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Das Foto zeigt Mainberg aus der Flussperspektive in herrlicher Lage zwischen Schloss, Weinbergen, Main und ausgedehnten Wäldern. Foto: A. Hub-TISW 360

Mainberg als begehrter Wohn- und Ausflugsort: Maßnahmenpaket für die Städtebauförderung festgezurrt


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MAINBERG – Aus der Vogelperspektive erkennt man schnell, welche Kulisse den geschichtsträchtigen Ort Mainberg umrahmt. Das Schloss, die Weinberge, ausgedehnte Wälder, der Main mit der Mainleite und ein tief eingeschnittenes Tal zwischen Schweinfurt und Schonungen charakterisieren den Ortsteil. Es besteht kein Zweifel daran, dass Mainberg enormes Potenzial hat und nicht nur reichlich Lebens- und Wohnqualität für seine Bürger bereithält, sondern sich darüber hinaus auch als beliebte Ausflugsadresse empfiehlt.

Mit einem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept und dem Kommunalen Denkmalkonzept soll nun der Grundstein für eine grundlegende und nachhaltige Entwicklung und Neugestaltung des Ortes gelegt werden. Dass es überhaupt gelungen sei, dass Mainberg in die Städtebauförderung aufgenommen werde, sei an sich schon bemerkenswert. Denn wie der Name verrät, profitieren in der Regel nur größere Städte und Ballungsräume vom staatlichen Zuschussprogramm.


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Doch Mainberg hat das gewisse „Etwas“, was schließlich auch die Fördermittelgeber überzeugte. Mit einer umfassenden Bewerbung fing vor einigen Monaten alles an, erinnert sich Bürgermeister Stefan Rottmann. Seither ist das Bewusstsein in der Bürgerschaft um die Vorzüge und Potenziale gestiegen. In mehreren Versammlungen, Ortsrundgängen und Bürgerbefragungen wurden unter der Moderation des Städteplanungsbüro Wegner Ideen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung gesammelt. Die Ingenieurbüros Dubler und Herta beschäftigten sich zuvor schwerpunktmäßig mit der Geschichte Mainbergs und erstellten ein Denkmalkonzept für den Gebäudebestand und die Schlossgärten.


Die Resonanz und Beteiligung der Bürgerschaft war durchweg sehr hoch, freut sich Bürgermeister Stefan Rottmann. Und so konnte nun ein umfassender Maßnahmenkatalog mit fast 30 Punkten erstellt werden. Da geht es einerseits um die Bewahrung des historischen Erbes, andererseits aber auch um eine ganzheitliche Neuausrichtung und Gestaltung von Wegen, Plätzen, Grünanlagen. Dazu wurde ein Sanierungsgebiet definiert, das zum einen für die Förderkulisse der öffentlichen Projekte von Relevanz ist, andererseits die Anlieger durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten profitieren.

Einig war man sich darin, dass vor allem die Grundstraße als wichtige Verbindungsachse in Mainberg einer grundlegenden Erneuerung bedarf. Dabei geht es zum einen um die Infrastruktur im Boden (Kanäle, Wasserleitung, …) andererseits aber auch um eine sinnvolle Anordnung von Straße, Gehweg und Parkplätze. Aufgrund der beengten topographischen Lage sind gerade Parkplätze Mangelware. Wie an einer Perlenkette reihen sich wichtige Plätze und Einrichtungen entlang der Grundstraße.

Das Mainufer, der Plan, der Schlosspark, Feuerwehr, Spielplatz, Friedhof und Pfarrheim mit Kindergarten sollen idealerweise an einem durchgängigen Fußweg angeschlossen werden. Auch der Bereich rund um das Bauerngehöft Grundstraße 9 bedarf einer grundlegenden Neuentwicklung. Wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet, soll nun keine Zeit verloren werden und ein detailliertes Konzept zum Projekt „Grundstraße“ erstellt und mit den Anliegern sowie den Entscheidungsträgern im Rat beraten werden. Aufgrund der Länge der Grundstraße, wird die Maßnahme vermutlich in mehreren Bauabschnitten unterteilt.

Ein weiteres Projekt ist die Erstellung eines Nutzungs- und Trägerkonzeptes für Schloss Mainberg, das für den Ort ebenfalls eine zentrale Rolle spielt. Schon im vergangenen Jahr wurde ein touristisches Hinweisschild an der Autobahn A70 errichtet, das auf das Wahrzeichen der Region aufmerksam macht. Dr. Thomas Gunzelmann vom Landesamt für Denkmalpflege unterstützt und begleitet Schonungen dahingehend. Wie er berichtet, sei in Mainberg auch ein historischer Häuser-Rundweg geplant.

Der umfangreiche Maßnahmenkatalog enthält Projekte für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Darin enthalten sind aber nicht nur Maßnahmen, die den historischen Altort betreffen. Auch die Mainleite, die Mainwiesen, Wanderwege, die Schlossgärten sind Teil des Konzepts. Nun soll schon bald der Beschluss über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept und Kommunale Denkmalkonzept im Rat gefasst werden, damit dann in einem weiteren folgenden Schritt bereits Haushaltsmittel für Projekte des kommenden Jahres vorgesehen werden können, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann.

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Das Foto zeigt Mainberg aus der Flussperspektive in herrlicher Lage zwischen Schloss, Weinbergen, Main und ausgedehnten Wäldern.
Foto: A. Hub-TISW 360

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