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Römerspuren in Ostbayern und Oberösterreich: Besonderes suchen, Einzigartiges finden


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OSTBAYERN – Nur wenige schriftliche Quellen erzählen von der Römerzeit in Ostbayern und Oberösterreich. Umso wertvoller sind die archäologischen Zeugnisse, die sie entlang der Donau, der natürlichen Grenze des Römischen Reiches, hinterlassen haben.

Folgt man dem „Nassen Limes“, so stößt man auf zahlreiche Römerspuren. Eine gleichnamige Reise-App macht nun das spannende Erbe Roms interaktiv und vor Ort erlebbar. Mit kurzweiligen Aufgaben, Foto- und Audio-Stories sammelt man Römer-Medaillons und taucht dabei ein in die Geschichte der Römerorte an der Donau. Dazu zählen beispielsweise das Kastell Abusina in Eining, die Legionsmauer und Porta Praetoria in Regensburg, der Römerschatz und Römerpark in Straubing oder das Römer Erlebnismuseum Altheim. Die Reise-App ist auch eine gute Planungshilfe für alle, die eine mehrtägige Römerspuren-Tour unternehmen möchten, denn sie bietet auch Informationen zu Übernachtungen und Einkehrmöglichkeiten sowie Navigation für Auto, Öffentlichen Personennahverkehr und Radwege. Die Römerspuren-App ist kostenlos für Android und iOS in den App- Stores verfügbar. Zusätzlich informiert eine gedruckte Übersichtskarte über sehenswerte historische Stätten in Verbindung mit Rad- und Wanderwegen in der „Römerregion“ Ostbayern und Oberösterreich.





Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter www.ostbayern-tourismus.de/roemerspuren.


Geheimtipp Hallertau:
Hopfenland und Freizeitparadies zwischen Donau, Dinosauriern und Dolden Bad Gögging (tvo). Die Hallertau, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, ist ein echter Geheimtipp für Urlauber. Radtouren und Wanderungen durch duftende Hopfengärten und entlang der Donau lassen sich hier wunderbar verbinden mit Thermenwellness im ältesten Römerbad nördlich der Alpen. Wie nur wenige Kurorte in Deutschland bietet Bad Gögging seinen Gästen die einzigartige Kombination aus Thermalwasser, Naturmoor und Schwefelquellen. Hinzu kommt beste Hopfenwellness, die Hauptzutat für die Bäder, Öle und Cremes stammt dabei direkt aus der Region. In der Hallertau, von den Einheimischen auch
„Hollerdau“ genannt, recken sich auf 2.400 Quadratkilometern Fläche dicht an dicht bis zu vier Meter hohe Hopfenstangen in den Himmel. Radler und Wanderer finden rund um Bad Gögging ausgezeichnete Wege und Routen in alle Himmelsrichtungen. Mehr als 25 markierte Wege von 24 bis 60 Kilometer führen durch Donaulandschaften, vorbei an Hopfengärten, Spargelfeldern, zu Kirchen und natürlich zum Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch. Weit in der Zeit reist man in dem nur 35 Kilometer entfernten Dinosaurier-Park in Denkendorf im Altmühltal. Auf eineinhalb Kilometer Länge spaziert man hier durch 400 Millionen Jahre Erdgeschichte, begleitet von über 70 lebensechten Nachbildungen von Dinosauriern und anderen Urzeittieren. Informationen: www.bad-goegging.de

Pilgerwanderung im Herbst: Der Jakobsweg zwischen Schwandorf und Altdorf Amberg-Sulzbach (tvo). Der frühe Herbst ist die beste Zeit für eine Pilgerwanderung. Das Wetter ist noch freundlich, die Temperaturen angenehm und die Natur bietet ein buntes Schauspiel. Ein Tipp für eine mehrtägige Wanderung ist der Oberpfälzer Jakobsweg von Tillyschanz an der tschechischen Grenze über Nürnberg nach Rothenburg ob der Tauber. Einer der abwechslungsreichsten Abschnitte ist der zwischen Schwandorf und Altdorf bei Nürnberg. Einsame Wälder, Wacholderheiden und verträumte Ortschaften säumen die rund 80 Kilometer lange Strecke, welche die Täler von Naab, Vils, Lauterach und Schwarzach verbindet. Pilger können den Abschnitt in fünf Etappen bewältigen. Unterwegs begegnen einem immer wieder Jakobskirchen und andere Wallfahrtsorte, aber auch trutzige Burgen, verwunschene Klöster und traditionelle oberpfälzer Gasthäuser für die Rast. Der Jakobsweg ist durchgängig mit dem Muschelsymbol markiert. Eine umfangreiche Broschüre zum Oberpfälzer Jakobsweg zwischen Schwandorf und Altdorf bei Nürnberg informiert über den Wegverlauf, gibt Einkehr- und Übernachtungstipps und erleichtert mit einer übersichtlichen Karte die Orientierung. Gedruckt und als PDF-Download ist sie kostenlos erhältlich unter www.amberg-sulzbacher-land.de.

Erlebniswanderung „Mensch und Natur in der Buchberger Leite“ bei Freyung Freyung(tvo). Sie ist eine der beeindruckendsten Schluchtenlandschaften des Bayerischen Waldes und eines der schönsten Geotope Bayerns: die Buchberger Leite zwischen Ringelai und Freyung am Nationalpark Bayerischer Wald. Wer sich aufmacht, dieses landschaftliche Kleinod zu erkunden, dem bietet sich ein einzigartiges Naturschauspiel. Die Hauptakteure? Wasser, Quarzfelsen und Wildnis. Saftige Farne, lichtgrüne Moose und dunkler Pfahlschiefer geben die Farbpalette vor. Das Rauschen der Bäche Saussbach, Reschbach und Wolfsteiner Ohe klingt mal laut, mal leise plätschernd in den Ohren. Hier und da sieht man noch Urwaldreste.
Und gerade im Herbst empfindet man eine mystische Stimmung, die sich aus der Wildheit der Vegetation und der Schroffheit der zerklüfteten Felsriegel speist. Ein Themenwanderweg, fünf miteinander kombinierbare Rundwanderwege sowie eine Zielwanderweg zum Nationalpark führen durch und rund um die Buchberger Leite. Für Familien mit Kindern und alle, die mehr über die geologischen Besonderheiten der Schlucht erfahren möchten, empfiehlt sich die acht Kilometer lange Erlebniswanderung „Mensch und Natur in der Buchberger Leite“ zwischen Freyung und Ringelai. Infotafeln und nummerierte Pflöcke weisen auf die Besonderheiten in der Landschaft hin. Ein Highlight der Wanderung und bei Kindern besonders beliebt ist die Hängebrücke über die Wolfsteiner Ohe gut einen Kilometer bachaufwärts von Ringelai. Der Weg führt stets leicht bergab, doch auch die andere Gehrichtung – von Ringelai nach Freyung – ist möglich. Zurück an den Startpunkt gelangt man bequem mit dem Bus, Inhaber der Kurkarte Freyung fahren kostenlos. Der Wanderflyer Buchberger Leite kann als PDF heruntergeladen werden unter www.nationalpark- ferienland-bayerischer-wald.de.

