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Pig City Blues Projekt spendet für Ärzte ohne Grenzen – Konzert begeistert im Stattbahnhof


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SCHWEINFURT – Beim Biergartenkonzert des Pig City Blues Projekts im Stattbahnhof gab es nur Gewinner. Die Musiker, weil sie fast drei Stunden lang mal wieder ihren Spaß am Experimentieren ausleben konnten; die Zuhörer, weil sie Open Air eine spannende Drei-Stunden-Jam Session erlebten; und die „Ärzte ohne Grenzen“, denen der „Erlös“ des Abends zugutekommt.

Die rund 200 begeisterten Fans spontaner Improvisationslust haben den herumgereichten Hut mit fast 600 Euro gefüllt, die Pig City-Gründer und Keyboarder Mats Drescher laut Pressemitteilung spontan entschied, der Non-Profit-Organisation zu spenden.


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Wie entstand das Projekt? Drescher erklärt es. Schweinfurt, also Pig City, war in den 1990ern zur Blues Metropole geworden. Damals erblickten die legendären Bluestage mit sofort internationalen, aber auch lokalen Bands das Licht der Schweinfurter Welt. Auch das daraus entstandene Honky Tonk Festival war zumindest anfangs durch Bluesbands geprägt. Dann aber ging das die Stadt über viele Jahre prägende Blues-Prädikat mehr und mehr verloren, in der Folge verschwanden außerdem Kneipen mit Live-Musik.

Aber spielen wollen viele der Blueser aus der Region. 2017 fanden dann auf Initiative von Mats Drescher altgediente Musiker in diversen Studio Sessions zusammen, darunter einige Akteure der legendären Schweinfurter Backstage Blues Band. Das Jam-Projekt Pig City Blues war geboren. Und irgendwann hat dann mal einer eine öffentliche Session angeregt. Gesagt, getan.


Die Premiere fand 2018 im Stattbahnhof – schon gut beachtet – statt. Es folgten weitere Auftritte im Kulturhaus an der Bahnlinie und bei der Nacht der Kultur. Und diese Woche nun das Biergartenkonzert vor dem Stattbahnhof. Angereist waren zum mittlerweile vierten öffentlichen Pig-City-Blues-Projekt-Auftritt die alten Blues-Haudegen Bernd Stolle aus Soest (Gitarre), Multinstrumentalist Ludwig Schaub aus Ochensfurt (Saxopohon, Flute, Harp), Conny Martin aus Würzburg (Gitarre), John Arndt aus Wiesentheid (Schlagzeug), die beiden Schweinfurter Oliver Tuschinski (Gesang) und Mats Drescher sowie die Youngster Yannick Steinborn (Bad Kissingen, Bass) und Sängerin Franziska Fasel (Schweinfurt).

Nach drei Stunden Blues ohne Netz und doppelten Boden fing es an zu regnen und die Band musste das Konzert mit nur einer Zugabe beenden – passender weise mit dem Song „Going Back Home“. Bis zum nächsten Mal.



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