Weg noch weiter nach oben. Das Gräfenberger Kriegerdenkmal war von 1999 an lange Zeit ein Treffpunkt der NPD. „Gräfenberg ist bunt“ formierte sich danach und vertrieb das Braun 2009 endgültig aus der Stadt. Von oben sieht man den Bahnhof und damit die Gräfenberg-Zone. Von unten wird das Kriegerdenkmal langsam umwachsen – scheinbar nicht unabsichtlich. Auch wenn es – Inhaber Jochen Gundelfinger hat zudem noch weitere gute Ideen! – zum sichtbaren, abends beleuchteten Wahrzeichen durchaus taugen würde.

Nun hatten wir Sonntagabend ein Problem: Nach fünf Bieren und einem guten, wenngleich leichtem Essen war der Bauch bei uns beiden voll. Die Lindenbräu fehlte uns aber noch – keine 150 Meter entfernt von unserer Ferienwohnung. Doch die Vernunft siegte, zumal Dr. Gräfenbergs G-Punkt als Hausmarke ja ein Bier der Brauerei Lindenbräu ist. Also hatten wir sie doch alle gestetet…

Montag nach dem Ausschlafen bummelten wir durch das historische Gräfenberg, checkten dann aus, schlemmten Linsen-Kokos-Curry und machten uns nochmals über Weißenohe auf den Weg ins Örtchen Dorfhaus gleich dahinter. Rund zwei Kilometer läuft man danach durch das wildromantische Lillachtal zu den Sinterstufen – das sind Kalktuffterrassen, kleine Wasserfälle dort, wo die Lillach entspringt – und ein Lebensraum für verschiedenste Tiere.

Einen Nachteil hatte dieser Spaziergang: Uns lief die Zeit davon! Zirndorf mit einem Brauereibesuch mussten wir streichen. In Fürth hatte die Brauerei Grüner geschlossen, der Stadtbummel bei nun strömendem Regen machte auch nur noch wenig Spaß. Noch schlimmer waren 45 Minuten des Anstehens in Fürth vor dem Fußballspiel oder später noch in Breitengüßbach der Dauerregen. Aber dazu gibt´s bald mehr im großen, alljährlichen Relegations-Tagebuch!“

Linktipp: www.graefenberg-zone.de – unter „Ihr Feedback“ erfährt man auch einiges über den Ort, über Wanderwege und stößt zu den Brauereien.

Und hier vor vielen Bildern noch ein Video-Schwenk durch Gräfenberg:

 



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