Home / Lokales / Veranstaltungen im November im Theater der Stadt Schweinfurt, „Der Barbier von Sevilla“ statt „Monkey King“ im Oktober
c Raphael Frisenvaenge Solholm

Veranstaltungen im November im Theater der Stadt Schweinfurt, „Der Barbier von Sevilla“ statt „Monkey King“ im Oktober


Sparkasse

SCHWEINFURT – Leider kann das im Theater der Stadt Schweinfurt angekündigte Gastspiel „Monkey King“ (Chinesische Oper) nicht stattfinden. Es ist jedoch geglückt, an den gleichen Vorstellungstagen Ersatz zu finden. Präsentiert wird stattdessen nun die Oper Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini von Dienstag, 22. bis Freitag, 25. Oktober jeweils um 19.30 Uhr (Gemischtes Abo C, D, E, A – Freier Verkauf).

Aufgeführt wird diese kurzweilige Oper in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln von der renommierten Kammeroper Prag. Dieses Ensemble mit seiner nahezu 50jährigen Tradition steht seit 2002 unter der künstlerischen Leitung des Chefregisseurs der Staatsoper Prag, Martin Otava und gehört zu den angesehensten Ensembles der Tschechischen Republik. Die Solisten der Kammeroper Prag sind führende tschechische und slowakische Sänger, aber auch Gäste aus USA, Kanada, Deutschland, Japan und Russland.


AOK - Keine Kompromisse

c artandartist

Rossini beschwört in seiner Bearbeitung des beliebten Figaro-Stoffes von Beaumarchais die klassischen Figuren der Komödienwelt: den geprellten Vormund, den pfiffigen Allrounder Figaro, die schnippische Rosina, den intriganten Basilio und den in Liebe schmachtenden Grafen Almaviva. In Rossinis Musik, die ebenso leicht wie kontrastreich dahinläuft, verbinden sich Grazie, Übermut, Arien und plapperndes Parlando mit Tempo, Witz und Kantabilität. Sie ist und bleibt unwiderstehlich.

Die Kammeroper Prag wurde bereits zu zahlreichen Festivals eingeladen, so u.a. zum Festival Musica Bayreuth, zum Prager Opernfestival, zu den Händelfestspielen Halle sowie den Barockfestspielen in Hannover-Herrenhausen. Tourneen führten die Kammeroper Prag bisher nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Holland, die Schweiz, Japan und die USA. Auch in Schweinfurt war das Ensemble schon mehrfach zu Gast.


Alle bereits für „Monkey King“ gekauften Karten behalten Ihre Gültigkeit oder können an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

Und das Programm für den November liegt auch schon vor:

Heisenberg, eine mit Charles Brauer und Anna Stieblich fulminant besetzte Koproduktion von Ernst Deutsch Theater Hamburg und Euro-Studio Landgraf, am Sonntag, 03. (Tourneepremiere) und Montag, 04. November jeweils um 19.30 Uhr (Schauspielmiete BLAU, ROT – Freier Verkauf) im Theater der Stadt Schweinfurt zu Gast, ist ein wunderbar melancholisches, modernes Märchen, inszeniert von Gerd Heinz. Darin nähert sich Simon Stephens, einer der erfolgreichsten englischsprachigen Gegen­wartsdramatiker, seinen Personen mit Verständnis, Neugier, Nachsicht und Zärtlichkeit. Georgie (Anna Stieblich) und Alex (Charles Brauer) sind zwei Figuren, die nicht nur durch ihre Widerspenstigkeit verzaubern, sondern auch durch ihre ganz eigene Weise, mit der sie um die Verwirklichung ihres Traums vom privaten Glück kämpfen. Unterschiedlicher kann es nicht sein, das Paar, dessen ungewöhnliche (Liebes-)Geschichte beginnt, als Alex scheinbar zufällig auf den Nacken geküsst wird. Er weiß ebenso wenig wie das Publikum welche der immer wieder anders erzählten Details aus Georgies Leben Realität sind und welche nur ihrer Fantasie entspringen. Ist ihr Mann abgehauen und lebt jede Menge Marihuana rauchend in Amsterdam? Oder ist er verstorben? War sie überhaupt verheiratet?

c_Christian Enger

Am Mittwoch, 06. November um 09.00 und 19.00 Uhr (Fremdsprachiges Theater – Freier Verkauf) erforscht A Midsummer Night’s Dream im Theater den Wahnsinn der Liebe und gibt menschliche Torheit der Lächerlichkeit preis. Die berühmte Komödie wird in in englischer Sprache aufgeführt. Shakespeares vielleicht poetischstes Stück lebt sowohl von Slapstick als auch von berührenden Liebesszenen, von geheimnisvollem Zauber und Theatermagie. Aus verblendeter Liebe entstehen die tragischsten Konsequenzen und manchmal auch die größte Komik. Shakespeares bekanntestes Werk erzählt von den vier Liebenden Hermia, Lysander, Demetrius und Helena, die im Wald vom Elfenkönig Oberon und seinem verwirrten Kobold Robin »Puck« Goodfellow in Liebeswirren gestürzt werden. Ein Zaubersaft zwingt jeden, der damit benetzt wird, sich in die erste Person zu verlieben, die man erblickt. Und auch die Elfenkönigin Titania wird, wie von ihrem Mann geplant, vom Zauber erfasst und verguckt sich in das erstbeste Wesen: in den in einen Esel verwandelten Weber Nick Bottom. Spätestens wenn dann die Handwerkertruppe um Zimmermann Peter Quinc ihr Amateurschauspiel auf die Bühne bringt, fliegen Shakespeares Figuren alle Herzen zu.

