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383.500 Wahlzettel für das Landratsamt bedeuten viel Papierarbeit für Harald Schmitt und Manuel Ziegler


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SCHWEINFURT – Am 15. September haben alle stimmberechtigten Bürger die Wahl. Der neue Landtag und der neue Bezirkstag sollen sich zusammensetzen – und an diesem Sonntag zieht es die Menschen bayernweit deshalb an die Urnen. Harald Schmitt und Manuel Ziegler haben hingegen keine Wahl. Schon jetzt nicht.

Denn die beiden Mitarbeiter des Landratsamtes Schweinfurt bekamen an diesem Donnerstag die Wahlzettel oder besser: Stimmzettel angeliefert. Eine Druckerei aus Haßfurt ließ sie über eine Spedition nach Schweinfurt bringen. Exakt 76.700 Zettel mal fünf. Insgesamt also deren 383.500.



Für die Erststimme eines Stimmkreisabgeordneten für den Landtag, wofür sich zehn Kandidaten von Gerhard Eck von der CSU bis Sandra-Bernadett Grätsch von den Piraten bewerben. Dann für die Zweitstimme für einen Stimmkreisangeordneten mit jeweils 19 Kandidaten aller größeren Partien und auch von ÖDP, Republikanern oder Bayernpartei. Neun Kandidaten wollen direkt in den Bezirkstag, elf bewerben sich um Zweitstimmen, darunter auch die Partei für Franken. Dazu kommt noch ein Volksentscheid über die vom Bayerischen Landtag beschlossenen Änderungen an der Verfassung des Freistaates. Es geht um die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes oder um eine angemessene Finanzausstattung der Gemeinden, aber auch um die Schuldenbremse.


Nur die Region um Gerolzhofen und Kolitzheim, die seit einer Reform zum Stimmkreis Kitzingen gehören, sowie die Stadt Schweinfurt versorgt das Landratsamt nicht mit Stimmzetteln. „Sonst würden wir hier jetzt ersaufen“, lacht Harald Schmitt. Bei 19 Palatten, die der stellvertretende Wahlleiter nun im kleinen Foyer sortieren muss mit dem 19 Jahre alten Auszubildenden für den gehobenen Dienst aus Kleinwenkheim im Landkreis Bad Kissingen, wartet auf die beiden ohnehin genügend Arbeit.

In den nächsten zehn Tagen dürften die Gemeinden ihre Stimmzettel dann abgeholt haben. Ein Teil davon ist bereits gefaltet und vorgesehen für die Briefwahl. Diese Zettel sollten recht zügig in den Rathäusern der Gemeinden landen. Werneck bekommt 8500 Wahlzettel, auch jeweils mal fünf. Geldersheim ist mit 2100 Wahlberechtigten die kleinste Gemeinde im Landkreis.

Als Sachbearbeiter für Kommunales und Finanzen der Gemeinden befasst sich der 51 Jahre alte Schmitt im normalen Berufsleben mit Kommunalrecht und der Kommunalaufsicht, kontrolliert also unter anderem die Finanzen der Gemeinden im Landkreis Schweinfurt. Alle paar Jahre aber wird gewählt – und dann sieht der Dienst für den Staat ein paar Tage anders aus.

Diesmal steht ja eine Woche später am 22. September die Bundestagswahl an. Da gehören dann Gerolzhofen und Kolitzheim zum Stimmkreis dazu. „Also kommen nächste Woche noch ein paar Wahlzettel mehr“, weiß Harald Schmitt und hofft, dass bis dahin die meisten Gemeinden den ersten Schwung bereits abgeholt haben…


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