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50 Jahre SKF-Fotokreis: Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen bis zum Jahresende


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SCHWEINFURT / GOCHSHEIM – Der SKF-Fotokreis feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Dazu gibt´s seit 11. April und noch bis Ende des Jahres ein großes Programm. Veranstaltungen finden momentan in Gochsheim im Alten Rathaus statt. Eine Jubiläums-Fotoausstellung mit Zusatzprogramm ist dort bis 17. April zu sehen, danach die Ausstellung „Subjektive Fotografie“. Vier Vorträge sind ab Mai in der Fritz Zeilein-Halle geplant, Ende November beginnt „Photographie tritt Druck“ in der Kunsthalle Schweinfurt.

Die Verantwortlichen stellen sich selbst und ihre Programm vor:


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Der SKF-Fotokreis Schweinfurt ist ein Fotoclub, der seit nunmehr 50 Jahren besteht und mit knapp über 30 Mitgliedern das Vereinsleben prägt. Das Interesse an allen fotografischen Themen wird mit den unterschiedlichsten Kamerasystemen praktiziert – vom Kleinbild bis hin zum Großformat, ob digital oder analog. Wir verfügen über kompetente Ansprechpartner, die ihr Wissen gerne weitergeben.


Wir sind Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie e. V. (DVF) und sind aktiv im DVF-Bezirk Mainfranken eingebunden. Unsere 21 DVF-Mitglieder nehmen regelmäßig an den Jahreswettbewerben des DVF teil und haben es zu ansehnlichen Erfolgen gebracht. Auch internationale Wettbewerbe werden bedient und wir führen jährlich unsere Clubmeisterschaft durch.

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Wir besitzen eine gut ausgestattete Dunkelkammer und sind auch für die digitale Bildbearbeitung eingerichtet. Unser Jahresprogramm 2015 finden Sie unter www.skf-fotokreis.de. Die Rubrik „Aktuell“ gibt Ihnen Auskunft über unsere Termine und Aktivitäten. Im Abschnitt „Historie“ finden Sie unsere bisherigen Veranstaltungen. Regelmäßige Clubabende führen wir in 97469 Gochsheim, Lindestraße 6, durch.

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Die im SKF-Fotokreis Schweinfurt integrierte „Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“- eine bundesweit tätige Gruppe – praktiziert vornehmlich die klassische, analoge Fotografie. Die Aktivitäten können Sie gerne unter www.sw-ag-sued.de erkunden.

Kontakt: Rüdiger Horeis (Leiter), Albrecht-Dürer-Str. 11, 97469 Gochsheim
E-Mail: mailto:ruediger-horeis@t-online.de .

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„subjektive fotografie“
Die „Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“ möchte Ihnen ihre aktuellen und zeitnahen Bilder zur „subjektiven fotografie“ zeigen und damit an den 100. Geburtstag von Otto Steinert erinnern.
Der Begriff subjektive fotografie wurde von Otto Steinert zu Beginn der 1950er Jahre eingeführt. Sie bezieht sich zunächst einmal historisch auf drei internationale Ausstellungen, die Otto Steinert 1951, 1954/55 und 1958 in Deutschland ausgerichtet hat; wird aber inzwischen auch als Konzept verstanden. Die Ausstellungen fanden sogleich international große Beachtung. Die subjektive fotografie schaffte es, das Interesse eines breiteren Publikums zu wecken. Ziel war es, sich deutlich gegen den dokumentarischen und vor allem staatlich verordneten Stil der Photographie zu stellen und den individuellen, bewertenden, interpretierenden, zeitgemäßen Ansatz in der Photographie zu fördern. Sie verstand sich ausdrücklich als künstlerische Fotografie.

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Diese Ideen wurden u.a. in der der Fotogruppe „fotoform“ entwickelt, die 1949 gegründet wurde. Ihre Mitglieder waren u.a. Peter Keetmann (1916-2005), Siegfried Lauterwasser (1913-2000), Wolfgang Reisewitz (1917-2012), Otto Steinert (1915-1978), Toni Schneiders (1920-2006) und Ludwig Windstoßer (1921-1983) waren. Hauptinteresse war neben der persönlichen Interpretation vor allem experimentelle Fotografie. Die subjektive fotografie will nicht die objektive Wirklichkeit einer Situation wiedergeben, sondern nur deren bildhafte Deutung; eine subjektive Interpretation des Betrachters ist nötig und dessen Phantasie gefordert. Sie liefert vor allem Schwarzweiß-Aufnahmen und drückt sich oft durch abstrakte Formen, graphische Strukturen, Linien von Licht und Schatten aus.

