Home / Lokales / Boppin´ B, Benni Freibott, Black Tusk: Im Stattbahnhof wird´s im Februar rock´n´rollig, lärmig und durchdacht poppig

Boppin´ B, Benni Freibott, Black Tusk: Im Stattbahnhof wird´s im Februar rock´n´rollig, lärmig und durchdacht poppig


Kauzen Frankonia Vollbier

SCHWEINFURT – Kaum war das neue Jahr da, schon rauschte der Januar wieder fast vorbei. Der Februar steht vor der Türe – und damit Monat zwei in 2015 für den Schweinfurter Stattbahnhof, der wieder so richtig schön viel Programm bietet, so dass ein Besuch eigentlich ein Muss ist.

SA 07.02., 21 Uhr, großer Saal:
Konzert: Boppin’ B.
Eine Band wird 30. Dies allein ist ja schon bemerkenswert. Aber hält man sich vor Augen, dass es sich bei dieser Band weder um eine Amateurtruppe handelt, die ab und an mal beim Schützenfest um die Ecke auftritt, aber genausowenig um einen erfolgreichen Major-Act, der bei der jährlichen
Tour nichts anderes zu tun hat, als die täglichen Shows zu spielen, dann ist das wahrlich beeinduckend.
Boppin‘ B rackern und rocken sich nun schon seit Jahren durch’s musikalische „Monkey Business“ (so der Titel ihres letzten, 2012 veröffentlichten Albums), stehen dabei hochgerechnet jeden zweiten Tag auf irgendeiner Bühne Europas und haben dabei immer noch jede Menge Spaß an der Sache, ihrer Sache, dem Rock’n’Roll, und das wie am ersten Tag.
statt Feb 2015 Boppin B 001, B. friedrich, 2015 (2)Als Schülerband für ein Schulfestprojekt 1985 aus der Taufe gehoben, ahnten weder Golo Sturm (Gitarre) noch Thomas Weiser (Schlagzeug), die beiden Gründungsmitglieder, dass diese vom ersten Auftritt an vor Spielfreude sprudelnde Band einmal DIE nachhaltigste und führende Rock’n’Roll-Band Deutschlands werden sollte. Mit Didi Beck (Kontrabass) und Frank Seefeldt (Saxofon), die beide 1987 bei Boppin‘ B einstiegen, manifestierte sich die instrumentelle Besetzung wie sie heute noch, nach über 5000 gemeinsam gespielten Konzerten auf der Bühne steht. Lediglich der Leadsänger wechselte mehrmals, so auch kurz nach Erscheinen des letzten Albums, als Michael Treska nach 17 Jahren die Band aus persönlichen Gründen in Freundschaft verließ.
Mit Sebastian Bogensperger (wie Boppin‘ B stammt er aus Aschaffenburg) konnte aber rasch ein neuer Mann für die vakante Stelle am Mikrofon gefunden werden, der mit seiner Stimme, seiner Posaune und seiner Jugend (er war bei Bandgründung gerade mal zwei Jahre alt) seit Anfang 2013 musikalisch für frischen Wind sorgt.
Nach einem guten Jahr des Zusammenwachsens war die Zeit reif, den neuen Status Quo auf ein Album zu bannen und die Band begab sich, erneut unter Führung von Produzent Fabian Schulz, ins Studio. Das Ergebnis nennt sich schlicht und einfach „Boppin‘ B“ (das zwölfte Album einer Band darf ruhig schon mal selbst-betitelt daherkommen) und klingt natürlich immer noch wie ein Boppin‘ B Album zu klingen hat, nur noch eine Spur lebendiger, grooviger und cooler als der formidable Vorgänger „Monkey Business“.
Wie bei „Monkey Business“ sind die neuen Songs alle live eingespielt, jedoch diesmal nicht in getrennten Aufnahmeräumen, sondern mit allen Musikern zusammen in einem. Durch geschickte Positionierung einiger alter Mikrofone im Raum ergab sich ein angenehmer Live-Sound, der durch die Mikrofonierung der einzelnen Instrumente noch ergänzt wurde. Liegt’s am neuen Sänger, der anderen Herangehensweise bei der Aufnahme oder schlicht an den Songs? Egal. Die Band interpretiert ihre Sicht des Rock’n’Roll wie immer ohne Scheuklappen und so strotzen die 15 Songs nur so vor Abwechslung, ohne aber in Beliebigkeit abzudriften – typisch Boppin‘ B eben.
In Rock’n‘Roll-Manier gecoverte Versionen bekannter aktueller Chartnummern findet man auf dem Album vergebens, was das Selbstbewusstsein der Band dokumentiert, die sich inzwischen viel lieber – und das zu Recht – auf ihre eigenen Kompositionen verlässt und lediglich einige wenige Lieblingslieder aus ihrem Genre adaptiert.30 Jahre Boppin‘ B – man hört den Herren auf ihrem 12. Album an, dass sie wissen, was sie tun – und vor allem, dass sie es lieben.


