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In Schonungen entsteht ein erlebnisreicher Abenteuer- und Wasserspielplatz in den Bachgärten


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SCHONUNGEN – Eine stolze Zahl von fast zwanzig Spielplätzen gibt es großgemeindeweit in allen Ortsteilen – im Hauptort Schonungen sogar sechs an der Zahl. Damit hält die Gemeinde vergleichsweise überdurchschnittlich viele Freizeitflächen sehr wohnortnah vor.

Die regelmäßige Pflege, Verkehrssicherung und Instandhaltung der Spielplätze in allen Jahreszeiten stellt den Bauhof allerdings vor großen Herausforderungen. Hinzu kommt eine gesteigerte Erwartungshaltung, was die Ausgestaltung der Spielflächen anbelangt. Monatlich werden die Spielplätze penibel überprüft und Checklisten geführt. Sogar ein externer Sachverständiger wird jährlich herangezogen, um die Spielgeräte auf Sicherheit und Qualität zu überprüfen.


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Geht es nach den Wünschen vieler Eltern, sollen möglichst in jedem Ortsteil für alle Altersstufen Spielgeräte vorgehalten werden. Was aber fast niemand weiß: Oft sind es die begrenzten Flächen und die vom TÜV geforderten Sicherheitsabstände zwischen den einzelnen Spielgeräten, die einen weiteren Ausbau oder Umgestaltungen erschweren oder unmöglich machen.


Trotzdem sollen die Spielplätze weiterentwickelt werden. Es geht darum die vorhandenen Flächen optimal auszunutzen und neben den Standardangebot wie Rutsche und Schaukel auch weitergehende attraktive Spielangebote zu schaffen. In jüngster Vergangenheit konnten die Spielplätze in Löffelsterz und Abersfeld bereits rundumerneuert werden. In Reichmannshausen soll direkt rund um die Kirche im Ortskern ein Themenspielplatz mit einem vielfältigen Angebot an Kleinnkindern bis hin zu Schulkindern geschaffen werden, an dem die Bürger mit Ideen und Vorschlägen direkt mitwirken konnten. Gefördert wird das Projekt durch die Dorferneuerung.

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Seit geraumer Zeit arbeiten Bürgermeister Stefan Rottmann, Jugendbeauftragter/ 2. Bürgermeister Jürgen Geist und Bauhofleiter Philipp Nees auch an einem zentralen Angebot für Schonungen und seine Ortsteile. Die mittige Lage und Erreichbarkeit machen die Bachgärten im Herzen von Schonungen zu einem beliebten Treffpunkt für Familien und Kinder jeden Alters. Kein anderer Spielplatz wird so gut angenommen wie die Bachgärten und so soll genau dort ein neuer Erlebnis- und Abenteuerspielplatz entstehen. Der AlbanPark ist wegen seiner abgelegenen Lage und Hochwassergefahr problematisch. Viele Eltern wollen ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt neben Main und Bahngleise spielen lassen, sodass die Bachgärten im Ortskern von Schonungen geeigneter erscheinen.

Künftig soll also in den Bachgärten ein ausreichend breiter Geh- und Radweg um den Spielplatz durch einen „Grüntunnel“ am bestehenden Apothekengarten herumgeführt und das Tempo durch entsprechende Wegeführung herausgenommen werden. Der Apothekengarten soll um weitere Beete des benachbarten Gartens erweitert werden, der größere Teil der bisher privat gepachteten Gartenfläche soll für die Wegeführung und Erweiterung des Abenteuer- und Erlebnisspielplatz genutzt werden, so der Plan des Gemeinderats.

Damit soll eine attraktive Verbindung vom Mainradweg hinauf zu Schonungens neuer Mitte geschaffen werden. Die Einfahrt in die Unterführung soll verbessert und sicherer gestaltet werden. Hauptmanko ist die schmale Wegeführung der Unterführung, die als Rundbogen ausgeführte Brücke und aufgrund des abknickenden Wegs schlechte Einsicht in die Unterführung. Die Wegearbeiten sollen schon in wenigen Tagen beginnen: Mit Abschluss der Maßnahme soll der Weg wieder von Fußgängern und Radlern gemeinsam nutzbar sein. Neben der Fußgängerbeschilderung wird das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ angebracht: Damit können Radfahrer in Schritttempo die Unterführung passieren.

Die Wegeverbindung in der Unterführung wurde in diesem Jahr bereits erneuert und mit Steinen neu eingefasst – auch die Auffahrt zum AlbanPark wurde saniert und Stolperfallen beseitigt. Entsprechende Hülsen werden an beiden Seiten der Bachunterführung in den Boden eingelassen, um bei erhöhtem Fußgängerverkehr, wie zum Beispiel bei Kirchweih mit Bügeln den Verkehr zu entschleunigen.

Insgesamt soll die Spielfläche zum bestehenden Spielplatz fast verdoppelt werden. In den letzten Wochen wurde ein Ideenwettbewerb für einen Wasserspielplatz durchgeführt. In verschiedenen Rinnen soll das Wasser, das aus einer Pumpe gelangt, gefangen und angestaut werden können. Das Wasser soll schließlich in ein Tretbecken gelangen. Ergänzt wird der Wasserspielplatz durch eine Matschküche und andere Spielgeräte, aber auch Sitzgelegenheiten. Bäume und Sonnensegel sollen für eine ausreichende Beschattung sorgen. Komplettiert wird der Wasserspielplatz auch durch weitere Kletterkombinationen und bei Kindern beliebte Spielgeräte.

Die Steinach soll an der Uferzone nahe der Unterführung und Spielplatzes zu einem naturnahen aber begehbaren Flachwasserbereich umgestaltet und entsprechend bepflanzt werden. Die Baumaßnahmen sollen weitestgehend durch den Bauhof ausgeführt und soweit die Witterung es zulässt im Winter noch begonnen werden, sodass sich die Kinder aus Schonungen und den Ortsteilen schon im nächsten Frühsommer ins Vergnügen stürzen können. Die Freizeitanlage wird aber auch für auswärtige Gäste über den Radweg, Bus und Bahn gut zu erreichen sein.

Inzwischen wird auch ein neuer „Freiluft-Treffpunkt“ für alle Generationen an der Jahnstraße/ Panzereinfahrt in Schonungen realisiert. Hier finden Radtouristen bei einem Regenschauer Unterschlupf, hier können sich Spaziergänger ausruhen und verweilen, aber auch die Jugend findet dort künftig einen gemütlichen Treffpunkt. Der Standort ist gut zu erreichen, es gibt kaum Nachbarn, die sich stören könnten, und der Bereich ist trotzdem gut einsehbar. Der gemeindliche Bauhof hat das Pavillon schon im Handumdrehen aufgebaut – dafür wird die überdachte Sitzgruppe in den Bachgärten in Kürze abgebaut, weil hier umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen stattfinden.

Auf dem einen Bild: Schonungen rüstet sich für die Nach-Corona-Zeit und schafft mit viel Eigenleistung neue Treffpunkte für alle Generationen, wie hier direkt am Mainufer.
Das andere zeigt die Unterführung für Radfahrer.

Fotos: Stefan Rottmann

Auf dem Aufmacherbild: Ein Abenteuerspielplatz in Oberschwarzach, wie er als Beispiel dienen könnte.



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