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Das Bild ist während der Begehung des Gernacher Glockenwegs aufgenommen worden (vlnr.: Erhard Scholl für den Projektträger, Theresa Ott für die ILE Mainschleife Plus, Carina Hein (früher ILE MainSteigerwald), Kolitzheims Bürgermeister Horst Herbert.) ©AG Glockenweg

Von Skaterampen bis hin zum Glockenweg: Das Regionalbudget ist ein vielseitiges Förderinstrument der ILE Region Mainschleife Plus


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EISENHEIM / NORDHEIM / VOLKACH / KOLITZHEIM – Das erste Jahr der ILE Mainschleife Plus mit seinem Regionalbudget ist vorbei, insgesamt wurden 18 Projekte in der Region gefördert, die ausgeschüttete Fördersumme beläuft sich auf knapp 100.000 Euro. Zuwendungen des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE) Würzburg bescherten Kommunen, Vereinen, Bürger/innen die Realisierung unterschiedlichster Projekte.

Dabei spannte sich in 2022 der Bogen von einem offenen Bücherschrank über ein Gästeleitsystem, Kommunikationsecken bis hin zu drei Skateanlagen in Nordheim am Main, dem Volkacher Stadtteil Astheim und im Markt Eisenheim. Die vielen Projekte zeigen nachdrücklich, was für ein vielseitiges Förderinstrument das Regionalbudget ist. Wichtig für alle Interessierten: Auch in 2023 stehen insgesamt wieder 100.000 Euro als Fördersumme von Kleinprojekte in der Region zur Verfügung.


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Allerdings müssen die Förderanträge unbedingt bisspätestens 4. Dezember 2022 eingereicht sein. Wer seinen Antrag nach dieser Frist stellt, kann leider bei der Vergabe der Gelder vom Entscheidungsgremium für 2023 nicht berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin ist die Umsetzungsbegleitung der ILE Mainschleife Plus, Theresa Ott (Telefon 09381/401-26; theresa.ott@volkach.de)


„Dieses erste Jahr mit dem Regionalbudget verlief sehr positiv; wir konnten viele Vereine, Bürger/innen und Initiativen finanziell unterstützen und die Freude über die umgesetzten Projekte war überall groß“, zieht Heiko Bäuerlein, Erster Bürgermeister von Volkach und Sprecher der ILE Mainschleife Plus eine erfreuliche Bilanz.

Stellvertretend für die in 2022 geförderten 18 Projekte wird eine Auswahl vorgestellt:

Der Nordheimer Verein Skate´n´Rock reichte den Projektantrag für eine mobile Vert-Skaterampe ein mit der das Übungsangebot des Vereins erweitern werden sollte. 1. Vorstand Tobias Hauck und die Mitglieder des Vereins reagierten damit auf die stetig gestiegene Nachfrage der Jugend nach einem Skateangebot. Getestet wurde die neue Anlage auf Herz und Nieren. Auch Nordheims Bürgermeisterin Sybille Säger, die sich aus dem Topf des Regionalbudgets für die Kommune Kommunikationsecken an wichtigen Orten des Zusammenlebens in der Gemeinde freuen konnte, zeigte sich bei der Einweihung begeistert von der neuen Rampe.

Ähnliche Freude herrscht im Volkacher Ortsteil Astheim, denn auch hier gibt es seit kurzem eine neue Rampe. Initiiert wurde diese von Volkachs Jugendreferent Simon Rinke und Erstem Bürgermeister Heiko Bäuerlein. Früher stand an der Stelle eine mobile Leih-Rampe. Jugendlichen aus dem Ort erläuterten uns, dass genau so ein festes Angebot noch fehle.“, erklären die Initiatoren die Projektbewerbung.

Die dritte Skaterampe, die mit Mitteln aus dem Regionalbudget 2022 der ILE Mainschleife Plus ermöglicht wurde, steht im Markt Eisenheim (Landkreis Würzburg). Sie komplettiert am Basketballplatz das Angebot für Kinder und Jugendliche und wurde bereits in den ersten Wochen viel genutzt. Zur Einweihung kamen u.a. Skate- und Scooter-Profis, aber auch viele Sportbegeisterte.

Wie groß die Bandbreite des Regionalbudgets ist, zeigt das abschließende Projekt:

Das Bild ist während der Begehung des Gernacher Glockenwegs aufgenommen worden (vlnr.: Erhard Scholl für den Projektträger, Theresa Ott für die ILE Mainschleife Plus, Carina Hein (früher ILE MainSteigerwald), Kolitzheims Bürgermeister Horst Herbert.)
©AG Glockenweg

Die AG Glockenweg hatte im Frühjahr dieses Jahres einen Antrag zur Förderung des Projekts „Gernacher Glockenweg“ an die ILE Mainschleife Plus gestellt. Dieser Glockenweg ist Anstoß zur Erinnerung an die Geschichte: Drei der vier Bronzeglocken aus dem Jahr 1908 wurden von den Nationalsozialisten gegen den erbitterten Widerstand der Gernacher aus dem Glockenturm entfernt. Die Glocken, die jetzt außer Dienst gestellt wurden und den Gernacher Glockenweg bilden, wurden nach dem Krieg aus Eisenhartguss gegossen, einem Material, das nicht die Langlebigkeit von Bronzeglocken aufweist.

Der Glockenweg will daran erinnern, die Werte und Überzeugungen des Christentums zu bewahren und zu schützen. Bei einem Besuch des Gernacher Glockenwegs konnten sich Theresa Ott, Umsetzungsbegleitung der ILE-Region Mainschleife Plus, Carina Hein, Umsetzungsbegleiterin der ILE Region WeinPanorama Steigerwald und Kolitzheims Bürgermeister Horst Herbert davon überzeugen, dass das Projekt wie geplant umgesetzt wurde. Die drei außer Dienst gestellten Glocken stehen an drei markanten Punkten in Gernach, per QR-Code kann man sich mit vielen Bildern über den Weg von der Abnahme bis hin zur finalen Gestaltung des Glockenwegs informieren.

Weitere Infos zu Bewertungskriterien, Ablauf und das Antragsformular finden Interessierte unter www.ilemainschleifeplus.de/regionalbudget

 


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