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Bereitschaftsdienst außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten: So ist man rund um die Uhr ärztlich gut versorgt


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SCHWEINFURT / MAIN-RHÖN – Plötzliches Fieber und Schüttelfrost mitten in der Nacht oder starke Ohrenschmerzen am Samstagvormittag: Krankheiten richten sich nicht nach der Uhrzeit. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und schweren Unfällen ist die Rufnummer 112 für Rettungsdienst und Notarzt die richtige Wahl.

Für leichtere Erkrankungen gibt es den Ärztlichen Bereitschaftsdienst. Unter der Rufnummer 116117 erreicht man in Bayern rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Dort erfährt man, wo sich die nächstgelegene Bereitschaftspraxis befindet. „Patienten haben dadurch den Vorteil, dass sie nicht mühsam recherchieren müssen, welcher niedergelassene Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet“, so Frank Dünisch, AOK-Direktor in Schweinfurt. Auch Hausbesuche sind nach ärztlicher Entscheidung möglich, sollte man aus medizinischen Gründen eine Bereitschaftspraxis nicht selbst aufsuchen können.


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Im Bereitschaftsdienst geht es um die ärztliche Versorgung außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten. Es handelt sich also um Erkrankungen, mit denen man eigentlich die Sprechstunde eines niedergelassenen Arztes aufsuchen würde, dessen Praxis aber gerade geschlossen hat. „Der Notarzt, der über die Telefonnummer 112 angefordert wird, kommt mit Blaulicht schnellstmöglich in lebensbedrohlichen Fällen, beispielsweise bei Verdacht auf Herzinfarkt – das ist ganz klar vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst zu trennen“, so der erste stellvertretende KVB-Vorstandsvorsitzende Dr. Pedro Schmelz.

Bis Ende 2018 wird in Bayern die Anzahl der Bereitschaftspraxen von jetzt rund 80 auf etwa 110 steigen. „Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen“, sagt Schmelz. Ein weiterer Pluspunkt: Die Bereitschaftspraxen helfen, Notaufnahmen der Krankenhäuser von leichteren Fällen zu entlassten, da diese ambulant behandelt werden können. „Patienen in Bayern können sich somit sicher sein, dass sie im Freistaat rund um die Uhr optimal versorgt werden – egal, ob es sich um eine leichtere Erkrankung oder um einen echten Notfall handelt, so AOK-Direktor Frank Dünisch.


116117 – die Nummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst
Für Erkrankungen, die Patienten mit Hausmitteln oder der Hausapotheke nicht in den Griff bekommen und nicht warten können, bis die Arztpraxis wieder geöffnet ist. Alle Bereitschaftspraxen in Bayern sind auch auf der Internetseite www.bereitschaftsdienst-bayern.de zu finden.



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