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Zu Besuch in Gräfendorf: Doppel-Bock im Baumhaus-Hotel – MIT VIELEN FOTOS!


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GRÄFENDORF – Was soll man sagen über den Ort Gräfendorf mit seinen rund 700 Einwohnern (und jeweils um die 100 weiteren in den Gemeindeteilen Michelau, Schonderfeld, Weickersgrüben und Wolfsmünster)? Er liegt wunderschön im Saaletal zwischen Hammelburg und Gemünden. Aber….

… er ist irgendwie mausetot. Obwohl es einen süßen, kleinen Dorfladen gibt mit dem Notwendigsten zum Einkaufen. Gastronomie im Ort? So gut wie ausgestorben. Häuser stehen leer, weitere Läden auch. Es ist eigentlich wirklich wunderschön hier, wo der Landkreis Main-Spessart beginnt und der Bad Kissinger angrenzt. Aber Urlaub machen?


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Ja, doch, das sei an dieser Stelle dringendst empfohlen. Es gibt nun nämlich sowas wie ein Nobelhotel. Und ein ganz außergewöhnliches noch dazu. Ein Baumhaus-Hotel. Sogar DAS Baumhaushotel! Jedenfalls heißt der Internetauftritt so. www.das-baumhaushotel.de. Logisch, dass sich www.inundumsw.de das mal anschauen wollte.


Baumhaus Graefendorf 00Die Seemühle ist der optische Blickfang. Das Rad der restaurierten Fachwerk-Mühle erzeugt den Strom auf dem Gelände. Vor Gräfendorf biegt man (aus der Ecke Hammelburg kommend) rechts ab in einen unscheinbaren Feldweg. Wer von dort zum Trettstein laufen will, einem nicht so weit entfernten, wildromantischen Wasserfall, muss gleich nach der Straße parken. Wer das Baumhaushotel zum Ziel hat, darf rund 300 Meter weiter fahren und einen eigens geschaffenen Parkplatz benutzen.

Da sind wir also: Es sieht spannend aus. Von der Mühle führen steile Treppen nach oben in den Wald (wer nicht gut zu Fuß ist, kann auch außen herum fahren). Und da stehen sie: Die (zunächst) sechs Baumhäuser mit schönen Namen wie Lodge, Cottage oder Stadl. Wir haben das Chalet reserviert. Das Vorletzte von vorne. Oder das Zweite, wenn man den längeren und weit weniger steilen Feldweg benutzt.

Ein Chalet also im Wald, ereichbar wiederum nur über weitere Treppen. Es bietet Platz für vier Personen. Nun gut, das zweite Doppelbett im zweiten Stock, den man über eine steile Leiter erklettern muss, ist eher geeignet für Kinder. Und das Angebot an Sitzplätzen im Baumhaus hält sich platztechnisch auch in Grenzen. Für zwei Menschen aber ist es allemal richtig gemütlich. Im Bett liegend schaut man auf ein hoch an der Wand hängendes TV-Gerät. Das WC ist klein, reicht aber aus. Ebenso wie der Nebenraum mit Dusche und Waschbecken. Kuschlig warm ist´s – gut so bei Temperaturen, die an den Gefrierpunkt zurückgehen sollen.

Baumhaus Graefendorf 0Gegen 15 Uhr checken wir ein, nach einer Stunde fühlt man sich schon fast wie zuhause. Doch die Gegend will erkundet werden. Wir entscheiden uns für einen Ausflug ins kaum mehr als 10 Kilometer entfernte Gemünden. Vorher geht´s in den Dorfladen in Gräfenberg. Wurst und Brötchen kaufen für das Abendessen, dazu zwei dunkle Doppelbock der lokalen Gerstensaft-Größen von Pfarrbräu aus Karlstadt. Erdnüsse für das Mehr an Appetit gibt´s beim tegut in Gemünden. Vorher noch schnell drei Schilder gekauft für die weitere Umdekoration des geliebten Schonunger Zuhauses bei Möbel Berta.

Und dann zurück ins Baumhaus-Hotel. Und ins Chalet. Nach der leckeren Brotzeit versüßt der Iserlohner Eishockeysieg in Berlin den Abend. Es freut sich Roosters-Trainer Jari Pasanen, der einstige Coach der Schweinfurter Mighty Dogs. Und der Autor dieser Zeilen freut sich, weil er zuhause irgendwie Servus-TV nicht empfangen kann. Und auch D-MAX nicht. Im Baumhaus macht´s Spaß, genauso das Abklappern diverser Internetseiten auf dem neu gekauften Tablet. W-LAN im Wald macht´s möglich. Ein leckerer Portugieser aus Volkach, ebenso erworben im Gemündener Getränkemarkt Zisch, wird auch noch geköpft. Keinen Alkohol trinken können wir auch im neuen Jahr noch…

Neun erholsame Stunden Schlaf folgen. Geweckt werden wir von Regenfällen, was wildromantisch ist, wenn das Wasser auf das Dachfenster direkt über dem Bett plätschert. Bis 10.30 Uhr gibt´s in der Mühle ein reichhaltiges Frühstück vom Büffet. Und dann steht auch schon wieder das Auschecken an. Schade, denn wir wären auch noch einen weiteren Tag geblieben. So endet ein erholsamer Kurzurlaub mit einem kleinen Stadtbummel durch Hammelburg. Wir kommen aber wieder!

In einem Waldhaus auf dem Seemühlen-Gelände befinden sich zudem gemütliche Appartements. Fünf Kilometer entfernt lockt das reizvolle Hexenhaus als Urlaubsquartier. Zwei Schäferwagen für 1-4 Personen mit ca. 18 qm kommen ab 2016 dazu. Und eine Schäferwagen-Sauna direkt am bereits bestehenden Mühlensee. Die Initiatoren und Bauherren Ulrike Schupp und Stephan Schulze, beide nicht aus Unterfranken stammend, haben sich also eine ganze Menge einfallen lassen.

Und sie haben noch viel vor. Man sollte solche Visionen würdigen und das Vorhaben mit einem Besuch unterstützen. Auch wenn´s natürlich nicht ganz billig ist. Aber eine Nacht in einem Baumhaus mit Heizung, WC, Dusche, warmen Wasser und Fernseher hat halt nun mal ihren Preis…

Michael Horling
redaktion@inundumsw.de



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