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Neues junges Engagement für demokratisches Handeln im Landkreis Haßberge


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HASSFURT – Demokratische Werte lebendig und erfahrbar zu machen, ist das Ziel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Aus diesem Grund wurde die, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderte, Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge gegründet.

Ein grundlegender Baustein dieser Partnerschaft ist das „Jugendforum“, das jetzt ins Leben gerufen wurde. Die ersten beiden Mitglieder sind, Hannah Baunacher, aktuell Bundesfreiwilligendienstleistende im Mehrgenerationenhaus Haßfurt und schon seit vielen Jahren engagiert in der KjG Wonfurt, und Jakob Röder, ehemaliger Bufdi sowie ehrenamtlicher Oberministrant im Aka Unterhohenried.


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Die beiden jungen Erwachsenen sind nicht nur bürgerschaftlich engagiert, sondern auch politisch interessiert und freuen sich auf die neuen Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Hannah Baunacher und Jakob Röder erklärten, sich einbringen zu wollen; sie möchten das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge etablieren und weiter ausbauen.


Jugendliche (bis 27 Jahre) aus unterschiedlichen Bereichen, mit verschiedenen Hintergründen und kontroversen Vorstellungen sollen teilhaben. Im Jugendforum wird den Jugendlichen im gesamten Landkreis und der Stadt ein basisdemokratisches Forum geschaffen, ohne dass andere Institutionen oder die Verwaltung Einfluss nehmen. Inhaltliche Schwerpunkte und institutioneller Rahmen sollen von den Jugendlichen eigenständig erarbeitet werden. Ihnen steht ein jährliches Budget zur Verfügung, über dessen Vergabe das Jugendforum autark entscheidet.

Hannah Baunacher und Jakob Röder sind sich einig: das Jugendforum ist die Chance eigene Ideen und Projekte von Jugendlichen tatsächlich umzusetzen, als spontane Vereinigung Jugendlicher mit einer Projektidee oder auch in Kooperation mit bereits bestehenden Verbänden und Vereinen im Landkreis Haßberge.

Einzelpersonen oder Gruppen können an das Jugendforum Projektanträge stellen. Die Ideen der Projekte zur chancengerechten Teilhabe von Jugendlichen jeder Herkunft dürfen innovativ sein, experimentell, müssen aber einen eindeutigen Bezug auf „Demokratie leben!“ nehmen, beispielsweise Trainings zu gewaltfreier Kommunikation, Einzelveranstaltungen wie Konzerte oder Workshops z.B. „Rap gegen Rechts“ oder interkulturelles Theater.

Die Koordinierungs- und Fachstelle hat eine beratende Funktion und ist Ansprechpartner für das Jugendforum. Wer Interesse hat sich zu engagieren, Aktionen und Projekte umzusetzen, wer sich fragt, was das Ganze eigentlich ist und sein soll, meldet sich in der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge, die im Mehrgenerationenhaus angesiedelt ist, unter der Telefonnummer 09521 – 952825-15.

Auf dem Bild: Die Initiatoren des Jugendforums der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge (von links) Hannah Baunacher und Jakob Röder.
Quelle: Rene Ruprecht/MGH



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