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„Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit“: Internationale Frauentag ist kein Feiertag, sondern Verpflichtung


Glöckle Tag der Ausbildung

Schweinfurt – „Vor 101 Jahren hat Clara Zetkin mit Genossinnen und Gewerkschaftlerinnen aus ganz Europa den ersten Internationalen Frauentag organisiert. Eines der Hauptziele war und ist: gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit für Männer und Frauen“, erklärt die Vorsitzende der AsF Unterfranken Ursula Kirmeier. „Der Internationale Frauentag ist deshalb kein Feiertag, sondern eine Verpflichtung diese Forderung endlich in die Realität umzusetzen.“

Die AsF Unterfranken kritisiert, dass auch hier vor Ort Frauen weniger verdienen als Männer. „Die Statistik, dass in Bayern Frauen 23 Prozent weniger verdienen als Männer ist nicht nur eine Zahl. Sie ist hier in Unterfranken ein Skandal. Selbst bei gleichwertiger Arbeit verdienen Frauen nach wie vor 8 Prozent weniger als ihre Kollegen.“ Dies ist nicht nur eine Diskriminierung während des Erwerbslebens, sondern verstärkt Altersarmut von Frauen. Das will die AsF Unterfranken gemeinsam mit vielen anderen verändern. Deshalb unterstützt die AsF Unterfranken ebenfalls die Forderung nach der Einführung einer gesetzlichen und damit verbindlichen Quote für Frauen in Führungspositionen. „88 Prozent haben bei einer europäischen Umfrage für die Einführung der Quote gestimmt. Diese Umfragemehrheit muss nun endlich in politische Mehrheiten umgewandelt werden. Das mauern der Familienministerin Schröder und Kanzlerin Merkel ist unerträglich und muss endlich ein Ende haben“, fordert Ursula Kirmeier weiter. Die Freiwilligkeit hat ausgedient – jetzt müssen Gesetzte her.



Journalistinnen haben letzte Woche eine Initiative für die Quote gestartet. „Diese und viele mehr brauchen wir, die Frauen in Deutschland werden immer lauter und das ist notwendig und gut“, so Kirmeier, die auch stellv. Vorsitzende der AsF Bayern ist.


„Wir werden uns künftig noch mehr um die Themen Finanz- und Wirtschaftspolitik kümmern. Nicht nur Unternehmen geht es wirtschaftlich besser, wenn mehr Frauen in den Führungsetagen sitzen. Wir haben selbst viele Ideen um eine andere Art des Wirtschaftens zu verwirklichen“, so Marietta Eder.

Lore Koerber-Becker betont abschließend, dass es nicht nur um Aufsichtsräte und Vorstände gehe. „Wir wollen auch mehr Frauen für die Kommunalpolitik begeistern. Bereits jetzt bereiten wir die Kommunalwahlen 2014 vor. Interessierte Frauen können sich auf www.asf-unterfranken.de gerne über unser Projekt SoFIA informieren“, so Lore Koerber-Becker. Denn auch in Parteien und in der Politik allgemein brauche es noch mehr Frauen.


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