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Auf dem Bild: Mit dem abwechslungsreichen Ostheimer Erlebnisweg „Rhöner BaumART“ feiert die Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt an der Saale ihr 25-jähriges Bestehen. Bei der ersten Pflanzung einer Rotbuche: (von links Georg Straub, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale und Vorsitzender der Sparkassenstiftung, Thomas Habermann, Landrat und Vorsitzender des Stiftungsrates, Klaus Grenzer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale, Sarah Walz, Agrokraft Streutal, Steffen Malzer, Erster Bürgermeister Ostheim vor der Rhön, Marco Wagner, Illustrator Bischofsheim, Wolfgang Sauer, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale. Foto: Sabrina Pörtner

Grünes Licht für Rhöner BaumART: In Ostheim entsteht bis zum Frühjahr ein familienfreundlicher und barrierearmer Erlebnisweg


Sparkasse

OSTHEIM VOR DER RHÖN / BAD NEUSTADT – Die Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt an der Saale feiert ihr 25-jähriges Bestehen auf besondere Weise: mit einem familienfreundlich und barrierearm gestalteten Erlebnisweg „Rhöner BaumART“ in Ostheim vor der Rhön. Eröffnet wird die 8,5 Kilometer lange Route mit vielen Sitzgelegenheiten und Aussichtspunkten im Frühjahr 2023.

Spaziergänger können dann entlang der Strecke zunächst 35 sorgfältig ausgewählte „Bäume des Jahres“ aus dem Bestand oder auch neu gepflanzt mit ihren besonderen Geschichten entdecken. Jahr für Jahr kommt der nächste Baum des Jahres hinzu, ebenso Dauerleihgaben aus der Holzschnitzschule Bischofsheim.


Mezger

Abwechslungsreiche Wegführung in zwei Varianten


Die Strecke führt ab Startpunkt Sparkasse in der Paulinenstraße über die Marktstraße an der Streupromenade entlang, vorbei an Kneippanlage, Biergarten und Eisteich zur Lohmühle. Kurz danach gibt es die Möglichkeit, den Weg barrierearm abzukürzen und wieder stadtwärts zu spazieren. Wer Lust auf die große Runde hat, läuft weiter Richtung „Doppelte Eiche“ und nimmt unterhalb von Weyershauk und Lichtenburg wieder Kurs auf die Stadt vorbei am Landhotel, der Minigolfanlage und der Kirchenburg, am Rathaus vorbei zur Sparkasse.

Beitrag zu heimischer Artenvielfalt

„Wir leisten mit diesem Rundweg einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Biodiversität in unserer Heimat.“, unterstreicht Georg Straub, 1. Vorsitzender der Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt an der Saale bei der Pflanzung einer Rotbuche oberhalb der Lohmühle. Im Rahmen des Pressetermins gaben die Akteure grünes Licht für das ungewöhnliche Projekt.

Jung und alt im bunten Mix

Bis zum Frühjahr werden die Jungbäume vom Bauhof an sorgfältig ausgewählten Standorten entlang des Erlebniswegs gepflanzt. Bereits von weitem erkennbar sind die zehn mächtigen Bestandsbäume, angefangen von der Stieleiche vor der Sparkasse Ostheim vor der Rhön über eine Robine in der Kirchenburg bis zu Hainbuche und Spitzahorn im Bereich Weyhershauk.

Die fachliche Auswahl und Platzierung der Bäume sowie die Organisation der nach strengen Kriterien ausgewählten Jungpflanzen liegt in den Händen der Agrarwissenschaftlerin Sarah Walz von der Agrokraft Streutal. Dabei wird eng mit der Unteren Naturschutzbehörde zusammengearbeitet.

Jeder Baum erzählt eine Geschichte

An jedem Baum verrät eine Informationstafel Besonderheiten wie ein Mythos, der sich um den Baum rankt oder eine Anekdote. Die ungewöhnlichen Aspekte der Baumart werden anschaulich vom Rhöner Künstler Marco Wagner illustriert. Für Kinder sind in den Bestandsbäumen hölzerne Eichhörnchen versteckt als kleiner Anreiz, mit den Eltern den Rhöner BaumART Weg von Station zu Station zu erwandern.

