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Antrag von SPD-Stadtrat Peter Hofmann: Der Zeughausplatz möge ein Aufenthaltsort werden


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SCHWEINFURT – Das sanierte Zeughaus? Schaut schön aus! Der Platz außenrum? Manche Schweinfurter sagen, er wäre nüchtern und langweilig. Andere halten das Umfeld dieses tollen Gebäudes sogar für einen der nüchterndsten Flecke Schweinfurts.

Stadtrat Peter Hofmann sendete nun im Namen der SPD-Fraktion in Richtung Oberbürgermeist Sebastian Remelé und das Rathaus folgenden Antrag auf Möblierung des Zeughausplatzes sowie Prüfung auf Möglichkeit der Pflanzung von 3 weiteren Bäumen im westlichen Teil des Platzes (zur Neutorstraße):

„Hiermit stelle ich namens und im Auftrag der SPD-Stadtratsfraktion den Antrag, folgende Bereiche zur Belebung des Zeughausplatzes mit Bänken zu versehen bzw. auch einen Sandkasten anzulegen.


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Nördlicher Bereich:
Die derzeit mit Steinen eingegrenzte Grünfläche ist zu öffnen und mit Bänken und einem Sandkasten zu versehen. Auch im Bereich des außerhalb dieser Eingrenzung vorhandenen Baumes sollte mindestens eine Bank platziert werden.





In diesem Bereich besteht eine schattige Fläche, die durch Steineinfassung die Besucher des Platzes ausgrenzt. Gerade im Hinblick darauf, dass hier einer der wenigen schattigen Stellen des Platzes ist, gibt das keinen Sinn. Plätze müssen erlebbar und besucht sein. Sie dienen dem urbanen Leben und der Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger untereinander.
Vier Bänke und ein Sandkasten an dieser Stelle erfüllen exakt diesen Zweck und ermöglichen das Zusammentreffen von Eltern mit Kindern, denen hier eine Spielmöglichkeit geboten werden soll.

Östlicher Bereich:
Auch hier sollten um den bestehenden Baumbestand Bänke angeordnet werden, die im schattigen Bereich einen Aufenthalt attraktiv machen.

Eine Aufenthaltsmöglichkeit wird auch in diesem Bereich vermisst. Das Verweilen in attraktiver Umgebung kann hier ebenfalls mit einfachen Mitteln ermöglicht werden.

Westlicher Bereich zu Neutorstraße hin:
Auch der westliche Bereich ist leider aufenthaltsfeindlich gestaltet. An warmen und sonnenreichen Tagen ist der Steinbelag stark erhitzt und macht einen längeren Aufenthalt kaum möglich.
Es sollte deshalb geprüft werden, ob hier nicht 3 weitere schattenspendende Bäume gepflanzt werden können.

Auch sollte bei Interesse von Gastronomieeinrichtungen auf allen Seiten des Platzes die Außenbestuhlung und Bewirtung auf diesem Platz ermöglicht werden.

Der jetzige Zustand des Platzes mag optisch überzeugen und ein schönes Fotomotiv bieten. Er ist jedoch aufenthalts- und kommunikationsfeindlich. Er läuft dem Bestreben, den Aufenthalt für Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt attraktiv zu machen, entgegen.

Bereits mit Antrag der SPD-Stadtratsfraktion aus Frühjahr 2016, behandelt im Haupt- und Finanzausschuss September 2016 wurde vorgetragen:

„Es gilt Menschen in der Innenstadt wieder zusammenzubringen!

Innenstadt muss sein:
⦁ Versammlungsort
⦁ Bühne
⦁ Schauplatz öffentlicher Ereignisse
⦁ Raum der Begegnung und des unverbindlichen Kontakts der Bürger untereinander
⦁ Geschichte zum Anfassen
⦁ Ort des Erlebniseinkaufs und der Kommunikation“

Man war sich in dieser Sitzung einig: Die Stadt bedarf vermehrter Aufenthaltsmöglichkeiten und der verstärkten Möblierung, die dies ermöglicht!

Und was war das Resultat?
Es wurden unbequeme, unattraktive und völlig ungeeignete Plastiksessel, die schnell verschmutzten und in denen nach Regenfällen lange das Wasser stand, erst am Schillerplatz, dann am Zeughaus aufgestellt. Wirklich angenommen wurden sie nicht.

Nicht einmal bei der Streetfood-Veranstaltung in der Bauerngasse bei bestem Wetter wurden sie angenommen. Klassische Bänke im schattigen Bereich hätten da einen weitaus besseren Effekt! Es wird Zeit, dieses Problem ernsthaft anzugehen und Sitzplätze mit Anlehnmöglichkeiten anzubieten.

Ein entsprechender Beschluss sollte umgehend gefasst werden, damit noch in diesem Sommer bequeme Sitzplatzmöglichkeiten im Schatten der vorhandenen Bäume geschaffen werden können. Schließlich wird dies nun zum dritten Mal beantragt, denn auch in den Haushaltsberatungen wurde dies von der SPD-Fraktion beantragt und es wurden sogar Mittel zur Möblierung von Plätzen bereitgestellt.“







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