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Naturerlebniszentrum Rhön: Arbeit vor Ort in neuen Büroräumen im Kellereischloss Hammelburg aufgenommen


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HAMMELBURG – An den Standorten Wildpark Klaushof in Bad Kissingen und dem Kellereischloss in Hammelburg wird das „Naturerlebniszentrum Rhön“ (NEZ) entstehen. Dieses neue staatliche Zentrum wird der Mittelpunkt der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des Naturerlebens im südlichen Teil des Biosphärenreservats Rhön werden.

Konkrete Angebote für Öffentlichkeit, Schulen, Kommunen und Fachpublikum sind geplant. Für das Projekt sind (einschließlich sog. Verpflichtungsermächtigungen) bis zu 9,4 Millionen Euro veranschlagt.


AOK - Keine Kompromisse

Seit März 2020 hat Dr. Joachim Schneider die Leitung des Naturerlebniszentrums Rhön inne. Der promovierte Pädagoge mit langjähriger Erfahrung in der Umweltbildung und im Biosphärenreservat Rhön war zuvor als pädagogischer Fachbetreuer der Umweltbildungsstätte Oberelsbach beschäftigt.

„Das NEZ fügt sich in die bestehende Bildungslandschaft des Biosphärenreservates Rhön ein, indem es eine Lücke im südlichen Erweiterungsgebiet schließt. Zugleich setzt es aber mit dem Standort Hammelburg, der Jugendliche und junge Erwachsene für Nachhaltigkeit begeistern soll und durch die Kooperation mit dem Wildpark Klaushof in Bad Kissingen innovative Akzente. Ich freue mich, diese mitgestalten zu können.“, umschreibt Einrichtungsleiter Dr. Schneider die Ziele und anstehenden Aufgaben des neuen Naturerlebniszentrums.


Die Koordination der wissenschaftlichen Arbeit des NEZ wird Felix Papsch übernehmen. Als Gymnasiallehrer für Biologie, sowie Politik und Wirtschaft rundet er das Team mit seinen Erfahrungen in Schulpraxis und der biologiedidaktischen Forschung ab.

„Die Etablierung eines neuen Standorts, in welchem didaktische Kompetenzen gebündelt, vernetzt, sowie neue Erkenntnisse mit ganz unterschiedlichen Kooperationspartner*innen gewonnen werden können, stellt eine spannende und sehr vielversprechende Bereicherung für die gesamte Region dar. Genauso freue ich mich darauf, passgenaue Angebote für Schulen und Bildungseinrichtungen der Region mitzugestalten, in denen das Naturerleben im Freiland und die Nutzung digitaler Werkzeuge sinnvoll Hand in Hand gehen werden.“, so Felix Papsch zu seiner künftigen Arbeit im NEZ.

„Mit dem Bezug der neuen Büroräume des Naturerlebniszentrums Rhön in Hammelburg ist ein weiterer Meilenstein zur Einrichtung und Ansiedlung des Naturerlebniszentrums Rhön erreicht“, freut sich Landrat Thomas Bold. „Es war mir ein besonderes Anliegen, dass unser Engagement für das Biosphärenreservat Rhön nun auch mit der Einrichtung und Ansiedlung des Naturerlebniszentrums sichtbar wird. Mit gleich zwei Standorten, in Bad Kissingen und in Hammelburg, bieten sich einmalige Chancen, attraktive Anlaufpunkte sowohl für Tagesbesucher und Gruppen, als auch für Fachpublikum zu schaffen. Dies wird im gesamten Landkreis und darüber hinaus Wirkung entfalten und beweist einmal mehr unseren Willen uns als zukunftsfeste Region immer weiter zu entwickeln. Ich wünsche dem Leiter Dr. Schneider und seinem Team alles Gute zum Einzug in die neuen Büroräume. Herzlichen Dank auch an die Stadt Hammelburg, dass dies so rasch möglich war. Ich bin begeistert, wie sehr die Planungen für das Naturerlebniszentrum nun schon Fahrt aufgenommen haben und auch schon erste Programmangebote umgesetzt werden. Ich freue mich sehr auf die weiteren Schritte, bei denen wir gerne auch weiterhin an der Seite stehen“, so der Landkreischef.

Mit dem neuen Projektbüro als Basis wird das dreiköpfige Team des NEZ Rhön, welches durch die Projektmanagerin Lisa Graskamp komplettiert wird, nun die Arbeit vor Ort mit den verschiedenen Zielgruppen aufnehmen. Eine für Mai und Juni mit dem Senckenberg Museum Görlitz und der Stadtbibliothek Hammelburg geplante Veranstaltungsreihe „Abenteuer Bodenleben – Werkstatt des Naturerlebniszentrums Rhön“ musste aufgrund der Corona-Pandemie zwar auf Herbst 2020 verschoben werden. Allerdings kann das NEZ bereits erste digitale Angebote vorweisen:

Im Computerspiel ECO hat eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Initiative des NEZ in den vergangenen, durch die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen geprägten Wochen bereits kooperativ zusammengearbeitet, um virtuell eine nachhaltige Gesellschaft aufzubauen. Die vom Entwicklerteam „Strange Loop Games“ veröffentlichte Ökosystemsimulation fordert die Mitspieler*innen heraus, eine Welt von der Steinzeit in die Gegenwart zu entwickeln, ohne dabei die Natur unwiderruflich zu schädigen. Die Erfahrungen mit der Nutzung von ECO wird das NEZ-Team auswerten und für andere Umweltbildner*innen zur Verfügung stellen.

Auch das zweite Angebot des NEZ ist aktuell von zu Hause aus erlebbar. Das Team hat eine digitale Schnitzeljagd in der App Actionbound erstellt, welche dazu einlädt, die von der UN in ihrer globalen Agenda 2030 aufgestellten 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu Hause zu entdecken. Wie viele dieser Ziele uns unmittelbar in Bad, Küche und Wohnzimmer begegnen und welche Handlungsansätze für ein nachhaltiges Verhalten sich daraus ergeben, kann man in der App unter diesem QR-Code herausfinden. Um diesen Angebot selbst nutzen zu können, muss zuvor Actionbound kostenfrei im App Store oder Play Store geladen werden.

Auf dem Bild: Gruppenfoto vor dem Kellereischloss Hammelburg anlässlich der offiziellen Einweihung der neuen Büroräume in Hammelburg v. l.: Dr. Dirk Vogel (OB Bad Kissingen), Bertram Eidel (Bereichsleiter „Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz“ der Regierung von Unterfranken), Felix Papsch (wissenschaftlicher Koordinator), Dr. Joachim Schneider (Einrichtungsleiter), Landrat Thomas Bold, Lisa Graskamp (NEZ-Projektmanagerin), Armin Warmuth (Bürgermeister Hammelburg)
Foto: Lena Pfister



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