Kunst in der Natur

Gemäß dem Motto „Natur und Kultur mit allen Sinnen genießen“ finden Spaziergänger entlang des Rundwegs auch Dauerleihgaben der Holzschnitzschule Bischofsheim. Die erste dreiteilige Skulptur „Laich – Kaulquappe – Frosch“ wird unterhalb des Weyershauk an einem Teich platziert. Weitere Kunstwerke werden Jahr für Jahr folgen.

Wachstum vorprogrammiert

Der Besuch lohnt sich immer wieder. Denn Jahr für Jahr wächst der Ostheimer Rundweg um einen weiteren Baum des Jahres, ausgewählt von der gleichnamigen Dr. Silvius Wodarz Stiftung unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bundesumweltministers. Ebenso werden immer neue Kunstwerke zu entdecken sein.

Flyer und Website

Informationen zum Erlebnisweg Rhöner BaumART gibt es ab Frühjahr in einem Flyer sowie auf der Website www.rhoener-baumart.de. Ebenso wird eine Übersichtstafel am Startpunkt, der Sparkasse in Ostheim vor der Rhön (Paulinenstr. 21), zu finden sein. Kostenfreie Parkplätze gibt es entlang der Gartenstraße und am Bahnhof sowie etwas weiter entfernt am Streuparkplatz und auch außerhalb des Stadtgebietes. Denn der Einstieg in den Erlebnisweg ist flexibel entlang der Strecke möglich.

Wertvoller Freizeit-Tipp

„Für die Stadt Ostheim ist der Rundweg Rhöner BaumART eine Bereicherung des Freizeitangebots und eine Ergänzung des bereits guten Wanderwegenetzes rund um Ostheim für Einheimische und Urlaubsgäste.“, freut sich Steffen Malzer, Erster Bürgermeister. Dass die Wahl für den Rundweg auf den Luftkurort gefallen ist, liegt darin, dass Ostheim als einzige Gemeinde im Landkreis Rhön-Grabfeld Miteigentümerin der Sparkasse Bad Neustadt ist. Malzers Dank gilt der Sparkasse sowie den zahlreichen Akteuren, die das Projekt erst möglich machen, darunter dem Ostheimer Bauhof, der ganzjährig die Pflege des Weges übernimmt.

Hintergrund: Baum des Jahres

Seit 1989 stellt der Verein „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz“ jedes Jahr einen Baum besonders heraus. Dies geschieht auf Grundlage eines Vorschlages eines Fachbeirates, des Kuratoriums Baum des Jahres. Ziel ist es, Menschen für ein positives Verhältnis zu Bäumen und allen natürlichen Lebensgrundlagen zu gewinnen. Ebenso will die Initiative Interesse für Baum- und Naturschutz wecken, das Bewusstsein für Bedrohungen und Gefahren schaffen und Kenntnisse vermitteln, die zur Bewahrung der Natur in Verantwortung für zukünftige Generationen beitragen. Mehr unter www.baum-des-jahres.de.

Unten geht´s weiter…

Auf dem Bild: Mit dem abwechslungsreichen Ostheimer Erlebnisweg „Rhöner BaumART“ feiert die Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt an der Saale ihr 25-jähriges Bestehen. Bei der ersten Pflanzung einer Rotbuche: (von links Georg Straub, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale und Vorsitzender der Sparkassenstiftung, Thomas Habermann, Landrat und Vorsitzender des Stiftungsrates, Klaus Grenzer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale, Sarah Walz, Agrokraft Streutal, Steffen Malzer, Erster Bürgermeister Ostheim vor der Rhön, Marco Wagner, Illustrator Bischofsheim, Wolfgang Sauer, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale.
Foto: Sabrina Pörtner

So geht Nachhaltigkeit: 25 Jahre Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt a. D. Saale

Am 20.10.1997 errichtete die Sparkasse Bad Neustadt die vorgenannte Stiftung. Mit Genehmigung vom 6.11.1997 der Regierung von Unterfranken wurde diese Stiftung rechtsfähig.