c ADG

Am Samstag, 09. und Sonntag, 10. November jeweils um 19.30 Uhr (Tanz-Abo I, II – Freier Verkauf) ist das Danish Dance Theatre erneut in Schweinfurt zu sehen. Tim Rushton, von 2001 bis 2018 Künstlerischer Leiter, hat ein Tanzstück kreiert, in dem er die Themen Humanität und Menschenrechte reflektiert. Ein Mann tritt auf die leere Bühne und wird mit Stimmen der Vergangenheit konfrontiert, Stimmen herausragender Persönlichkeiten, die zahllose Menschen begeisterten und bewegten, die Hoffnung und Stärke gaben. Es beginnt eine Reise voller Poesie, Leidenschaft und Kraft. Mit ergreifenden poetischen und manchmal auch schonungslosen Tanzszenen berührt Rushton einige der historischen Momente, in denen die Rechte von Menschen in Frage gestellt wurden. Er erschafft eine Collage aus der Musik von Elton John, Biosphere, Nina Simone und Nikolaj Hess mit Fragmenten aus bedeutenden Reden von Harvey Milk, Eleonor Roosevelt, Malcolm X u.a.

c Raphael Frisenvaenge Solholm

Le Bourgeois gentilhomme (Der Bürger als Edelmann), eine der großen Komödien von Molière, zeigt die Compagnie Théâtre Tour de Force in der Originalsprache für frankophile Theaterfreunde am Montag, 11. November (Fremdsprachiges Theater – Freier Verkauf) um 19.00 Uhr. Der wohlhabende, aber ziemlich einfältige Pariser Geschäftsmann Monsieur Jourdain möchte gern aufsteigen und ein Angehöriger des Adels werden… Der Autor zeichnet in seiner Ballettkomödie ein satirisches Menschen- und Gesellschaftsbild, dem man auch heute durchaus viele erheiternde Erkenntnisse abgewinnen kann.

c ADG

Mit Leichtigkeit und viel Humor erzählt Nathalie küsst am Mittwoch, 13. November um 19.30 Uhr (Drittes Programm – Freier Verkauf) die originelle Geschichte einer unverhofften, zweiten großen Liebe, die sich allen gesellschaftlichen Konventionen widersetzt. Es spielen Ursula Buschhorn, Peter Kremer, Michel Guillaume, Alisa Riccobene und Michael Stark. Nathalies Geschichte beginnt glücklich – gerade hat sie ihre erste große Liebe geheiratet und einen vielversprechenden Job angetreten. Das Blatt wendet sich jedoch rasch, als ihr Mann beim Joggen von einem Blumenwagen überfahren wird und stirbt. Nach diesem tragischen Unfall will Nathalie von Männern nichts mehr wissen. Drei Jahre lang lässt sie niemanden an sich heran. Doch eines Tages, ohne darüber nachzudenken, gibt sie ihrem neuen Mitarbeiter Markus einen Kuss. Äußerlich könnten Nathalie und Markus nicht unterschiedlicher sein. Sie – eine hübsche und anmutige Frau. Er – ein Tollpatsch mit lichtem Haar. Doch Nathalie küsst Markus, denn sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Mit ihm fasst sie endlich den Mut, ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.

c Marina Maisel

Robert Trevino, der das Konzert der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie am Donnerstag, 14. November um 19.30 Uhr (Konzertmiete I – Freier Verkauf) leitet, hat sich rasant zu einem der spannendsten amerikanischen Dirigenten und gefragtesten Talenten der jüngeren Generation entwickelt. 2016 wurde er zum neuen Musikdirektor des Basque National Orchestra ernannt. Ab der Saison 2019/2020 wird er als Chefdirigent das Malmö Symphony Orchestra leiten. In jüngster Zeit hat Trevino weltweit zahlreiche wichtige Debüts gefeiert.
Der Solist Andreas Kreuzhuber, gebürtiger Oberösterreicher, begann das Hornspiel mit sieben Jahren. Noch während der Schulzeit wurde er in die allgemeine Begabtenförderung der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz aufgenommen und studierte dort im Hauptfach Horn. Kreuzhuber ist mehrfacher Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Orchestererfahrung sammelte er u.a. beim Münchner Rundfunkorchester, beim Mozarteumorchester Salzburg, im ORF Radio-Symphonieorchester Wien und im Bruckner Orchester Linz. Seit 2018/2019 ist er Solo-Hornist der Bamberger Symphoniker. Aufgeführt werden an diesem Abend Werke von Max Bruch, Richard Strauss (Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur) und Edward Elgar.

