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Amtsantritt auf Abstand: Pfarrerin Barbara Renger beginnt als 2. Pfarrerin von St. Johannis


Beständig

SCHWEINFURT – Aus dem festlichen Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Barbara Renger, der für den 17. Mai geplant war, wurde erst einmal nichts – er soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, wenn wieder größere Feiern möglich sind. So blieb Dekan Oliver Bruckmann nichts anderes übrig, als Pfarrerin Barbara Renger erst einmal im kleinen Rahmen in ihr Amt einzuführen.

Mit ausreichend Abstand verteilt in der großen St. Johanniskirche saßen Mitglieder der Kirchenvorstände und Mitarbeitende der Gemeinde mit Mundschutz. Dekan Oliver Bruckmann verlas die Ernennungsurkunde, mit der die Pfarrerin zum heutigen 15. Mai zur zweiten Pfarrerin von Schweinfurt-St. Johannis ernannt wurde.


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Zwar sollte diese Feier kein offizieller Gottesdienst sein – doch auf ein Gebet für die neue Kollegin und einen Segen aus der Entfernung wollte Dekan Bruckmann dann doch nicht verzichten. Er verwies dabei auf den Monatsspruch für den Mai, der gut zum Dienst einer Pfarrerin passe: „Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!“ (1. Petrus 4,10)

Auch der sonst übliche Empfang in der Kirche musste natürlich unterbleiben. Ein paar Antrittsgeschenke gab es dennoch – unter anderem von Christa Weinzierl, die, wie sie selbst betonte, schon vor 55 Jahren Rengers Schwiegervater in Schweinfurt begrüßen durfte.


Barbara Renger, 57 Jahre, kommt ursprünglich aus Ulm. Nach dem Studium in Erlangen und Tübingen verbrachte sie ihre Dienstzeit als Pfarrerin bisher auf verschiedenen Stellen im Dekanat Würzburg, zuletzt 16 Jahre in Rottendorf.

Nun geht ihr Mann Martin Renger Ende des Jahres als Seelsorger an der Uniklink Würzburg in der Ruhestand – ein Anlass, noch einmal zu neuen Ufern aufzubrechen, wie sie in ihrer Selbstvorstellung im Gemeindebrief schreibt.

Bei ihren bisherigen Tätigkeiten lag ihr immer die sorgfältige Gestaltung unterschiedlicher Gottesdienste und die Begleitung von Menschen in den verschiedenen Situationen ihres Lebens besonders am Herzen. Auch die ökumenische Zusammenarbeit ist für sie eine wichtige Aufgabe. In Rottendorf kam außerdem die Trägerschaft einer siebengruppigen Kindertagesstätte dazu.

Frau Renger singt gerne und spielt Klavier. Sie liebt Theater, gutes Essen und Wandern und geht regelmäßig zum Bouldern. Für die neuen Aufgaben in der Gemeinde und die Eingewöhnung am neuen Wohnort wünscht die Gemeinde ihr alles Gute und Gottes Segen.

Fotos: Heiko Kuschel



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