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Alte Schule Hausen: Gemeinderat bringt Außengestaltung auf den Weg – Auch die Renovierungsarbeiten für die ehemalige Lehrerwohnung werden beauftragt


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SCHONUNGEN – Noch lagert das Baumaterial draußen auf dem Vorplatz der Alten Schule in Hausen: Freundlicher, grüner und einfach schöner soll das Umfeld der ehemaligen Schule jetzt werden, so Bürgermeister Stefan Rottmann. Zügig soll die Gebäudesanierung nun zum Abschluss gebracht werden, um weitere Maßnahmen aus der Dorferneuerung in Hausen umzusetzen. Außerdem ist die „Alte Schule“ derzeit das einzige gemeindliche Gebäude im Ortsteil Hausen: Laut Grundsatzbeschluss soll eine öffentliche Immobilie je Ortsteil gehalten und bewirtschaftet werden.

Allerdings: „Das Projekt steht und fällt mit der Eigenleistung am Gebäudekomplex!“, sagt Rottmann. Insgesamt sind 100.000 Euro an Eigenleistung durch die örtlichen Vereine veranschlagt. Die Gesamtbaukosten werden auf etwa 434.600 Euro beziffert, weitere 100.000 Euro werden als Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung erwartet. Die Sanierungsarbeiten teilen sich in drei Bereiche auf: Unter dem Dach der Alten Schule befinden sich zwei große Säle im Erdgeschoss, eine Wohnung mit etwa 100qm im ersten Obergeschoss, sowie Räumlichkeiten für die örtliche Feuerwehr.





Bautechniker Thomas Pröstler skizzierte die einzelnen Gewerke, die im Rahmen der Restaurierung anfallen, darunter Abbrucharbeiten, Trockenbau, Fliesenlegerarbeiten, Bodenbeläge, Maler- und Tapezierarbeiten. Die größte Kostenposition fällt durch die Außenputzarbeiten an: Putz, Anstrich, Gerüst und Natursteinsanierung summieren sich auf über 72.000 Euro. Die Holzpelletsheizung fällt mit weiteren 65.000 Euro zu buche und soll ökologische und betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte Rechnung tragen.


Die Arbeiten durch Eigenleistung sind gerade in den vergangenen Wochen und Monaten weiter fortgeschritten. Inzwischen hat sich der Gemeindeart auf Konditionen zur Überlassung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss geeinigt. Ziel ist es einen Hauptmieter zu gewinnen, der die Vereinsnutzung ermöglicht und die Betriebskosten trägt. Auch eine Öffnung für Drittnutzer und Privatnutzer soll dem Hauptmieter gestattet werden. Als Hauptmieter des Erdgeschosses käme lediglich die örtliche Kirchengemeinde in Frage. Wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet, wurden die Konditionen für einen Nutzungsvertrag mit der Pfarrgemeinde als möglichen Hauptmieter bereits besprochen und auch mit der Zuschussbehörde fand ein Abstimmungsgespräch statt. Jetzt warte man lediglich auf ein Zeichen der Diözese Würzburg, die dem Vertragswerk zustimmen müssten.

In der jüngsten Sitzung haben sich die Schonunger Gemeinderäte nun mit der Außengestaltung befasst: Ein markanter Punkt wird der barrierefreie Zugang, der mittels einer Rampenlösung geschaffen werden soll. Zwar wäre ein Hublift deutlich günstiger zu realisieren, trotzdem sahen die Gemeinderäte in der Rampe eine praktikablere Lösung, außerdem würden Wartungskosten gespart. Damit entspricht der Gemeinderat auch dem Wunsch der Teilnehmergemeinschaft in Hausen. Um die Rampe zu verkürzen, sollen seitens des Architekten Lösungsmöglichkeiten aufgenommen werden, die beispielsweise in der Anhebung und gleichzeitig Begradigung des abschüssigen Platzes liegen. Zugleich könnte auch das Niveau des Eingangsbereichs der Alten Schule Erhöht werden, da es die Decken- und Türhöhe zulassen würde. Die barrierefreie Zuwegung ist mit einer Steigung von 6% vorgesehen und trägt den Anforderungen eines öffentlichen Gebäudes Rechnung. Insgesamt wird die Platz- und Umgriffgestaltung auf 206.764,70 Euro beziffert.

Wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet, hat der Gemeinderat auch den Startschuss für die Sanierung der Wohnung im Obergeschoss gegeben, die in gemeindlicher Regie in Zusammenarbeit mit einem neuen Mieter angeschoben werden soll. Damit verringert sich die Eigenleistung der Vereine um 8.500 Euro auf dann 91.500 Euro. „Wir wollen die Sanierung des Gebäudes beschleunigen und hoffen, dass die Vereine da mitziehen!“, sagt Rottmann.


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