(c) Musacchio & Ianniello

#zauberflöte 3.0 – ein packendes Tanzabenteuer zur eigens arrangierten Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zeigt das NRW Juniorballett Dortmund von Samstag, 16. bis Dienstag 19. November jeweils um 19.30 Uhr (Gemischtes Abo C, A, E, D – Freier Verkauf) in Schweinfurt. Neben ihrer Einbindung in die laufenden Produktionen des Balletts Dortmund erarbeitet sich diese junge Compagnie ein eigenes Repertoire und trägt die Tanzkunst auch in das Umland der Westfalen-Metropole. 1791 hat Mozarts letzte Oper Premiere. Die Französische Revolution hat das Gesellschaftsleben, die Philosophie der Aufklärung das Gefühlsleben auf den Kopf gestellt. 1989 legt ein verschrobener Wissenschaftler ein Thesenpapier vor: Es enthält den Grundplan für das Internet. 2019 präsentiert das NRW Juniorballett zum 30. Geburtstag des WWW seine neueste Kreation: In »#zauberflöte 3.0« trifft »Die Zauberflöte« auf »Matrix«. Tänzerische Virtuosität verschränkt sich mit hintergründiger Virtualität. Tötet diese Virtualität die menschliche Fantasie oder spornt sie sie zu Kreativität an? Vor dem Hintergrund einer der beliebtesten Opern-Geschichten werden Tamino, Pamina und Papageno das herausfinden – zwischen Hashtags und Fakenews.

c Bettina Stöß
c Lars Gundersen

Am Freitag, 22. November um 19.30 Uhr (Konzertmiete II – Freier Verkauf) leitet Nikolaj Szeps-Znaider die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie. Es stehen Auszüge aus Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«, Wolfgang Amadeus Mozarats Klavierkonzert Nr. 25 in C-Dur, Edward Elgars Enigma-Variationen op. 36 sowie eine Uraufführung von Konstantia Gourzi im Rahmen des »encore!« Projekts auf dem Programm, der Pianist ist Sergei Babayan. Nikolaj Szeps-Znaider, einer der führenden Violin-Virtuo­sen hat sich auch als Dirigent etabliert und ist international bei renommierten Orchestern zunehmend gefragt. Seit 2010 ist er Erster Gastdirigent des St. Petersburger Mariinsky-Orchesters und war zuvor Erster Gastdirigent des Schwedischen Kammerorchesters. Er arbeitet mindestens einmal pro Saison mit dem London Symphony Orchestra. Sergei Babayan, der 1989 als erster sowjetischer Künstler einen Wettbewerb im Westen ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der international wohl einflussreichsten Musiker, der mit großer technischer Brillanz und mitreißender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt hat. Seine Transkriptionen von Orchesterwerken Sergei Prokofievs, eingespielt mit seiner Duo-Partnerin Martha Argerich wurde von der Kritik euphorisch gefeiert.

c Christine_Schneider

Valer Sabadus (Countertenor) & SPARK – die klassische Band sind am Samstag, 30. November um 19.30 Uhr (Konzertmiete I – Freier Verkauf) mit ihrer Gemeinschaftsproduktion »Closer to Paradise« im Theater der Stadt Schweinfurt zu hören. Es geht darin um »die Sehnsucht nach einer besseren Welt, um ein rauschhaftes Verschmelzen zwischen dem Ich und der Natur, Melos und Melancholie«. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, neugierig und unangepasst, schlägt SPARK ein Ideenzelt auf einem offenen Feld zwischen Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde auf. Lustvoll und lässig mixen Andrea Ritter, Daniel Koschitzki, Stefan Balazsovics, Victor Plumettaz und Christian Fritz Stile und loten die zahlreichen Klangvariationen aus, die ihr reiches Instrumentarium aus über 40 verschiedenen Flöten, Violine, Viola, Violoncello, Melodica und Klavier zu bieten hat. »Was der Countertenor Valer Sabadus bis in schwindelnde Höhen an Natürlichkeit und Koloratur leistet, ist einfach überwältigend«, schrieb Johannes Saltzwedel in Der Spiegel. Mit seiner glasklaren und androgynen Stimme singt Valer Sabadus in der Riege der weltbesten Countertenöre, so u.a. beim Festival d’Aix-en-Provence.

c Gregor Hohenberg

Der Theater-Vorverkauf läuft bereits im Internet unter www.theater-schweinfurt.de sowie an der Theaterkasse (Tel. 09721/51-4955), beim städtischen Bürgerservice (Tel. 09721/51-0) und an den CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen in der Region.
www.theater-schweinfurt.de
facebook.de/theaterschweinfurt
instagram.com/theater_schweinfurt



Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Ozean Grill
Yummy
Pinocchio
Eisgeliebt
Gastro-Musterbanner
Pure Club
Bei Dimi
Du willst hier auch DEINE Werbung sehen?








© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.