Home / SLIDER / Gutes Wetter, gute Rhöner Wurst: Rund 22.500 Besucher schlemmten sich durch die lukullische Meile entlang der Ostheimer Marktstraße

Gutes Wetter, gute Rhöner Wurst: Rund 22.500 Besucher schlemmten sich durch die lukullische Meile entlang der Ostheimer Marktstraße


Sparkasse

OSTHEIM VOR DER RHÖN – Strahlend sonniges Herbstwetter, zufriedene Aussteller und ein kauflustiges Publikum – die Organisatoren des 9. Rhöner Wurstmarkts zogen nach zwei Tagen das bisher beste Fazit seit Bestehen der Feinschmeckermesse. Rund 22.500 Besucher strömten durch die bunt geschmückte Marktstraße, an die 1.500 mehr als im Jahr 2016. Friedlich-fröhlich feierten alle ein Gourmetfestival mit einzigartigem Flair.

Aus allen Teilen der Republik waren die Liebhaber der Rhöner Wurst- und Schinkenspezialitäten angereist und hatten die Betten in der Rhön gefüllt. Zwei Tage lang schmausten und schlemmten Gäste aus nah und fern durch die üppige Vielfalt der kreativen Handwerkskunst. Die 50 einheitlich gestalteten Stände von Metzgern, Bäckern, Brauern, Winzern und Direktvermarktern gaben der Veranstaltung wieder hochwertigen Messecharakter. Zehntausende Geschmacksproben reichten die Aussteller über den Tresen und wohl ebenso viele Würste und Schinken wurden verkauft.


Ferber Stellenangebot


Besonders gefragt war die Rhöner Leberwurst, die zur Prämierung auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt anstand. Stattliche zwölf Proben wurden eingereicht. Die Goldmedaille der Fachjury errang die Metzgerei Gutermuth aus Bischofsheim a. d. Rhön. Silber ging an die Bio-Landmetzgerei Kleinhenz aus Oberleichtersbach, Bronze an den Direktvermarkter Schmitt aus Oberweißenbrunn, ebenfalls ein Biobetrieb. Neben der Fachjury durfte auch das Publikum am Stand von Slow Food Hohenlohe Tauber Main-Franken die Leberwurstauswahl bewerten. Spannenderweise ging wie im Jahr 2016 die Metzgerei Unger aus Wetzhausen als Sieger hervor. Für den Familienbetrieb in dritter Generation bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.





Auf reges Interesse stieß die erneut eingerichtete Wurstschauküche, wo Metzgermeister und Fleischereifachangestellte Ausschnitte aus ihrem handwerklichen Können zeigten. In diesem Jahr wurden ein Spanferkel und Truthahn fachgerecht zubereitet und verkostet. Gleich gegenüber kredenzten Weinprinzessinnen fränkische Spitzenweine bei einer Verkostung mit Wein und Wurst. Ein Angebot des Fränkischen Weinbauverbandes, das erneut sehr gut angenommen wurde.

Die im Wurstmarkt-Arbeitskreis aktiven Metzgermeister Anton Koob (Brendlorenzen, Innungsobermeister), Andreas Ortlepp (Ostheim) und Johannes Dietz (Mellrichstadt) zeigten sich am Sonntagnachmittag rundum zufrieden mit der Resonanz und Qualität des Publikums, das fleißig probiert und gekauft hat. Auch gewagte Produktinnovationen wie z. B. Rhön.Heuschinken und Whiskey-Bratwurst gingen in Mengen über die Theke. Bei den meisten Ausstellern hieß es gegen Ende der Openair-Messe „ausverkauft“, obwohl mancher in einer Nachtschicht nochmals Nachschub produziert hatte.

„Es wird in Riesenmengen auf Vorrat gekauft“, beobachtete auch Michael Geier, Ideengeber des Rhöner Wurstmarkts, und Leiter des Biosphärenzentrums Bayerische Rhön. Besonders erfreulich sei, dass viele Aussteller ein gutes Nachmessegeschäft generieren können. So ist sichergestellt, dass der Verbraucher nicht nur beim Wurstmarkt, sondern auch zu Hause auf eine hochwertige Fleisch- und Wurstauswahl achtet. Auch für die Rhön GmbH ist der Rhöner Wurstmarkt ein Leuchtturmprojekt, das tatkräftig unterstützt wird.