Nationalpark Bayerischer Wald:
„Einziger Ort in Deutschland, der dem weltweiten Urwaldbild entspricht Regensburg (tvo). Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein echter Urwald mit Baumriesen und sich wild entfaltender Natur, reicher Pflanzen und Tierwelt, Eiszeitseen und Mooren. Ruhe und Stille zeichnen das rund 25.000 Hektar große Gebiet aus, das zusammen mit dem benachbarten Böhmerwald die größte zusammenhängende Waldlandschaft Mitteleuropas, ein riesiges Grünes Dach, bildet. Der Nationalpark Bayerischer Wald stellt den Lebensraum für rund 3.500 Tier- und Pflanzenarten. Seit seiner Gründung im Jahr 1970 gilt die Philosophie „Natur Natur sein lassen“, in der Praxis bedeutet das: So viele Eingriffe wie nötig, so wenige wie möglich. Der Ansatz zeigt Wirkung, die Biodiversität im Nationalpark hat deutschlandweit Vorbildcharakter. Lob bekommen die Verantwortlichen von Prof.
Christian Wirth: „Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der einziger Ort in Deutschland, der dem weltweiten Urwaldbild entspricht.“ Der geschäftsführende Direktor des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung ist ein Experte auf dem Gebiet der Biodiversität, er ist zugleich Professor für Spezielle Botanik und Funktionelle Biodiversität an der Universität Leipzig sowie Direktor des Botanischen Gartens der Universität Leipzig. Gerade die Strukturvielfältigkeit, die ein buntes Wald-Mosaik erzeugt, sei im Nationalpark Bayerischer Wald einzigartig. Eine weitere Aufgabe, der man sich im Nationalpark mit viel Engagement und Sachverstand widmet, ist die Renaturierung von Moorlandschaften. Mit 1.300 Hektar Moorwäldern und 50 Hektar offenen Mooren findet man hier die bedeutendsten Moorkörper Bayerns. Moore sind Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten. Sie sind u.a. im ökologischen Zusammenspiel von Kohlenstoff und Klima von großer Bedeutung, dienen als Hochwasserschutz und sind natürliche Trinkwasserreservoirs. Besonders eindrucksvoll ist der Tal-Moorkomplex Großer Filz und Klosterfilz zwischen Riedlhütte und Sankt Oswald, in höheren Lagen sind der Zwieseler Filz und das Latschenfilz sehenswert. Informationen: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Biokoch- und Backkurse im Steinwald:
Herbstmenü mit Wildkräutern und von A(ronia) bis Z(ucchini)
Erbendorf (tvo). Natürlicher Pflanzenschutz und Düngemittel, genügend Freiraum für die Tiere, keine Gentechnik und regelmäßige Kontrollen: Für eine nachhaltige und umweltschonende Erzeugung von Lebensmitteln setzt sich die Steinwald-Allianz im Oberpfälzer Wald ein. Passend dazu bietet die Öko-Modellregion nun auch Biokoch- und Backkurse an. So findet am 20. September in Erbendorf der Kurs „Herbstliches 3-Gänge-Menü mit Wildkräutern“ statt, „Von A(ronia) bis Z(ucchini): Eine kulinarische Entdeckungstour durch den Steinwald“ folgt am 27. September in Ebnath. Wie man auch in der Backstube gesund und nachhaltig kreativ werden kann, das erfahren die Teilnehmer des Kurses „Unser täglich Brot selbstgebacken“ am 30. Oktober in Erbendorf. Außergewöhnlich übernachten kann man im Hotel Aribo, das an ein Kreuzfahrtschiff erinnert. Details zu den Kursen findet man unter www.steinwald- urlaub.de/erleben/alles-bio, um telefonische Anmeldung wird gebeten unter Tel.
09682 182219-12. Informationen zum Hotel Aribo unter www.aribo-hotel.de.

BAYERISCHER WALD – erfrischend natürlich

Passau Regio Card mit Erlebnisführer: Übersichtlich, abwechslungsreich, günstig
Passau (tvo). Landschaftlich, kulturell und kulinarisch ist das ostbayerische Dreiländereck beeindruckend vielfältig. Ausflugsziele dies- und jenseits der Grenze, Schifffahrten, Kirchen und Museen, Thermen, Rad- und Wanderwege bieten Abwechslung und das passende Freizeitprogramm für jeden Geschmack. Mit der Passau Regio Card genießen Urlauber im Passauer Land, Südböhmen und Oberösterreich bei ihren Unternehmungen zahlreiche Preisvorteile, über 100 Partner machen mit und locken mit attraktiven Angeboten. Obendrauf gibt es mit der Card freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr in Stadt Passau und im Landkreis Passau. Hier locken die Thermen in Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach mit heilkräftigem Thermalwasser, modernen Saunawelten und Wellnessanwendungen.
Museen wie das Museum Quintana in Künzing, das Afrika Museum in Vilshofen a.d. Donau oder das Glasmuseum in Passau zeigen die facettenreiche Geschichte und Jahrhunderte alten Traditionen der Region auf. Großartige Natur wie das Europareservat Unterer Inn, dazu ein umfangreiches Netz an Lauf- und Nordic- Walking-Strecken sowie ein gut ausgebautes Radwegenetz erwartet Urlauber im oberösterreichischen Innviertel. Mit wahren Kulturschätzen lockt Český Krumlov (Krummau) in Südböhmen. Mittelalterliche Bauten, Renaissancehäuser und Schlösser machen die Stadt an der Moldau zu einer der schönsten Kleinstädte Europas. Mit der Passau Regio Card genießt man in allen drei Regionen freie Eintritte und Rabatte. Erhältlich ist die Passau Regio Card zusammen mit einem umfangreichen Erlebnisführer und praktischen Übersichtskarten. Erhältlich ist sie in Tourist-Informationen, Kurverwaltungen und bei Gastgebern. In der Sommersaison bis 31. Oktober kostet eine Tagescard 16 Euro, eine 14-Tage-Card kostet 51 Euro. Weitere Informationen und Preise unter www.passauregiocard.de.

