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Acht Jahre nach der atomaren Katastrophe von Fukushima: Solidarische Mahnwache am Georg-Wichtermann-Platz


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SCHWEINFURT – Am 11. März jährt sich die atomare Katastrophe von Fukushima zum achten Mal. Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB) lädt an diesem Tag ein zu einer solidarischen Mahnwache am Georg-Wichtermann-Platz in Schweinfurt, Beginn 18.00 Uhr.

Die Situation in Fukushima ist gekennzeichnet durch dramatische Entsorgungsprobleme: in und um Fukushima stapeln sich unter freiem Himmel weiterhin unvorstellbare Massen an Plastiksäcken, gefüllt mit radioaktiv verseuchter Erde, Laub, Dreck. Das Meer wird durch stetige Einleitungen radioaktiv belasteten Wassers verseucht.


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Was mit den über eine Million Tonnen Wasser kontaminierten Wassers, das in mehreren hundert Tanks auf dem AKW-Gelände gesammelt wurde, passieren soll, ist unklar; Hunderte von Kanistern mit Filterrückständen müssen entsorgt werden. Mit der Entsorgung der drei Atomreaktoren, in denen Kernschmelzen stattgefunden haben, konnte noch nicht begonnen werden – es ist völlig ungewiss, wo das hochradioaktiv kontaminierte Material gelagert werden soll.

Bei der Mahnwache wird auch die Situation in Deutschland beleuchtet: Als Konsequenz aus dem verheerenden Reaktorunglück in Japan wurde in Deutschland der Atomausstieg beschlossen – doch er ist noch nicht vollzogen: weiterhin sind Atomanlagen in Betrieb sowie sieben hochgefährliche AKWs am Netz, gefährden Umwelt und Lebewesen und produzieren stetig weiteren hochradioaktiven Atommüll – für den es weltweit bisher keine ausreichend sichere Lagermöglichkeit gibt. Hierzulande wird er derzeit an den AKW-Standorten aufbewahrt, in sicherheitstechnisch fragwürdigen Zwischenlagern – wie in Grafenrheinfeld.


Der Prozeß der Suche nach einem Endlagerstandort gestaltet sich schwierig; in 2019 drohen neue Atommülltransporte –  von Garching bzw. von Jülich in das Zwischenlager nach Ahaus. Es wurde bekannt, dass radioaktiv belastetes Material aus dem AKW Gundremmingen verbrannt wurde und weiterhin verbrannt werden soll.

Während der Mahnwache liegen Unterschriftenlisten aus – mit der Forderung, den mehr als 60 Jahre alten Euratom-Vertrag, der Bau und Entwicklung neuer Atomkraftwerke in der EU fördert, abzuschaffen und die unsinnige und unverantwortliche Förderung der Atomkraft endlich zu beenden.

Gestaltet wird die Mahnwache von Babs Günther, Sprecherin des Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft, und Elmar Rachle.



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