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Aktionstag am 23. Mai in Schweinfurt: ADFC, BUND, VCD und Lokale Agenda fordern mehr Platz für Rad- und Fußverkehr in der Corona-Krise


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SCHWEINFURT – Die Verbände des ADFC, BUND, VCD haben am Samstag, 23. Mai einen Aktionstag geplant, bei dem u.a. für Pop-Up-Radwege auf mehrspurigen Straßen geworben werden soll.

Wie so eine Aktion aussehen kann hat die lokale Agendagruppe „Klimafreundliche Mobilität“ zusammen mit dem ADFC und der Aktion #MehrPlatzFürsRad am Mobilitätstag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche im September 2019 gezeigt. Hier wurde vorgeführt wie ein geschützter Radfahrstreifen aussieht, der den Bedürfnissen der Radfahrenden gerecht wird.


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Rad- und Gehwege sind zu schmal, um geforderten Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten!


Martin Dettmar vom ADFC Schweinfurt sagt: „Auch wenn wir dieser Tage Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen erleben, werden die Abstandsregeln noch eine ganze Weile erforderlich sein. Wissenschaftler*innen wie Minister*innen haben dazu aufgerufen, während der Corona-Pandemie verstärkt das Rad als Verkehrsmittel zu nutzen. Doch unsere Rad- und Gehwege sind vielerorts deutlich zu schmal und zu voll, um 1,50 Meter Mindestabstand einzuhalten. Deshalb fordern wir Herrn Oberbürgermeister Remelé dazu auf, in Schweinfurt jetzt mehr Platz für Rad- und Fußverkehr zu schaffen“.

Viele Städte zeigen: Mehr Platz für Rad- und Fußverkehr ist möglich und sinnvoll!

„Der Platz für Rad- und Fußverkehr ist an vielen Stellen in Schweinfurt ohnehin viel zu knapp bemessen. Viele Städte in anderen Ländern sind dabei deutlich vorausschauender und beherzter als deutsche Kommunen“, sagt Manfred Röder von der lokalen Agendagruppe. So genannte Pop-up-Bike-Lanes gibt es hierzulande bereits in Berlin, Planungen laufen in vielen anderen Städten. Dabei werden temporäre Radfahrstreifen errichtet, und für die Umwidmung von Autospuren in gute, breite und sichere Radwege umgewandelt. Der Abstand zu Fußgängern konnte so eingehalten werden, Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsarten werden so minimiert. In der Covid-19-Krise wird eine unzureichende Infrastruktur nun zusätzlich zum Gesundheitsrisiko. Neben langfristigen Verbesserungen ist es deshalb erforderlich, dass die Verantwortlichen im Rathaus, Stadtrat und Verwaltung jetzt schnell wirksame Maßnahmen umsetzen.

Mehr Platz für Rad- und Fußverkehr schaffen, Autoverkehr vermeiden!

Das im letzten Jahr angekündigte Radverkehrskonzept für Schweinfurt, das zusammen mit einer Planungsgesellschaft erarbeitet werden sollte, ist nach wie vor vom Stadtrat nicht verabschiedet. Die Zweckgemeinschaft von CSU und Grünen im Schweinfurter Stadtrat hat zwar angekündigt, dass ein Hauptanliegen die Stärkung des Radverkehrs ist, bislang sind aber keine konkreten Vorschläge entstanden. Das kurzfristige Errichten von Pop-up-Bike-Lanes wurde durch die Verwaltung abgelehnt. Daher muss sich zur Förderung des Radverkehrs nun die Stadtpolitik an ihren Aussagen messen lassen, die sie vor der Kommunalwahl versprochen hatten. Vorschläge müssen erarbeitet, vorstellt und verabschiedet werden. Herr Oberbürgermeister Sebastian Remelé zeigte sich im September 2019 beeindruckt von der möglichen Sicherheit für Fahrradfahrer durch Pop-Up Radwege und versprach sich für den Ausbau solcher Radwege einzusetzen. Nun liegt es an ihm, seiner Verwaltung und dem gesamten Stadtrat zu beweisen, dass man es ernst meint mit den Aussagen und Ankündigungen FÜR eine klimafreundliche Mobilität.

Foto: Ellen Wack (entstanden am 22.9.19, Mobilitätstag)



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