Schlemmerwandern im Bayerischen Wald ganz oben
Waldmünchen (tvo). Tagsüber wandern und abends schlemmen, mit diesem Angebot lockt das Waldmünchener Urlaubsland. Hier treffen der Oberpfälzer Wald, der Böhmerwald und der Bayerische Wald zusammen, entsprechend vielfältig ist die Landschaft. Die Wanderung führt auf dem Qualitätsweg Goldsteig, in drei Tagesetappen von jeweils 15 bis 20 Kilometer geht es von Gastgeber zu Gastgeber: Landhotel Gruber in Herzogau, Landgasthof Zum Deutschen Eck in Steinlohe und Gasthof Steiner Wirt in Stein. Bei Übernachtung im Doppelzimmer kostet die Wanderpauschale 265 Euro pro Person, darin enthalten sind vier Übernachtungen mit Frühstück, Rucksackverpflegung, Original-Wanderkarte von Fritsch und Tourenbeschreibung, vier Schlemmer-Menüs mit jeweils vier Gängen sowie Transfer von und zum Bahnhof Waldmünchen bei Anreise mit der Bahn.
Gegen einen Aufschlag von 54 Euro kann Gepäcktransport für bis zu vier Personen dazugebucht werden. www.wandern-goldsteig.de

Broschüre Stadtrundgang in Leichter Sprache in der Stadt Cham
Cham (tvo). Für Menschen mit Lernschwierigkeiten, ältere Menschen, Kinder, Demenzpatienten oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist die Broschüre „Stadtrundgang Cham“ in Leichter Sprache erschienen. Der Stadtrundgang zeigt 22 Sehenswürdigkeiten der alten Handelsstadt mit entsprechender Bebilderung auf jeder Seite. So ist es für alle Menschen möglich, die entsprechende Sehenswürdigkeit zu finden und den dazugehörigen Text zu lesen.
Außerdem ist ein Stadtplan beigefügt, auf dem alle Stationen mit Nummern versehen sind. Das ermöglicht eine leichte Orientierung in der Stadt. Die Broschüre ist so gestaltet, dass man sie bequem bei einem Spaziergang mitnehmen kann.
Ein weiteres barrierefreies Angebot gibt es ab August: Dann wird nämlich eine Gebärdendolmetscherin spezielle Stadtführungen in Gebärdensprache anbieten. Die Broschüre sowie weitere Informationen zur Gebärdenstadtführung sind bei der Tourist-Info Cham unter Tel. 09971 8579410 oder tourist@cham.de erhältlich. www.cham.de

Große Werke im Konzerthaus Blaibach
Blaibach (tvo). Das Konzerthaus Blaibach im Bayerischen Wald ist visionär, minimalistisch und elegant, hat einen monolithischen Charakter. Für Musikliebhaber ist es einer der akustisch besten Kammerkonzertsäle der Welt, für die Besucher ein unverwechselbarer Kulturgenuss. Mit Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert stehen bis Jahresende große Namen und große Werke auf dem Programm, am 8. September etwa spielt das Das neue Orchester unter Christoph Spering Mozarts Große g-Moll- Sinfonie. Ebenfalls im September zu hören sein wird van Beethovens 9. Sinfonie d- moll op. 125 in der Bearbeitung von Franz Liszt. Am Klavier sitzt Kit Armstrong, der international renommierte Bariton Thomas E. Bauer begleitet den jungen Newcomer. Am 14. Oktober gastiert im Konzerthaus das Tel Aviv Wind Quintett, das beste Bläserquintett Israels, mit breitem Repertoir vom frühen Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Mit Julia Fischer, Nils Mönkemeyer und Daniel Müller- Schott läuten drei der besten Kammermusiker am 16. November einen konzertreichen Monat ein. Denn schon am 17. November spielt die junge amerikanische Pianistin Claire Huangci Ludwig van Beethovens Klaviersonaten.
Christoph Spering und Das neue Orchester kehren am 24. und 25. November ins Konzerthaus zurück, wo sie Mozarts C-Dur-Sinfonie „Jupiter“ aufführen. Am Abend des 25. November gastiert die Bayerische Staatsoper in Blaibach. Mitglieder des Opernstudios singen berühmte Arien und Esembles. Ludwig van Beethovens Klaviersonaten gibt es wieder am 8. Dezember zu hören, diesmal mit dem vielfach ausgezeichneten Pianisten Alexander Korsantia. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach am 20. und 21. Dezember und Weihnachtsmusik aus vier Jahrhunderten am 22. Dezember schließen das diesjährige Programm ab. Karten sind erhältlich bei der Tourist-Info Blaibach unter Tel. 09941 9450-13 oder direkt beim Konzerthaus unter Tel. 09941 94950-65, info@konzert-haus.de, www.konzert-haus.de.

