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BAMF-Vizepräsidentin besucht Schweinfurter Anker-Zentrum: Andrea Schumacher überzeugt sich von der Arbeit der Johanniter


Stern-Apotheke

SCHWEINFURT – Als anfängliche Unterstützung im Alltag führen die Johanniter in Schweinfurt seit letztem Jahr regelmäßig Erstorientierungskurse im Anker-Zentrum in den früheren Ledward-Barracks durch.

In Form von Unterrichtsstunden und Exkursionen vermitteln die erfahrenen Lehrkräfte der Johanniter den Asylsuchenden wesentliche Informationen über das Leben in Deutschland sowie erste Deutschkenntnisse. Von dem Engagement der Lehrkräfte und der Lernbereitschaft der Teilnehmenden überzeugte sich Andrea Schumacher, Vizepräsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Mitte April bei einem persönlichen Besuch im Anker-Zentrum.


Wolf-Moebel

Während ihrem Besuch wurden in der Unterrichtsstunde die Grammatik und zahlreiche Vokabeln mit großem Eifer geübt. Schumacher war vom Sprachniveau der Klasse beeindruckt und bekam von den Teilnehmenden im persönlichen Gespräch bestätigt, dass ihnen der Kurs für ihren Alltag sehr hilft. So fühlen sie sich bei Erledigungen, wie zum Beispiel der Gang zur Apotheke, deutlich sicherer. „Die Kurse geben den Teilnehmenden Struktur im Tagesablauf und unterstützen sie dabei, sich im Alltag besser zu Recht zu finden“, erklärt Uwe Kinstle, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter in Unterfranken. In Unterfranken führen die Johanniter derzeit sechs solcher Kurse durch, die im Anker-Zentrum Schweinfurt sowie in Würzburg stattfinden. Weitere Kurse sind derzeit im Großraum Aschaffenburg geplant.

Am Ende ihres Besuches lobte Schumacher die Lehrkräfte für ihr Engagement und ihre sehr gute Arbeit. Sie zeigte sich begeistert, mit welch großer Flexibilität die Erstorientierungskurse für die unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Asylsuchenden gestaltet werden. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Schumacher unserer Einladung gefolgt ist und sie sich persönlich von unserer Arbeit vor Ort überzeugt hat“, reflektiert Kinstle nach dem Besuch.


Hintergrundinformationen des BAMF

Erstorientierungskurse (EOK) richten sich an Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive. Das BAMF bietet die Kurse an allen Anker-Standorten an. Realisiert werden sie in Zusammenarbeit mit den Bundesländern im Rahmen der Projektförderung. Die Länder haben hierfür Träger ausgewählt, die die Kurse vor Ort durchführen, wie in Schweinfurt die Johanniter. Außerdem werden dort in Kooperation mit dem Verein SOLWODI (SOLidarity with Woman in DIstress – Solidarität mit Frauen in Not) EOK speziell für Frauen angeboten. In diesem geschützten Umfeld fällt es besonders traumatisierten Frauen leichter zu lernen und sensible Themen anzusprechen.

Auf dem Bild: Im persönlichen Gespräch tauschte sich BAMF-Vizepräsidentin Andrea Schumacher (3.v.r.) mit Simeon Wohlleber (2.v.r.) und Regionalvorstandsmitglied Uwe Kinstle (1.v.r.) von den Johannitern über die wertvolle Arbeit in den Erstorientierungskursen aus.
Foto: BAMF



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