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Vorverkauf: Schweinfurt: Collibri Buchhandlung, Tourist-Info und Main-Post / Hofheim: Musik Hofmann / Würzburg: Main-Post / sowie bei ALLEN Main-Post Geschäftsstellen mit Ticketservice / Tickets im Internet über www.stattbahnhof.de


SA 07.02., 23 Uhr, kleiner Saal:
Disco: Digital Sound
Techno / Tech-House

statt Feb 2015 blacktusk (2)SO 08.02., 20:30 Uhr, kleiner Saal:
Konzert: Black Tusk
Gigantischer, gnadenloser, innovativer, großartiger Lärm ist das Ergebnis, wenn Andrew Fidler, Jonathan Athon und James May Thrash-Elemente, Stonerriffs und Punk-Rhythmen kombinieren. Das 2005 in Savannah, Georgia gegründete Trio führt den Sludge-Metal in tiefschwarze und bodenlose Gebiete. „Swamp Metal“ nennen die Bandmitglieder ihren dreckigen Sound, der geprägt ist von dreistimmigem – etwas kehligem – Schrei- und Brüllgesang, wütenden und schlurfenden Sludge-Ausbrüchen sowie knackigen und manchmal kantigen Beats. Der Durchbruch kam für BLACK TUSK mit der 2010 bei „Relapse Records“ erschienenen Scheibe „Taste the Sin“, die von den Kritikern als eines der besten Metalalben des Jahres gefeiert wurde. Extensive Touren – u.a. mit „Intronaut“, „Mastodon“, „Municipal Waste“, „Pentagram“, „Red Fang“, „Tombs“, „Weedeater“, „3 Inches of Blood“ und Performances beim „Scion Festival“, „SXSW“, „Roadburn Festival“ oder beim “ Metallica’s Orion Festival“ haben die Band massiv ins Gespräch gebracht.

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statt Feb 2015 raised fist (2)SA 14.02., 20 Uhr, großer Saal:
Konzert: Raised Fist, Devil In Me, Atoa
Vor etwa 18 Jahren wurde die Hardcoreformation Raised Fist im schwedischen Lulea gegründet. Inspirationsquelle der Band waren neben „Sick Of It All“ und Konsorten auch „Rage Against The Machine“ – die Idee zum Bandnamen entlehnten die Schweden nämlich von deren Song „Know Your Enemy“. Ihr letztes Album „Veil Of Ignorance“ vereint die Kraft von Old-School-Hardcore mit den Melodien und dem Groove des modernen Metals und des zornig leidenschaftlichen Polit-Punk. Als Special Guests haben sie Devil In Me und Atoa mit dabei. Wer Raised Fist im Rahmen ihrer „From The North Tour 2015 Pt. 1“ live erleben möchte, der hat dazu am 14.2.2015 im Alten Stattbahnhof in Schweinfurt die Möglichkeit. Special Guests an diesem Abend sind Devil In Me und Atoa.