OBERPFÄLZER WALD – schlicht und ergreifend schön

Radmagazin Oberpfälzer Wald neu erschienen
Nabburg (tvo). Neu erschienen ist das Radmagazin Oberpfälzter Wald. Radfahrer schätzen das umfangreiche Radwegenetz aus ehemaligen Bahntrassen, Flussradwegen und anspruchsvollen Touren in der Mittelgebirgslandschaft. Die einzigartige Natur, traumhafte Aussichten, Burgen, Schlösser und Ruinen krönen die Radtouren. Dazu lässt es sich herrlich verweilen beim Kultbier Zoigl und bayerischen Brotzeiten. Das Radmagazin bietet einen guten Überblick mit Beschreibungen, Service-Tipps und Karten. Neben Radwegen wie dem Bockl- Radweg oder dem Bayerisch-Böhmischen Freunschaftsweg finden sich darin auch 17 konkrete Tourenvorschläge wie die Kultige Biertour oder die Naturparkland- Runde. Das kostenlose Radmagazin Oberpfälzer Wald ist als Online-Version und gedruckt erhältlich unter www.oberpfaelzerwald.de.

Genussort Waldsassen – kulinarisch, kultig, kulturell
Waldsassen (tvo). Waldsassen ist ein Genussort rundum. Es wurde kürzlich zum Genussort Bayerns gekürt. Doch nicht nur kulinarisch ist Waldsassen besonders, das Stiftland an sich, das kulturelle Zentrum Waldsassen mit Zisterzienserkloster, barocker Stiftsbasilika, und der Klosterbibliothek machen Waldsassen einzigartig. Zudem beleben besondere Hersteller wie Lamberts Glas, die Lebkuchenmanufaktur Rosner, die Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen und der Fahrradhersteller Ghost das Stadtleben.
In der Lebkuchenmanufaktur werden seit dem 18. Jahrhundert süße Spezialitäten hergestellt, darunter die „besten Lebkuchen der Welt“, wie Fürstin Gloria von Thurn und Taxis schwärmt. Seit 1281 ist der Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen, ehemaliger Königlich Bayerischer Hoflieferant, mit der oberpfälzer Stadt fest verbunden. Eine Ordensschwester stellt in der Abtei Waldsassen nach alten Rezepten Zwiebelzuckerl, „Klosterfrüchtchen“ und Drachenlikör her. Und der klostereigene Naturerlebnisgarten liefert allerlei gesunde Köstlichkeiten, welche die
„grünen“ Geschenkkörbe der Abtei füllen. Von der Straußenfarm Mitterhof kommen frische Straußenprodukte. Vom Ei über die Feder bis hin zu Fleisch und Wurst gibt es auf dem ehemaligen Klostergut hochwertige Produkte für Gourmets.
Alteingesessene Bäckereien und Metzgerbetriebe arbeiten noch mit alten Rezepten, frische Milch direkt vom Bauer gibt an der Zapfsäule im Supermarkt und auch der Honig stammt aus der Region. Selbst gebackene Kuchen, regionaltypische Gerichte und hausgemachte Brotzeiten stehen in vielen Wirtshäusern auf der Karte. Auch das ist Waldsassen: Kunstvolle Fenster aus mundgeblasenem Glas der Glashütte Lamberts zieren weltweit Prestigeobjekte wie die Kathedrale Notre-Dame. Hochwertige Ghost-Räder stehen als Leih-Räder zur Verfügung. Und das Kultur- und Begegnungszentrum der Abtei Waldsassen (KuBZ) bietet Einheimischen wie Urlaubsgästen hochwerigen Kursen und Freizeitangeboten. www.100genussorte.bayern, www.waldsassen.de

BAYERISCHER JURA – Urlaubsland der Träume

Erlebnis Schifffahrt im Donaudurchbruch und im Altmühltal
Kelheim (tvo). Sechs Schiffe der Personenschifffahrt Kelheim verkehren im Donaudurchbruch bei Weltenburg und auf dem Main-Donau-Kanal im Altmühltal. Sie bieten die vielleichte schönste Perspektive auf die Natur und die Sehenswürdigkeiten der Urlaubsregion Bayerischer Jura. Steile Jurafelsen flankieren das Ufer der Donau. So charaktervoll sind ihre Formen, dass Einheimische ihnen eigene Namen gaben: Peter und Paul, Napoleons Reisekoffer oder das Bienenhaus. Daneben zieht die Befreiungshalle oben auf dem Michelsberg alle Blicke auf sich: Von König Ludwig I. erbaut und von Leo von Klenze entworfen, zählt sie heute zu den bedeutendsten Bauwerken des 19.
Jahrhunderts in Deutschland. Mit dem Schiff gelangt man zum Kloster Weltenburg mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt, passiert die Wittelsbacherstadt Kelheim und den Luftkurort Riedenburg. Eine der längsten Holzbrücken Europas überspannt bei Essing den Main-Donau-Kanal und Burg Prunn, die majestätisch auf einem steil aufragenden Felsen liegt, grüßt weit über das Tal. Eine Schiffslinie verkehrt auch zwischen dem mittelalterlichen Städtchen Berching und der Stadt Beilngries. Für Radfahrer des Altmühltal-Radwegs bietet sich so die Gelegenheit für eine wohltuende Abkürzung. Übrigens: Mit der neuen MS Renate hat die Weiße Flotte der Personenschifffahrt im Altmühltal und Donaudurchbruch in diesem Jahr Zuwachs bekommen. Das moderne Ausflugsschiff ist klimatisiert und barrierefrei, es verfügt über ein großzügiges Sonnendeck und bordeigene Küche. www.schiffahrt-kelheim.de

Überraschend anders, dieser Bayerische Jura: karibisch, lässig, weltmeisterlich
Regensburg (tvo). Leuchtend blaue Quelltöpfe und weiße Jurafelsen, duftender Thymian und exotische Orchideen. Dazu feinster Sand und ein Dünenbad.
Karibisch und mediterran lässig präsentiert sich der Bayerischer Jura, die Urlaubsregion zwischen Neumarkt i.d.OPf., Kelheim und Regensburg. Bei Radfahrern und Wanderern gleichermaßen beliebt, bietet sie Aktivurlaubern auch etwas ungewöhnlichere Sportarten wie Sandski fahren und Sandboarding. Hinauf auf den 150 Meter hohen Monte Kaolino in Hirschau bringt einen ein Lift, hinunter vom Weißen Berg führt eine 200 Meter lange Abfahrt aus feinstem Quarzsand.
Eine einzigartige Location, an der jährlich die internationalen Sandboard Meisterschaften ausgetragen werden. Kostenlose Karten und das Freizeitmagazin Bayerischer Jura informieren über die Themen- und Landschaftsvielfalt. Sie sind erhältlich unter www.bayerischerjura.de.