Einen „Riesendank“ richtete Bürgermeister Ulrich Waldsachs an die zahlreichen Helfer. Zu nennen seien hier vor allem die Tourist-Info als Ausrichter und Organisator, der Verein für Stadtmarketing Ostheim, die Freiwillige Feuerwehr, der TSV und viele mehr. „Der Rhöner Wurstmarkt ist eine Top-Teamleistung der ganzen Stadt“, so Waldsachs stolz. Ebenso dankte das Stadtoberhaupt den Ausstellern, die den Markt möglich machen, hier insbesondere die Gäste aus dem Elsass und aus dem Piemont.

Anerkennende Worte für den Erfolg des Rhöner Wurstmarkts und seine nachhaltige Wirkung für Stadt und Region sowie für das Handwerk fanden bei der Eröffnung mit dem traditionellen Wurstanschnitt auch Landrat Thomas Habermann und Heinz-Werner Süß, Ehrenpräsident des Deutschen Fleischerhandwerks. Beim Wurstanschnitt standen gleich zwei königliche Hoheiten mit am Schneidbrett, die Hammelburger Weinprinzessin Annika Kuchenbrod sowie die Bayerische Jagdkönigin Lisa Müller.

„Wichtig sind uns nicht Wachstum, sondern Wohlfühlen beim Rhöner Wurstmarkt“, unterstrich Bürgermeister Waldsachs in seinem Abschluss-Statement. Das entspreche auch nicht der Philosophie der Veranstaltung, bei der Klasse statt Masse im Vordergrund steht. Gleichwohl freue man sich natürlich über jeden Gast, der nach Ostheim findet. Der Grund für den großen Zuspruch sei die professionelle bundesweite Pressearbeit und Werbung und natürlich hat auch das gute Wetter wieder dazu geholfen, die Vorjahreszahlen zu übertreffen.

Die Vorbereitung für die zehnte Auflage der deutschen Feinschmeckermesse für handwerklich erzeugte Wurst- und Schinkenspezialitäten hat bereits begonnen. Das zweite Oktoberwochenende im Jahr 2020 wird wieder Treffpunkt für alle, die Wert auf guten Geschmack und eine positive Ökobilanz durch Produkte aus der Region legen.

INFO www.rhoener-wurstmarkt.de und auf Facebook.

Beste Rhöner Hausmacher Leberwurst kommt aus Bischofsheim

Voll des Lobes war die Jury, die beim 9. Rhöner Wurstmarkt wieder eine ausgewählte Wurstsorte im Rahmen eines Wettbewerbs unter den heimischen Metzgern prämierte. Es galt die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst zu küren. Die Metzger machten es den Fachleuten nicht leicht. Zwölf Proben wurden eingereicht. „Die Metzger haben erneut eine sehr gute Qualität gezeigt“, sagte Michael Geier, Leiter des Biosphärenreservats Bayerische Rhön, bei der Preisverleihung vor dem Rathaus in Ostheim v. d. Rhön.

Die Jury hatte sich lange Zeit genommen, um eine faire Bewertung zu erstellen. Das Gremium bestand aus Klaus Kurz, Küchenmeister aus Bad Kissingen, Hans-Werner Bunz von Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken und Werner Braun, stellv. Landesinnungsmeister des Metzgerhandwerkes in Bayern.

Besonders gefragt war die Rhöner Leberwurst, die zur Prämierung auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt anstand. Stattliche zwölf Proben wurden eingereicht. Die Goldmedaille der Fachjury errang die Metzgerei Gutermuth aus Bischofsheim a. d. Rhön. Silber ging an die Bio-Landmetzgerei Kleinhenz aus Oberleichtersbach, Bronze an den Direktvermarkter Schmitt aus Oberweißenbrunn, ebenfalls ein Biobetrieb. Neben der Fachjury durfte auch das Publikum am Stand von Slow Food Hohenlohe Tauber Main-Franken die Leberwurstauswahl bewerten. Spannenderweise ging wie im Jahr 2016 die Metzgerei Unger aus Wetzhausen als Sieger hervor. Für den Familienbetrieb in dritter Generation bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.

Aufgrund der überaus positiven Resonanz der Rhöner Metzger mit erfreulich vielen Wettbewerbsbeiträgen ist auch beim nächsten Rhöner Wurstmarkt im Jahr 2020 eine Wurstprämierung geplant.

Informationen und Bilder unter www.rhoener-wurstmarkt.de

Fotos: Tonya Schulz







© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Lesen Sie auch

Busse ersetzen Züge: Die Bahn erneuert Gleise zwischen Waigolshausen und Schweinfurt

WAIGOLSHAUSEN / SCHWEINFURT - Die Bahn erneuert von Freitag, 9. November, 19 Uhr, bis Samstag, 24. November, 20.30 Uhr auf der Bahnstrecke Würzburg – Schweinfurt zwischen Waigolshausen und Schweinfurt 2.800 Meter Gleis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.