Weitere Merkmale sind kontrastreiche Abzüge, radikale Ausschnitte, surreal wirkende Situationen, aber auch Negativabzüge oder Pseudosolarisationen. Die Traditionen und Ideen innerhalb der subjektiven fotografie reichen bis in die Zeit des Bauhaus zurück, noch heute fühlen sich Künstler dieses Feldes der Fotografie damit verbunden. Durch das Konzept der subjektiven fotografie bekam die Fotografie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine künstlerische Legitimation, die ihr zuvor durch den politischen Einfluss und ihren meist dokumentarischen Charakter abhandengekommen war. Zeitgenössische Lichtbilder, mit denen die Bewegung der subjektiven fotografie zu ihrem Geburtstag noch einmal nachvollzogen werden soll, können unserer Meinung nach nicht sinnvoll entstehen, indem man ausschließlich die Werke der damaligen Protagonisten nachahmt.

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In dieser Ausstellung sind deshalb Bilder zu sehen, die die damals entwickelte Bildsprache in der aktuellen Situation umsetzen. Wir wollen darauf aufmerksam machen, wie aktuell die damaligen Ideen immer noch sind und wie anhaltend der Einfluss der Idee Otto Steinerts auf die Fotografie ist.
Es liegen zur Dokumentation Bücher von Otto Steinert und Toni Schneiders aus.

„Die Vielfalt der Edeldrucke“ – „GfPhE“ – Gesellschaft für photographische Edeldruckverfahren e.V.

Im Jahr 1839 wurde die noch junge Photographie durch eine Neuerung revolutioniert: Das aufgenommene Motiv konnte auf chemisch behandelten Glasplatten und lichtempfindlichem Papier dauerhaft haltbar gemacht werden. Mit dieser Neuerung gelang es erstmals, von einer Aufnahme mehrere Abzüge herzustellen. Der Produktion waren nun keine Grenzen mehr gesetzt und die Photographie begann ihren kometenhaften Aufstieg. Das neue Verfahren führte auch zu neuen Industriezweigen, wie der Herstellung lichtempfindlicher Photopapiere.

50 Jahre Fotokreis SKFIm Bemühen, die Photographie als ebenbürtiges künstlerisches Gestaltungsmittel neben die Malerei zu stellen, wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts Photographische Edeldruckverfahren vorwiegend von Amateurfotografen entwickelt und praktiziert. Diese sogenannten Edeldruckverfahren werden in einem recht aufwändige Kopier- oder Umdruck Prozess hergestellt. Dabei stehen der künstlerische Ausdruck und die rein manuelle und individuelle Umsetzung im Vordergrund, wenn auch später bei einzelnen Verfahren eine kommerzielle Nutzung hinzukam. Der Begriff „photographische Edeldruckverfahren“ rührt wohl daher, dass die Arbeiten auch eine „edle“ Anmutung haben.

Unter dem Begriff werden aus heutiger Sicht der Pigmentdruck (nicht zu verwechseln mit den pigmentierten Drucken aus Tintenstrahldruckern), Gummidruck, Öldruck, Bromöldruck, die Cyanotypie, der Platin/Palladium-Druck, der Albumindruck, die Kallitypie, der Salzdruck, der Lichtdruck und die Heliogravür (um nur die wesentlichen Verfahren zu nennen) verstanden. Es gibt Techniken, welche in der Bildentstehung auf Farbpigmente basieren und solche die auf der Grundlage von bildbildenden Stoffen und Edelmetallen wie Platin, Palladium oder Gold entstehen.

Einige Verfahren sind heute nur noch unter erschwerten Bedingungen der Materialbeschaffung anwendbar. Die Mitglieder der 1995 in Köln gegründeten „GfPhE“ – Gesellschaft für photographische Edeldruckverfahren e.V. sammeln das Wissen der Techniken, um dieses Wissen praktizierbar für andere Künstler weiter zu geben.  In der heutigen Photographie bilden die Edeldrucker eine sehr kleine Minderheit. Aber sie gibt es dennoch. Wie hoch die Begeisterung ist, zeigte diese Ausstellung. Einige Mitglieder der „Schwarz/Weiss-Arbeitsgemeinschaft Süd“ praktizieren ebenfalls diese alten Techniken.

Weitere Informationen unter www.edeldruck.org

Mehr unter www.skf-fotokreis.de

Fotos: Vladimir Budin (5) / Günter Hübner



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