BAYERISCHES GOLF- UND THERMENLAND – da sprudelt das Leben

Was ist eigentlich das Bayerische Golf- und Thermenland?
Regensburg (tvo). Heiße Thermen, grüne Natur, golfen, radeln und viel Kultur erleben: Das ist in einem Satz die Zusammenfassung des Bayerischen Golf- und Thermenlands. Es liegt im Städtedreieck Regensburg, Landshut, Passau, wird durchzogen von Donau, Inn, Isar und vielen kleineren Flüssen. Die Region sitzt auf einem riesigen unterirdischen Thermalwassersee und bietet mit seinen Auwäldern, Altwässern und Sumpfwiesen Fischen, Vögeln und Insekten eine paradiesische Natur. Doch auch die Städte im Bayerischen Golf- und Thermenland verzaubern und das mit historischen Bauten und rauschenden Festen wie dem Gäubodenfest in Straubing. Der größte Schatz des Bayerischen Golf- und Thermenlandes steckt schon im Namen: Es ist heilkräftiges Themalwasser, das seit über 70 Jahren aus mehr als 1.000 Metern Tiefe an die Oberfläche befördert wird und in fünf Orten mit sieben Thermen die Becken und Strömungkanäle füllt. Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach heißen die Kur- und Heilorte im Bayerischen Golf- und Thermenland, das europaweit zu den führenden Gesundheitsregionen zählt. Und noch in einem anderen Bereich gehört die niederbayerische Urlaubsdestination zu den Besten: Nirgendwo sonst in Deutschland, gemessen an den Einwohnerzahlen, ist die Golfplatzdichte höher als im Bayerischen Golf- und Thermenland. Das Quellness und Golf Resort in Bad Griesbach beherbergt sogar die größte Golfakademie weltweit. Himmlisch Radfahren heißt das Motto für Aktivurlauber, die den Gäuboden, das Rottal, das Hopfenland Hallertau und das Passauer Land auf zwei Rädern erkunden möchten. Entlang von Flüssen, durch duftende Hopfengärten, an Spargelfeldern, Kirchen und beschaulichen Dörfern vorbei führen zahlreiche Radwege. Die neue 244 Kilometer lange Niederbayerntour verbindet Bier und Barock mit Badegelegenheiten und führt von Passau nach Regensburg. Daneben laden sechs Erlebnisrunden dazu ein, die Besonderheiten des Bayerischen Golf- und Thermenlandes zu entdecken – sei es Barockgenuss und Gartenlust, das Wasser oder das Hopfenland Hallertau. Wer Urlaub im Bayerischen Golf- und Thermenland macht, kann baden, golfen, radeln – und schlemmen. Es wartet mit gemütlichen Wirtshäusern, preisgekrönten Restaurants und vielerlei Köstlichkeiten auf: Mit den Passauer Goldhauben zum Beispiel, zarten Trüffelpralinen mit einer Auflage aus Blattgold. Wer gerne herzhaft isst, wählt Deggendorfer Knödel als Beilage zu Braten und Wild und beschließt das Menü mit einem Stück Agnes-Bernauer-Torte aus Straubing. Weitere Informationen zu Thermen, Golfplätzen, Radwegen und Sehenswürdigkeiten bietet die Internetseite www.bayerisches-thermenland.de, hier sind auch eine Übersichtskarte der Region sowie die Radkarte Himmlisch Radfahren kostenlos erhältlich.

Badehose, Bier, Barock – 244 traumhafte Radkilometer auf der Niederbayerntour
Regensburg (tvo). Einmal auf dem Rad quer durch Niederbayern von Passau in die UNESCO-Welterbestadt Regensburg. Gerne auch umgekehrt, denn die neue Niederbayerntour ist in beide Richtungen befahrbar. Donau, Inn, Isar, das Hopfenland Hallertau, der Dom St. Stephan in Passau und Kloster Weltenburg säumen die Radroute. So lassen sich auf ihren 244 Kilometern Länge mühelos Badehose, Bier und Barockkunst der Gebrüder Asam zusammenbringen. Von der Dreiflüssestadt Passau entlang der Donau kommend passiert man das Kloster Schweiklberg in Vilshofen, durchquert das größte Gurkenanbaugebiet Europas bei Landau an der Isar und folgt dem Fluss in die BMW-Stadt Dingolfing. Vorbei am Wellenbad Caprima führt die Route entlang der Isar bis Burg Trausnitz, einst Sitz der bayerischen Wittelsbacher-Herzöge, die in Landshut sichtbar wird. Aus der mittelalterlichen Altstadt geht es ins Herzstück der Hallertau, wo zahlreiche Brauereien mit Biergärten und Bierspezialitäten locken. Malerisch reckt sich der Hopfen an langen Stangen gen Himmel und schmückt sich im Herbst mit üppigen Dolden. Apropos in die Höhe recken: Bei der nächsten Station, auf dem Gelände der Brauerei Kuchlbauer in Abensberg, ragt der Kuchlbauer-Turm knapp 35 Meter in die Höhe. Nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut, ist er ein wahrer Hingucker. Von hier aus ist es nicht mehr weit in die Limes-Therme in Bad Gögging, wo sprudelndes Thermalwasser gut tut. Danach geht es durch das Spargelanbaugebiet bei Sandharlanden und durch den Bayerischen Jura, vorbei am wildromantischen Donaudurchbruch mit dem Kloster Weltenburg und weiter entlang der Donau in die UNESCO-Welterbestadt Regensburg, wo der Brückenschlag in die Oberpfalz gelingt und die Niederbayerntour endet. Neben der Niederbayerntour existiert im Bayerischen Golf- und Thermenland noch ein weitläufiges Netz an Radwegen und Erlebnisrunden. Ganz nach dem Motto „Himmlisch Radfahren – 1.000 Kilometer, fünf Flüsse, 13 Städte“ kann in jede Himmelsrichtung losgeradelt werden. Die Erlebnisrunden sind zwischen 96 und 244 Kilometer lang und verlaufen auf größtenteils steigungsarmen Flussradwegen. Das Besondere: Sie vereinen die unterschiedlichsten Charaktere der Region: Jahrhundertealte Römertradition, das Lebenselixier Wasser oder die typisch bayerische Verbindung von Bier und Barock.
Wer die Niederbayerntour nicht am Stück fahren möchte: Die Bahn bringt den Radfahrer an vielen Streckenabschnitten wieder zum Ausgangspunkt zurück. An Donau und Inn kann man einzelne Etappen auch mit dem Schiff abkürzen. Eine Radkarte mit Beschreibung der Erlebnisrunden und einer großen Übersichtskarte ist kostenlos erhältlich unter www.bayerisches-thermenland.de;
Etappenübersicht mit Beschreibung, Karte und Service-Tipps unter www.bayerisches-thermenland.de/niederbayerntour.

