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Biotopverbund 2000: Grünes Band der Biodiversität in Sennfeld ist fertig gestellt


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SENNFELD – Im Rahmen eines Pressetermins vor Ort stellte Bürgermeister Emil Heinemann zusammen mit Bauhofchef Reiner Thein und dem Sennfelder Forstschutzbeauftragten Rudolf Bandorf den nunmehr fertig gestellten Biotopverbund 2000 vor.

Die angrenzenden Wanderwege wie der „Mainbogen-Wanderweg“ und der linksmainische Radweg bieten naturnahe Erholung und tragen – so Heinemann – zur Information und schließlich zur Akzeptanz dieses neu geschaffenen ökologischen Lebensraumes im Maintal bei. „Dies ist uns besonders wichtig, da Erhalt und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt als wichtige Grundlagen für das menschliche Wohlergehen gelten“, erläuterte Heinemann.


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Diese ökologische Landschaftsgestaltung in Sennfeld sei in Verbindung zu sehen mit der ökologischen Flurbereinigung in Gochsheim und der Biotopvernetzung in Schwebheim, um die Wirkung auf den Artenerhalt zu stärken.

Seit dem Jahr 1994 arbeitete die Gemeinde Sennfeld aufgrund der Initiative von Bürgermeister Heinemann und dem Forstschutzbeauftragten Rudolf Bandorf sowie unter Begleitung von Jürgen Kiefer vom Landratsamt Schweinfurt an dem zusammenhängenden Biotopverbund vom Main (Landschaftsschutzgebiet „Mainauelandschaft bei Sennfeld“) bis zur nachbarlichen Gemarkungsgrenze Gochsheim.


Auf einer Gesamtlänge von 5,2 Kilometer ermöglichten Grundstückstausch und –erwerb, ein unterschiedlich breites grünes „Band der Biodiversität“ vielgestaltig anzulegen. Die Pflanzung von 90 hochstämmigen Laubbäumen wie Spitzahorn, Hainbuche, Elsbeere, Walnuss, 105 Wildobst- und Obstbäumen wie Speierling, Wildbirne, Vogelkirsche, insbesondere auch alte Obstsorten, 60 Gehölzen in Heisterform sowie 1260 einheimischen Wildsträuchern wie Hundsrose, Schlehe, Hartriegel, Hasel, Weißdorn, Pfaffenhütchen, sind heute – so Heinemann – bereits landschaftsbildprägend in der Flur präsent. Neben der Gestaltung von Mager- und Feuchtstandorten wurden auch Wiesen mit einem hohen Anteil an Kräuter- und Blütenpflanzen eingesät.
„Unter dem Motto ‚Schöpfung bewahren’ entstand hier ein nachhaltiges, entscheidendes und lückenloses Biotop- und Grünverbundsystem zum Schutz des Naturhaushaltes und der biologischen Vielfalt“, informierte Heinemann.

Neu angelegte Flachwassertümpel sowie kleine Landschaftsseen als Biotopinseln sind weitere Bausteine zum Landschafts- und Klimaschutz. Auch drei weitere Streuobstwiesen gliedern sich sinnvoll ein. Heinemann verwies außerdem auf Lesestein- und Todholzhaufen, Insektenhotels sowie auf eigens aufgestellte Greifvogelstangen, die neue Lebensräume schaffen und ergänzen, unter anderem für Eidechsen, Blindschleichen, Amphibien, Igel, Niederwild, Vögel, Insekten und andere Kleintiere. Gleiches gelte für die mit der vorgenommenen Geländemodellierung geschaffenen Vertiefungen und Erhöhungen.

Über den Biotopverbund Sennfeld 2000 informiert ein Flyer, den Heinemann ebenfalls vorstellte und der im Sennfelder Rathaus erhältlich ist. Führungen finden auf Anfrage statt.

Auf dem Bild: Beim Pressetermin vor Ort informierte am Insektenhotel Bauhofchef Reiner Thein (links) über die Nisthilfen für die Wildbienen (dazu zählen auch die Hummeln), die gut belegt sind. Sie schlüpfen voraussichtlich März/April. Bürgermeister Emil Heinemann und Mitinitiator Rudolf Bandorf (von links) präsentierten den Flyer über den Biotopverbund. Sennfeld 2000.



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