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Bessere Verkehrsführung durch neue Straßenumfahrung: Neue Straße „Am Schulzentrum“ für Verkehr freigegeben


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SCHONUNGEN – Langsam aber sicher kehrt rund um das Schulzentrum in Schonungen so etwas wie Normalität ein. Sogar die Kinder gaben der Straße mit Kreide schon den ersten Anstrich. Auch wenn das mit Abstand größte Projekt, nämlich der Grundschulneubau, noch in den Startlöchern steht, sind zumindest die massiven Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen durch den Straßenneubau jetzt Vergangenheit.

Ab sofort stehen Parkplätze, Gehwege und Zufahrten wieder uneingeschränkt für die Nutzung der verschiedenen Einrichtungen zur Verfügung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde gemeinsam mit den unmittelbaren Anliegern die Straße nun ganz offiziell dem Verkehr freigegeben.


DB Oktober-November

Rückblick: Es ist noch gar nicht lange her, da haben sich Bürgermeister und Gemeinderat für eine völlig neue Erschließungs- und Verkehrssituation am Schulzentrum entschieden. Es ist damit ein wichtiges vorgelagertes Projekt zum anstehenden Grundschulneubau. „Bevor nicht der Straßenbau und die Erschließung beendet ist, können wir nicht mit der neuen Grundschule beginnen“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Auf engstem Raum befinden sich im Bereich Galgenberg/An der Tann zahlreiche wichtige Einrichtungen wie die Realschule des Landkreises, die Turn- und Schwimmhalle, die Kindertagesstätte mit dem neu errichteten Kinderkrippenanbau, das zentrale Schulfreisportgelände, der neu geschaffene Waldkindergarten und Ringerhalle, das Naturfreundehaus, die Energiezentrale und schon bald auch die neue Grundschule.

Bereits fünf Millionen Euro wurden im Rekordtempo dort verbaut, erinnert Rottmann. Besonders erfreulich: Ein stattlicher Betrag konnte an Zuschüssen und Förderungen akquiriert werden. „Hinter den Projekten steckt ein wahnsinniger Abstimmungs- und Organisationsaufwand!“, so der Bürgermeister. Die Reihenfolge der Baumaßnahmen, die Bereitstellung von Baustelleneinrichtungsflächen mit dazugehöriger Logistik, die Absprachen mit einer Vielzahl von Ver- und Entsorgern (Strom, Kanal, Gas, Wasser, Telekom…) sowie Busunternehmen, aber auch die jederzeitige Aufrechterhaltung der Zufahrten und Zugänge zu allen Einrichtungen stellen eine große Herausforderung dar. „Da müssen viele Rädchen ineinander gehen und nicht immer funktioniert’s so, wie wir uns das gerne vorstellen“, so Rottmann.


Das Straßennetz rund um das Schulzentrum hat sich als besonderes Nadelöhr herausgestellt, so wurden die Arbeiten in insgesamt vier Bauabschnitte abgewickelt, um während des Baubetriebs möglichst viele Parkplätze anzubieten und die Einschränkungen für Anwohner und Pendler so gering wie möglich zu halten. Und so konnte der Zugang und die Erschließung des Kindergartens, der Parkplätze, Turnhalle, Schwimmbad, Hausmeisterhaus und Realschule nahezu durchgehend trotz Bauphase ermöglicht werden. Zeitweise arbeiteten zwei verschiedene Baufirmen auf engstem Raum: Während das Unternehmen NEWO am Mainblick direkt unterhalb mit umfangreichen Kanal- und Straßenbauarbeiten beschäftigt war, kümmerte sich Ulrich-Bau um die Erschließung rund um das Schulzentrum.

Neben einer ausreichend breiten Straße, gibt es an der Kindertagestätte eine Parkplatzreihe sowie einen Gehweg, der bislang fehlte. Der Fußweg führt künftig von beiden Seiten (Galgenberg/An der Tann) hinauf zum Naturfreundehaus. Zusätzlich Platz für den Gehweg wird dadurch gewonnen, dass die Parkplätze schräg angeordnet werden. Während die neue Umgehungsstraße oberhalb der Kindertagesstätte als Einbahnstraße geplant ist, soll der Teil „An der Tann“ bis auf Höhe der Energiezentrale in beide Richtungen befahrbar sein, hier entsteht dann eine Wendemöglichkeit. Oberhalb, nahe der künftigen Grundschule hat die Gemeinde nun eine neue, großzügige Haltestellensituation für die Grundschüler errichtet.

Das geplante Verkehrs- und Beschilderungskonzept wurde mit Straßenverkehrsbehörden und Polizei abgestimmt und soll in erster Linie gerade zu den „Rush-Hour-Zeiten“ geordnete Verhältnisse und im Nahbereich zur Grundschule eine Verkehrsberuhigung schaffen. Mit eingeplant ist außerdem eine E-Ladeinfrastruktur mit zwei Ladepunkten für Autos und eine E-Ladestation für E-Bikes, die der Landkreis im Zusammenhang mit der Realschule auf Gemeindegrund schaffen wird.

Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wurden in dem Zuge miterneuert. Als zusätzliches Teilprojekt wurde auch noch die Verlegung von Leerrohrsystemen für Glasfaseranschlüsse der Schulen integriert. Als weiteres Zukunftsprojekt beschäftigt sich die Gemeinde bereits auch mit der notwendigen Generalsanierung von Turn- und Schwimmhalle. Wenn dann alles erfolgreich fertiggestellt und übergeben ist, verfügt die Gemeinde über ein attraktives Bildungs- und Sportzentrum, von dem die gesamte Großgemeinde profitiert, ist sich Bürgermeister Stefan Rottmann sicher.

Das Foto zeigt von links den Konrektor der benachbarten Realschule Werner Trunk, Bürgermeister Stefan Rottmann, Bademeister Klaus Ludwig, Bauleiter Helmut Franz (Ulrich Bau), Christian Rossmann (Hossfeld und Fischer), der gemeindliche Bautechniker Lutz Brückner und die Leitung der benachbarten Kindertagesstätte Ulrike Kroll mit Kindern.
Foto Martin Scheuring



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