29. 04. 2017
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Fahr´ mal hin: Burgruinen und Bier rund um Maroldsweisach und das Grabfeld



MAROLDSWEISACH – Was gibt´s Schöneres als freie (Feier-)Tage, die man nutzen kann für einen Ausflug? Auch wenn das Wetter manchmal nicht mitspielt… Das inundumsw.de-Team wagte sich am Ostermontag mal in die hinteren Haßberge und das Grabfeld und verband Historisches mit Kulinarischem.

Halt: Natürlich musste erstmal Station gemacht werden im Wildpark, wohin der Osterhase kam und wo natürlich der nackte Wahnsinn in Sachen Parkchaos herrschte. Doch bei der Eiersuche mit tausenden Menschen vorbeizuschauen, das muss schon sein. Anschließend ging´s weiter an Üchtelhausen vorbei und über Hesselbach und Reichmanshausen Richtung Bundesstraße 303 und auf der an Hofheim vorbei nach….

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… Maroldsweisach: Die Brauerei Hartleb sollte Station eins sein mit der Gaststätte, in der gegen 16 Uhr das erste Bier des Tages gut mundete. Leider vermarktet man sich hier nicht ganz so euphorisch, so dass viele Schweinfurter den Weg zum guten Bier noch nicht kennen. Es schmeckte zwar nach mehr, doch unser Zeitplan war eng gestrickt. Denn wir wollten zügig weiter in östlicher Richtung unter der 303 durch zur….

… Burgruine Lichtenstein. Die ist wirklich abenteuerlich! Es führt ein Sagenpfad unterhalb der Anlage rundherum mit einem gar nicht so leicht begehbaren Weg. Tränenfelsen und Höhlen locken, ein ehemaliger Badeteich für die Lichtensteiner Kinder macht neugierig. Wir erwischten ein scheussliches Regenwetter, vielleicht gerade deshalb aber hatte die Ruine ihren großen Reiz. Nass ging´s schnell ins Auto zurück und ein paar Kilometer wieder in westlicher Richtung nach….

… Rabelsdorf. Dieses Dörfchen, das zur Gemeinde Pfarrweisach gehört, lockt Touristen mit dem Felsenlabyrinth „Diebskeller“. Außerhalb des Ortes freilich, was wir aufgrund der Niederschläge auf einen anderen Besuch verschieben mussten. Es reichte aber immerhin zu einem kleinen Bummel durch das Fachwerk-Idyll, das 1993 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ auf Bundesebene Gold gewann. Das Alte Brauhaus gibt´s aber leider nicht mehr. Doch wir hatten ein zweites an diesem Ostermontag noch vor uns. Zunächst aber fuhren wir wieder nur wenige Kilometer den Berg hinauf nach….

… Altenstein. Das Bergdorf hat wohl DIE Sehenswürdigkeit der Region: Eine Burgruine mit erschlossener Anlage, leider nur gegen Eintrittsgeld zugänglich, aber toll erschlossen und richtig mächtig. Es ist eine der größten ihrer Art in ganz Franken. Der Ort selbst bietet auch noch ein Freibad und ist alleine einen Ausflug in diese Region wert. Das war nun mal richtig toll und genau der passende Programmpunkt vor einer nun etwas längeren Fahrt ins Grabfeld nach….

… Waltershausen. Der Nachbarort des vom Fußball bekannten Aubstadt unweit von Bad Königshofen hat eine echte Dorfwirtschaft. Die der Privatbrauerei Lang. Dort gibt´s eine schöne Vielfalt an Bieren, nicht nur ein Pils, sondern auch ein Kupfer, ein Lager, ein Findelberger, das 80/20 und ein paar Gerstensäfte mehr. Wir kamen gegen 19 Uhr an und freuten uns über die Abendkarte bezüglich der Speisen: Es gab leckeren Flammkuchen, einmal mit Lauch, dann mit Hackfleisch und mit Lachs und Spinat. Und ganz toll: Die Langs brauen für einen Nürnberger Vermarkter ein Bier namens Ravencraft. Zwei Sorten sogar: Das Red Ale und das Dark IPA mit seinen 8,0 Prozent. Das hat natürlich so richtig schön rein! Dankenswerter Weise spendierte der Juniorchef sogar ein 0,33er Testbier, was den Vorteil des Fahrerwechsels auf der Heimfahrt hatte und für den Verfasser dieses Beitrags einen Schlummerschlaf auf dem Beifahrersitz mit sich brachte.

Zuhause aber ging´s dann schon wieder um die nächsten Pläne eines Ausflugs möglichst mit Brauerei. Wir finden etwas, grantiert… Wohl schon diesen Samstag, wenn in Ebern ein Genussfestival stattfindet rund ums heimische Bier, wo dann fünf regionale Brauereien ihre Spezialitäten ausschenken und noch dazu die Kommunbrauer aus Buch ihr Bier anbieten.



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