Die Initiative zur Gründung dieser Stiftung ging vom damaligen Vorstandsvorsitzenden Manfred Stier und dem damaligen Vorsitzenden des Verwaltungsrates Landrat Dr. Steigerwald aus.

Ziel war es eine Institution im Landkreis Rhön-Grabfeld zu schaffen, die langfristig und nachhaltig das Gemeinwohl, das Ehrenamt aber auch die Heimatpflege und den Naturschutz unterstützt und fördert.

Dies ist in § 2 der Stiftungssatzung wie folgt verankert: „Die Stiftung fördert in erster Linie kulturelle und sportliche Zwecke, im übrigen aber auch Jugend- und Heimatpflege, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Erziehung und Bildung im Sinne der Ziffern 2,3,4,5,7 und 18 gemäß Anlage 7 zu Abschnitt 111 ABS. 1 EstR.

Der Stiftungszweck wird insbesondere durch Zuwendungen, Veranstaltungen, Preise und die Förderung von anderen gemeinnützigen Organisationen, die Maßnahmen nach Absatz 1 fördern, im Gebiet des Landkreises Rhön-Grabfeld verwirklicht“

Als Startkapital wurde im Jahr 1997 von der Sparkasse Bad Neustadt ein Betrag in Höhe von 700.000 DM eingelegt.

Die Stiftung wird durch den Stiftungsvorstand vertreten und vom Stiftungsrat überwacht. Die Tätigkeiten in den Stiftungsorganen ist ehrenamtlich.

Der jeweilige Vorstand der Sparkasse Bad Neustadt ist gleichzeitig der Stiftungsvorstand. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Bad Neustadt ist gleichzeitig der Stiftungsrat.

Durch Zustiftungen der Sparkasse Bad Neustadt und gesetzlich vorgeschriebener Rücklagenbildungen wuchs das Vermögen der Stiftung auf 9 Mio Euro an.

Insgesamt hat die Stiftung bisher ca. 1,8 Mio Euro an sogenannten Zweckerträgen ausgeschüttet. Ausschüttungsfähig (sogenannte Zweckerträge) sind die Zinserträge aus dem Vermögen der Stiftung abzüglich einer gesetzlich vorgeschriebenen Werterhaltungsrücklage.

Beispiele für getätigte Unterstützungen: (nur ein kleiner Ausschnitt)
⦁ Förderung der Stiftungsprofessur für Elektromobilität an der FH Wü/SW als Forschungsprofessur für den Standort Bad Neustadt
⦁ Förderung des Tischtennissports in Bad Königshofen
⦁ Erhalt der Hüttenkultur in der Rhön z. B. Kissingen Hütte, Neustädter Haus
⦁ Talentissimo Talentwettbewerb mit der Kreismusikschule
⦁ „Wir singen“ Langzeitprojekt mit der Kreismusikschule, um das Singen sowohl in den Kindergärten, den Grundschulen aber auch in den Gesangvereinen des Landkreises zu fördern.
⦁ Patenschaft für das Projekt „Klasse 2000“ (Gesundheitsförderung und Prävention (Sucht- und Gewaltvorbeugung) in Grundschulen im Landkreis Rhön-Grabfeld
⦁ Bibelgartenprojekt
⦁ Ackerschule Hendungen
⦁ Diverse Kindergartenprojekte im Landkreis im Rahmen des Neustädter Stadtlaufes
⦁ Unterstützung von Vereinen, in denen Mitarbeiter der Sparkasse ehrenamtlich tätig sind 25 Jahre Stiftung der Sparkasse Bad Neustadt a. D. Saale:

Anlässlich des Jubiläums schenkt die Stiftung der Bevölkerung im Landkreis Rhön-Grabfeld etwas ganz Besonderes. Natur und Kunst mit allen Sinnen genießen. Das verspricht der neue S-BaumART Weg.


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