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Ackerpatenschaft der Grafenrheinfelder Kindergärten: Große Kartoffelernte und das „Recht auf schmutzige Hände“


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GRAFENRHEINFELD – Das Ackerprojekt der Grafenrheinfelder Kindergärten wurde mit einer erfolgreichen Kartoffelernte zum mittlerweile zweiten Mal abgeschlossen.

„Viele Kinder erfahren heutzutage nicht mehr selbst, woher unser Essen überhaupt kommt. Deshalb haben wir in Grafenrheinfeld mit unseren Kindergärten die „Ackerpatenschaft“ ins Leben gerufen.“ erläutert Erster Bürgermeister Christian Keller den Grundgedanken des Ackerprojektes.


Schauer

Jedes Kind soll während seiner Zeit im Rafelder Kindergarten den landwirtschaftlichen Jahreszyklus erleben. „Mir ist wichtig, dass die Kinder zumindest einmal direkt erfahren, woher unsere Lebensmittel kommen.“, so Keller weiter.


Günther Tartler vom Verein für Gartenbau und Landespflege hat zusammen mit seinem Team den Acker über das ganze Jahr gehegt und gepflegt. Bürgermeister Christian Keller bedankte sich für die Bereitschaft. „Die Kinder werden sich bestimmt noch ganz lange an ihren Kartoffelacker erinnern, den Ihr ihnen ermöglicht habt.“

Eigentlich waren nur Kartoffeln geplant. Herr Tartler hat neben den „Grumbern“ auch Blumen, Kürbisse, und Tomaten gepflanzt. Sonnenblumen, gelbe Rüben und Zuckermais gab es auch.

Nachdem die Kinder im Mai auf der Kartoffel-Legemaschine selbst die Saatkartoffeln eingelegt haben, konnten jetzt die Früchte der Natur geerntet werden.

Jetzt war, passend zum Erntedankfest, der große Kartoffelerntetag.

Alle Fröschloch- und Bühlkinder haben begeistert ihre „Grumbern“ aufgesammelt, nachdem sie von einem Bulldog mit Kartoffelroder aus dem Boden geholt wurden. Die Kinder waren sehr begeistert. Sie haben viele Säcke Kartoffeln aufgelesen und mit in den Kindergarten genommen. Jetzt werden sie durch Ihre Erzieherinnen kennenlernen, was man aus den Kartoffeln machen kann. Jeder bekommt natürlich auch noch ein Säckchen für daheim mit.

„Kinder haben ein Recht auf schmutzige Hände“, ist Christian Keller überzeugt.


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