OSTBAYERISCHE STÄDTE – neun Mal Stadterlebnis pur

Jubiläumsjahr: Max-Reger-Tage in Weiden i.d.OPf.
Weiden i.d.OPf. (tvo) Zum Gedenken an den berühmten Sohn der Stadt, Komponist Max Reger, wird jährlich das bekannte Klassik-Festival veranstaltet. Weltklasse- Interpreten, preisgekrönte Nachwuchskünstler und Musiker aus der Region finden sich zusammen, um die Meisterwerke Regers aufleben zu lassen. Begleitet wird die Konzert-Reihe mit Vorträgen, Moderationen und Lesungen unterschiedlicher Reger- Kennern. Im Jubiläumsjahr der Festivalreihe erklingen vom 14. September bis 7.
Oktober 2018 die wichtigsten Werke aus Max Regers umfangreichem Oeuvre. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit einem Konzert am 14. September in der Max-Reger-Halle: „Urknall – Werke für zwei Klaviere“ von Reger, Saint-Saens und Philipp, am Klavier Hinrich Alpers und Markus Becker. Das Abschlusskonzert „Orgel- Eruptionen“ am 7. Oktober findet in der Kirche St. Michael statt. Aber auch außerhalb der Festival-Zeit ist Weiden einen Besuch wert. Eingebettet in die Natur des Oberpfälzer Waldes präsentiert sich Weiden als Kulturstadt und lädt zu einem Städtetrip ein. Angefangen beim Marktplatz mit dem Alten Rathaus aus dem 16.
Jahrhundert, über Giebelhäuser aus der Renaissance-Zeit bis hin zur Kirche St. Josef mit Innenausstattung im Jugendstil, Weiden überzeugt durch kulturelle Vielfalt. Des Weiteren zeigen das Stadtmuseum und das Internationale Keramik-Museum die Geschichte der Stadt sowie die Verbundenheit zur Keramikkunst. Natürlich darf auch Kulinarik nicht zu kurz kommen, weshalb etliche Cafés und Restaurants zum Verweilen einladen und an einem sonnigen Tag einen Hauch von südländischem Flair in die Stadt bringen. www.weiden-tourismus.info, www.maxregertage.de

Landshuter Literaturtage „Europa liest sich gut“
Landshut (tvo). „Europa liest sich gut. Literatur aus und über Europa“, ist das Motto der diesjährigen 19. Landshuter Literaturtage. Die dreiwöchige Veranstaltungsreihe dauert vom 03. bis zum 25. November. Die Besucher erwarten Lesungen, Gesprächsrunden, Vorträge sowie unterhaltsame Stunden mit Schriftstellern und in der Auseinandersetzung mit Büchern. Die Veranstalter spannen einen Bogen zwischen den verschiedensten europäischen Regionen, Kulturen, Heimaten und Traditionen. Ausführliche Informationen findet man unter www.landshut.de/portal/kultur.
Den besten Überblick über Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt Landshut findet man unter www.landshut- tourismus.bayern/de/

Action und knackige Hindernisse beim Urbanian Run Elementelauf Neumarkt i.d. OPf. (tvo). Der abenteuerliche „Urbanian Run Elementelauf“ in Neumarkt startet am 15. September in seine zweite Auflage. Die Teilnehmer erwarten jede Menge Spaß, Action und Hindernisse, die auf einer erlebnisreichen Strecke von sechs oder gar elf Kilometern bewältigt werden müssen. Auf der kürzeren Strecke gilt es 16 Hindernisse zu überwinden, wobei es auch mal nass werden kann. Bei der längeren Etappe ist zusätzlich ein Lehmhügel zu erklimmen, man kann bei einer Entenjagd mitmachen und mit etwas Glück attraktive Preise gewinnen. Für alle Starter gibt es ein Shirt, eine Urkunde, eine kostenlose Afterrun-Party, professionelle Läuferfotografie, Duschmöglichkeiten nach dem Lauf, medizinische Versorgung auf der gesamten Strecke sowie kostenlose Verpflegung mit Obst, Snacks und Getränken. www.urbanianrun.com/staedte/neumarkt-i.d.opf

