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Foto: www.gerolzhofen.de

Gertraudiskapelle: Ein besonderer Ort, um den sich Renate Förster kümmert


Anja Weisgerber

GEROLZHOFEN – Vor etwas über 300 Jahren hatte Hans Jörg Schnös, ein wohlhabender Gerolzhöfer, die heutige Gertraudiskapelle erbauen lassen. Die „neue“ Gertraudiskapelle entstand auf dem Kappelberg; dort stand schon zuvor eine Kapelle.

Viele Menschen haben in den vergangenen Jahrzehnten (und Jahrhunderten) beigetragen, die Gertraudiskapelle zu erhalten. Manche Menschen mit Tatkraft und ehrenamtlichen Engagement, manche mit einem Zuschuss, andere wiederum, in dem sie diesen Kapelle würdigen und sich auf diesen Ort einlassen.


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Seit zehn Jahren kümmert sich Renate Förster (Bildmitte) um die Gertraudiskapelle. Im Rahmen eines Sommerfestes dankten Erster Bürgermeister Thorsten Wozniak und der stellvertretende Bürgermeister Erich Servatius der Gerolzhöferin.


„Die Gertraudiskapelle auf dem Kapellberg mit dem herrlichen Ausblick war schon immer ein Ort, an dem Menschen neue Kraft tanken, ihre Gedanken schweifen und sich inspirieren lassen können“, sagte Bürgermeister Thorsten Wozniak. „An diesem Platz kann man aber auch Trost finden. Die Gertraudiskapelle ist ein wichtiger Ort für viele Menschen.“ Er dankte Renate Förster dafür, dass die Kapelle und der Außenbereich immer wieder mit Leben erfüllt wird und Menschen zusammenbringt.

Die früheste schriftliche Erwähnung einer Kapelle auf dem Berg stammt aus dem Jahr 1357, also aus der Blütezeit der dortigen Bischofspfalz. Aber schon vorher gab es dort wohl eine Kapelle. Die Bischofspfalz selber ging übrigens im Fränkischen Städtekrieg um 1400 in Flammen auf.

Foto: Thorsten Wozniak

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