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Mazda CX-5 – der SUV-Außenseiter jetzt klug überarbeitet


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Zusammen mit Honda gehört Mazda zu den stillen Stars der Automobilszene. Bei den Verkaufszahlen ist reichlich Luft nach oben – bezüglich Qualität und Kundenzufriedenheit markieren die beiden Außenseiter jedoch seit Jahren die Spitze aller Hersteller, so genannte Premium-Marken wie BMW und Mercedes eingeschlossen.

Zuverlässigere und problemlosere Fahrzeuge als die von Mazda gibt es kaum, allerdings klappt es mit dem Image noch nicht so richtig. Auch ein technisch nahezu perfektes Mazda-SUV ist eben noch kein BMW X3 oder Mercedes GLC.



Vom Design her hat Mazda in den vergangenen Jahren einen Riesensprung nach vorn gemacht. Fortschrittliches schickes Design sorgt für Anerkennung, aber noch nicht unbedingt für steigende Verkaufszahlen. Da lohnt sich auf jeden Fall ein genauer Blick auf Technik und Alltagsnutzen des frisch überarbeiteten Mazda-SUV.


Mazda CX-5 – Der solide Kompakte

Unterhalb des CX-5 findet sich der recht enge CX-3, der trotz seines bescheidenen Platzangebots dem VW Tiguan schon einige Vergleichstestsiege abgenommen hat. Oberhalb des CX-5 finden sich der bei uns nicht mehr erhältliche CX-7 und der riesige, auf USA-Ansprüche zugeschnittene CX-9.
Das Kompakt-SUV von Mazda konkurriert also mit bekannten Modellen von Audi, BMW, Honda, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Range Rover (Evoque), Toyota, Volkswagen und Volvo. Keine leichte Aufgabe.

Anders als die anderen

Der Mazda CX-5 verbirgt unter dem schicken Blech eigenwillige Technik. Die angebotenen Benzin- und Dieselmotoren verfügen über ein identisches Verdichtungsverhältnis. Vierzehn zu eins nämlich – für einen Diesel sehr niedrig, für einen Benziner ungewöhnlich hoch. Ergebnis des eigenwilligen Konzepts: laufruhige und leistungsfähige Selbstzünder, extrem zuverlässige und genügsame Benzinmotoren.

Zumindest bei den Benzinern verzichtet der CX-5 auf jede Form von Zwangsbeatmung. Mazda geht einen anderen Weg, getreu dem uralten Motto „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn, durch noch mehr Hubraum“. „Nur“ 165 PS leistet der Einstiegsbenziner bei zwei Litern Hubraum, ein ab Herbst erhältlicher 2,5 Liter-Vierzylinder bleibt bescheiden unter 200 PS. Anderen genügt für diese Leistung ein Liter Hubraum weniger – aber nur mit Druck. Davon hält Mazda nichts, die Benziner besitzen keine anfälligen Turbolader.
Auf der Dieselseite finden sich (natürlich aufgeladene) Aggregate von 150 und 175 PS. Sechsganggetriebe sind Standard, auf Wunsch gibt es komfortable Wandler-Automatikgetriebe. Auf die modischen, bisweilen zickigen Doppelkupplungsgetriebe verzichtet Mazda aus gutem Grund: Es soll ja nichts kaputt gehen!

Praktiker ohne wirkliche Highlights

Das 4,55 Meter lange überarbeitete Mazda-SUV bietet bezüglich Ladevolumen und Platzverhältnissen nicht mehr als die Konkurrenz. Allerdings misst sich der CX-5 da gern mit den Besten – dem BMW X1 und dem VW Tiguan. Über 500 Liter Kofferraumvolumen sind Standard, auch beim Mazda. Zwölf Meter Wendekreis hingegen sind eine Zumutung, da ist es ein schwacher Trost, dass die Wettbewerbsmodelle ebenfalls kaum wendiger sind. Ein Highlight bietet der CX-5 dann aber doch: Als Allrad-Benziner wiegt er deutlich unter 1,5 Tonnen. Selbst der stärkste Diesel kommt lediglich auf 1530 Kilogramm.

Der Einstiegs-Benziner kostet etwa 24.000 Euro, der Topp-Allrad-Diesel bleibt knapp unter 40.000 Euro. Das besonders begehrte Rubin-Rotmetallic kostet gegenüber den anderen aufpreispflichtigen Metallicfarben noch einmal mehr. Dumm sind sie bei Mazda also offensichtlich nicht.

Fotos: (C) Mazda

Dieser Artikel wurde uns von www.SUV-Cars.de zur Verfügung gestellt.


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