Kunst auf Schritt und Tritt in der Dreiflüssestadt Passau
Passau (tvo). Hochkarätige Ausstellungen findet man in Passaus zahlreichen renommierten Museen und Galerien, die man am besten bei einem ausgedehnten Altstadt-Rundgang erkundet. Die Bräugasse bietet gleich mehrere Kunsträume: Im Museum Moderner Kunst beispielsweise ist noch bis 21. Oktober die Ausstellung „Freunde zeigen ihren Theuerjahr“ zu sehen. Holz, Bronze oder Papier: Zum 105. Geburtstag des Bildhauers Heinz Theuerjahr werden über 70 Arbeiten, allesamt aus Privatbesitz, gezeigt. Nur ein paar Meter weiter findet man das Kulturmodell Bräugasse, das Künstlern sowohl Ausstellungs- als auch Arbeitsräume bietet. Hier sind ab 29. September „Begegnungen“ aus Papier und Ton zu sehen. Schräg gegenüber in der Produzentengalerie läuft noch bis 23. September die Ausstellung
„Alchemie der Zeit“, bevor es ab 29. September eine „Sonette an Orpheus“ zu bestaunen gibt. Wer Künstlern direkt bei der Arbeit zusehen will, der schlendert am besten weiter zur Höllgasse, wo sich zahlreiche Ateliers und Werkstätten befinden. Beliebtes Passau-Fotomotiv sind hier die bunten Pflastersteine, die von der Künstlerinitiative Agon e.V. jedes Jahr in einer großen Gemeinschaftsaktion bemalt werden. Doch schon bei einem einfachen Spaziergang durch die Passauer Gassen gibt es Schönes zu sehen: Mit hohen Türmern, bunten Fassaden, malerischen Plätzen und romantischen Promenaden verbreitet die Altstadt bis heute ein südländisches Flair. Wer einmal den Blick von oben genießen möchte, besucht die Veste Oberhaus, eine der größten erhaltenen Burganlagen Europas. Von hier aus kann man Passau in seiner ganzen Pracht betrachten oder aber auch im OberhausMuseum interessante Einblicke in die Stadtgeschichte gewinnen. Weitere Informationen zu Ausstellungen und Kunstprojekten in Passau findet man im Internet unter www.mmk-passau.de, www.kulturmodell.de, www.produzentengalerie- passau.de, www.agon-passau.de, www.tourismus.passau.de.

GLASSTRASSE – eine Ferienstraße vom Feinsten

Gläserner Steig im Bayerischen Wald:
99 Kilometer, sechs Etappen, Jahrhunderte alte Glastradition
Regensburg (tvo). Unterwegs auf dem Gläsernen Steig zu sein, ist mehr als nur Wandern. Es ist eine Natur-, Kunst- und Genussreise für alle Sinne. Auf dem 99 Kilometer langen Weg begegnen einem immer wieder Spuren der mehr als 700 Jahre alten Glastradition im Bayerischen Wald. Glashütten, Glashüttendörfer, Glasmuseen und Glaskunstwerke liegen am Weg. Doch auch die Natur bietet mit Gipfeln, Schluchten, Seen und urwüchsigen Wäldern ihre ganz eigenen Attraktionen. Die sechs Tagesetappen des Gläsernen Steigs sind bewusst kurzgehalten, so bleibt ausreichend Zeit für Sehenswertes und ausgiebige Pausen. Die Wanderung führt durch den Lamer Winkel über das Arbergebirge in das Tal des Regenflusses nach Bayerisch Eisenstein, dann in den Zwieseler Winkel und weiter entlang des Nationalparks Bayerischer Wald über Spiegelau nach Grafenau. Der Weg schlängelt sich am Grenzkamm des Bayerischen Waldes entlang, entsprechend anspruchsvoll sind einige Etappen – und schön die Ausblicke auf imposante Bayerwald-Tausender. Bereits der erste Wandertag ab Arrach nach Lohberg bietet einen herrlichen Blick auf die Bergketten des Ossers, des Kaitersbergs und des Arbers. Die zweite Etappe von Lohberg bis Bayerisch Eisenstein und der dritte Tag mit dem Endpunkt Rabenstein bei Zwiesel stellen höchste Ansprüche an die Kondition, belohnen aber gleichzeitig mit großartigen Ausblicken auf wilde Natur. Malerisch liegt der Kleine Arbersee mit seinen schwimmenden Inseln zu Füßen der Steilwände von Großem und Kleinem Arber. Bergwälder, Moore und Felsen umrahmen den ehemaligen Eiszeitsee, das ökologisch wertvolle Ensemble genießt besonderen Schutz. Und ein weiteres Naturschutzgebiet passiert der Wanderer kurz vor dem Etappenziel Rabenstein, das Kiesauer Moor. Glaskunst begleitet die Wanderer am vierten und fünften Tag. Die höchste Kristallglaspyramide der Welt, Glasateliers und eine Glaskapelle gibt es in Zwiesel zu sehen. Nächste Station ist der Glaspark in Theresienthal mit namhaften Glasherstellern und Hüttenführungen. Auf Feldwegen und Forststraßen gelangt man schließlich zum Gläsernen Herz des Bayerischen Waldes, nach Frauenau. Zwei Glashütten mit Weltruhm sind hier noch heute in Betrieb: die Glasmanufaktur von Poschinger und die Glashütte Valentin Eisch. Einen Besuch wert ist auch das Glasmuseum mit den Gläsernen Gärten. Mit Spiegelau erreicht man am fünften Tag einen weiteren bedeutenden Glasort, wo mehrere Glaskünstler leben und arbeiten.
Mit der Etappen von Spiegelau nach Grafenau endet das Abenteuer Gläserner Steig. Doch bevor es wieder nach Hause geht, sollte man unbedingt einen Abstecher zu Glasscherben Köck und dem weltweit ersten Schnupftabakmuseum machen. Eine Wanderpauschale zum Gläsernen Steig mit Gepäcktransfer gibt es zum Preis von 376 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind sieben Übernachtungen mit Frühstück, Gepäcktransfer, Wanderkarten, Rückstransport und Extras. Ein kostenloser Etappenführer zum Gläsernen Steig ist erhältlich unter www.grafenau.de. Die Wanderpauschale zum Gläsernen Steig ist buchbar über die Tourist-Information Grafenau, Tel. 08552 962343, tourismus@grafenau.de.

