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6,50 Meter hoher Holzturm am „Gemarkungsdreieck“ Schonungen / Sennfeld / Gochsheim: Die Aussichtskanzel „Maintalblick“ ist eingeweiht


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LANDKREIS SCHWEINFURT – Landrat Florian Töpper kam fast eine halbe Stunde zu spät zum offiziellen Einweihungstermin. Das muss nicht unbedingt daran gelegen haben, dass man die Aussichtskanzel „Maintalblick“ nicht ganz so leicht findet. Von Schonungen aus ist sie zwar bestens zu sehen, erreichbar aber nur über Sennfeld (und den Schonunger Ortsteil Reichelshof auf der anderen Mainseite) oder über Gochsheim durch die Autobahn hindurch. Der 6,50 Meter hohe Turm mit seinen 40 Quadratmetern Fläche befindet sich genau an der Stelle, wo die Gemeinden Schonungen, Sennfeld und Gochsheim aufeinanderstoßen. Quasi also am „Gemarkungsdreieck“.

Federführend hat die Gemeinde Sennfeld den Turm erbauen lassen. „Er war ein echter Bürgerwunsch“, weiß Bürgermeister Emil Heinemann. Im Rahmen des regionalen Entwicklungskonzeptes wurden die Sennfelder nach dem schönsten Ort für einen solchen Turm gefragt. Das „Gochsheimer Holz“, wie die Stelle auch heißt, ziemlich gut gelegen am Mainbogen-Rundwanderweg und nahe des bald errichteten linksmainischen Radweges mit 262 Metern über Meereshöhe bot sich einfach an. Weil von dort aus der Blick auf das Maintal toll ist, man den Schweinfurter Kreuzberg oder auch die Gaibacher Höhe sehen kann.

Als „sehr schöne touristische Attraktion“ bezeichnet Heinemann die Aussichtskanzel, die von den örtlichen Pfarrern gesegnet wurde und eingeweiht zur Musik des Trachtenvereins. Das Technische Hilfswerk baute den Holzturm in 750 Helferstunden. Natürlich waren auch Fachfirmen beteiligt und sorgten vier Sponsoren (VR-Bank, Sparkasse, Winora und der Schuhprofi-Fachmarkt) für die Finanzierung der Panoramatafeln, die in doch recht luftiger Höhe angebracht sind. 30.000 Euro kosteten die Planung und das Material der Aussichtskanzel „Maintalblick“.


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Neben dem Landrat kamen auch die anderen beiden Anlieger-Bürgermeister Stefan Rottmann (Schonungen) und Wolfgang Widmaier (Gochsheim) zur Einweihung. Ebenso der bekanntlich naturverbundene Schwebheimer Bürgermeister Hans Fischer. Mit Johannes Riegler und Frank Hefner gaben sich die Vorstände von Sparkasse und VR-Bank die Ehre. Der Sennfelder Gewerbeverein sorgte für einen kleinen Imbiss. Das Team des THW, derzeit stark eingeplant bei der Bekämpfung des Hochwassers in Bayern, schaute dann doch noch verspätet vorbei. Die Jungs aber wussten definitiv vorher schon, wo sich der Turm befindet…











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