Wald und Glas – Zwiesel im Bayerischen Wald
Zwiesel (tvo). Die Glasstraße im Oberpfälzer und Bayerischen Wald ist eine der schönsten Ferienstraßen Deutschlands. Entlang der 250 Kilometer langen historischen Route kommt man der über 700-jährigen Glasmachertradition in kaum einem anderen Ort so nah wie in Zwiesel. „Fein Glas und gut Holz sind Zwiesels Stolz“, heißt es dort bereits seit dem 15. Jahrhundert. Früher belieferte man europäische Königshäuser und den russischen Zarenhof, heute weltweit Hotels und Restaurants. Selbst die Besucher der Elbphilharmonie in Hamburg trinken aus Gläsern der Zwiesel Kristallglas AG. An der international renommierten Glasfachschule Zwiesel, der ältesten und größten Fachschule Deutschlands, werden Glastechniker, Glasmacher, Glasmaler oder auch Glasveredler ausgebildet. Eine Glaskönigin und eine Glasprinzessin vertreten als Botschafterinnen die Glasstadt national und international. Wer durch Zwiesel spaziert, entdeckt an jeder Ecke Glas in all seinen Facetten: Heimische Künstler und Handwerker fertigen nützliche Alltagsgegenstände und Kunstobjekte an. Museen wie das Glasmuseum Theresienthal und das Waldmuseum Zwiesel bieten Einblicke in die Geschichte des Glases im Bayerischen Wald. Ausstellungen wie die Zwieseler Glastage und Events wie die Zwieseler Glasnacht, welche jährlich am 14. August stattfindet, ziehen Besucher aus nah und fern an. Und natürlich mangelt es nicht an gläsernen Sehenswürdigkeiten wie der größten Kristallglaspyramide der Welt. 93.665 Kristallgläser in 65 Ebenen, lose und ohne Klebestoff, stapeln sich zu einer acht Meter hohen Glaspyramide. Am Anger von Zwiesel sieht man die Gläserne Kapelle, als einzige Kapelle in ganz Europa aus handwerklich gegossenen Glassteinen errichtet. Unter den Top 10 Sehenswürdigkeiten befindet sich auch die 1. Dampfbierbrauerei Zwiesel, die ihren Namen einem besonderen Brauverfahren verdankt und spannende Brauereiführungen anbietet. Hochprozentiges kosten kann man in der Bärwurzerei, wo neben dem Traditionsschnaps Bärwurz 30 weitere alkoholische Bayerwald-Spezialitäten nach alten Rezepten hergestellt werden. Eine Zwieseler Besonderheit sind die Unterirdischen Gänge, ein altes umfangreiches Gangsystem, das nun in Teilen wieder begehbar gemacht wurde. Die Ursprünge der aus dem nackten Fels geschlagenen Gänge, die sich einst kilometerlang unter der Innenstadt zogen, sind noch immer unbekannt. In den vergangenen Jahrhunderten wurden sie u.a. als Lagerstätten genutzt, doch warum wurden sie in erster Linie errichtet? Dienten sie als Versteck vor Feinden? Oder waren sie Stätten für einen Totenkult? Wen die Neugier gepackt hat, kann die Unteriridschen Gänge im Rahmen von Führungen nahezu täglich besuchen. Service-Tipp: Der gedruckte „Stadtführer Zwiesel. Ein Spaziergang durch die Glasstadt“ mit Stadtplan ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Tschechisch kostenlos in der Touristinfo erhältlich. Weitere Informationen und Veranstaltungstermine unter www.zwiesel.de.

VERANSTALTUNGSKALENDER – Unterhaltung leicht gemacht – September 2018

Datum Veranstaltungen Veranstaltungsort Weitere Informationen
23.7.-19.9. Friedensreich Hundertwasser
– Große Kunstausstellung Amberg Tel. 09621 49000, www.acc-amberg.de
4.8.-3.10. Zwieseler Glastage – Internationale
Glaskunstausstellung Zwiesel Tel. 08553 9793943, www.ferienregion- nationalpark.de
31.8.-2.9. Historisches Schlossfest um Schloss Wolfstein Freyung Tel. 08551 588150, www.freyung.de
30.8.-3.9. Gillamoos Abensberg Tel. 09443 910359, www.abensberg.de
1.9. Geisterwanderung Nittenau Tel. 09436 902733, www.nittenau.de
7.-9.9. 34. Friedenfelser Herbstfest mit Bierwanderung Friedenfels Tel. 09683 910, www.friedenfelser.de
8./9.9. 675-Jahrfeier der Stadt Bärnau Bärnau Tel. 09635 3450028, www.baernau-entdecken.de
8.9. Luftnacht Amberg Tel. 09621 101274, www.stadtmarketing- amberg.de
8.-30.9. Bluval . Internationales Musikfestival Straubing www.bluval.de
9.9. 10. Sternwanderung auf den Hirschenstein mit Fest Bernried Tel. 09905 217, www.hirschenstein-bayerischer- wald.de
17.-19.9. Römertage „Salve Abusina“ Bad Gögging Tel. 09445 95750, www.bad-goegging.de
22.9. Bayerisch Eisenstein Arberland Ultra Trail Tel. 08553 9793943, www.ferienregion- nationalpark.de
23.9. Traditioneller Michaeli-Markt Simbach am Inn www.braunau-simbach.info
23.9. 10. Kommunbrautag Mitterteich Tel. 09633 89123, www.mitterteich.de
27.-30.9. Bairischer Mundarttag Deggendorf Tel. 0991 2960530, www.deggendorf.de
30.9. Eröffnung der Erlebniswochen Fisch Mitterteich Tel. 09631 88426, www.erlebnis-fisch.de

FOCUS auf… Modell Bad Füssing: Seit 30 Jahren Nahverkehr zum Nulltarif
Davon träumen die Menschen in den Ballungszentren: vom unbeschwerten Fahren ohne Stau und das mit einer Freifahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr. Für Urlaubs- und Kurgäste in Bad Füssing ist dieser Traum Wirklichkeit. Mit der Einführung des kostenlosen Busverkehrs hat Bad Füssing bereits vor 30 Jahren in Deutschland Maßstäbe gesetzt. Für Gäste bedeutet das bis heute: komfortabel alle Thermen und Attraktionen erreichen oder kreuz und quer die Gemeinde und ihre Ortsteile erkunden, wann immer man will. Der kostenlose Busverkehr in Bad Füssing ist eine Erfolgsgeschichte: 500.000 Mal im Jahr nutzen Gäste und Einheimische dieses Angebot. Informationen: www.badfuessing.de

Foto Dengler


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