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SA 14.02., 23 Uhr, kleiner Saal:
Disco: Summa Summarum
Techno

MO 16.02., 22 Uhr, kleiner Saal:
Disco: Drum and Bass – Rosenmontags-Special
Mit der bewährten WTK*-Crew
*wir tanzen konzentriert

DO 19.02., 20 Uhr, Kneipe:
Event: Bingo-Abend
Die lustige Abendbeschäftigung in der Stattbahnhof-Kneipe! Die Bingo-Abende sind längst Kult, nicht zuletzt durch die „Musik-Bingo“-Runden und die spannende „Runde um den Mega-Preis, den vorher leider keiner weiß“ (manchmal ist er toll, manchmal auch nur
Scheiß…).Ab 20 Uhr werden 7 Runden gespielt, es gibt Preise und man kann in jeder Runde neu einsteigen!

SA 21.02., 23 Uhr, kleiner Saal:
Disco: Plattentektonik
Techno/Electro

statt Feb 2015 plakat-stattbahnhof (2)FR 27.02., 21 Uhr, großer Saal:
Konzert: Benni Freibott & Band
Benni Freibott hat eine Band aus Deutschlands Elite zusammengetrommelt und spielt am 27. Feb 2015 im Stattbahnhof – Schweinfurt das Programm aus seinem Debut Album: „Kind Of Invisible“
Seit 29. Mai ist sein Album „Kind Of Invisible“ physisch europaweit und digital weltweit im Handel und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Zwölf intensive Monate arbeitete Benni Freibott an seinem Debüt-Album „Kind Of Invisible“ und reiste dafür quer durch Europa, Asien und die USA. Natürlich begab er sich nicht ganz ohne Hintergedanken auf diese Tour.Sein Ziel war es die besten Musiker für die Aufnahmen seines neuen Albums zu finden.
Entstanden ist ein Longplayer, der durch musikalische Vielfalt und echtes Handwerk überzeugt. Benni Freibott beweist nicht nur sein instrumentales Können, sondern gibt den Songs mit seiner emotionalen und klaren Stimme Tiefgang.
Die LP ist ganz klar ein durchdachtes Pop-Album mit Elementen aus den Bereichen Jazz, Rock, Soul und Funk. Entspannte und ruhige Balladen finden auf „Kind Of Invisible“ genauso ihren Platz wie schnellere Songs mit härteren Gitarrenriffsoder groovigen Parts. Markant sind vor allem die aufwendigen statt Feb 2015 BenniFreibott_Pressebild_1 (2)Bläserarrangements von Greg Adams in Songs wie „Big Surprise“ und „The Falling In Love“. Durch einen längeren Aufenthalt und zahlreiche Besuche in der Musikermetropole Los Angeles wurde Benni Freibott vom Westcoast-Sound Kaliforniens stark beeinflusst und dies prägte den Klang seiner Songs: Energetisch, sonnig warm und mit einer gehörigen Portion Groove.
Genauso vielseitig wie aus musikalischer Sicht sind auch die Inhalte der Songs. Auf zu neuen Ufern: Mit „Time To Move On“ ruft Benni Freibott zum Blick nach vorne auf. Natürlich hält das Album auch den einen oder anderen Lovesong parat, abernie bloße plumpe Bilderbuchromanik. Zwischen Leichtigkeit und Schwermut findet der Hörer auf „Kind Of Invisible“ einen Song für fast jede Lebenslage. Egal ob zum Abschalten oder Mitwippen:Dieses Album glänzt durch ein bunte Mischung auf hohem Niveau.

Vorverkauf: Schweinfurt: Collibri Buchhandlung, Tourist-Info und Main-Post / Hofheim: Musik Hofmann / Würzburg: Main-Post / sowie bei ALLEN Main-Post Geschäftsstellen mit Ticketservice / Tickets im Internet über www.stattbahnhof.de

Noch ganz viel mehr unter www.stattbahnhof.de

First Act Night 2015:

Am Samstag, den 25. April findet im Stattbahnhof wieder die alljährliche „First-Act-Night“ statt, das Newcomerfestival für junge und neue Bands aus Schweinfurt und Umgebung.
Hierfür nimmt der Stattbahnhof ab sofort Bewerbungen entgegen! (Einsendeschluss ist der 10. März!)

Grundsätzlich können alle Bands, jeglicher Stilrichtungen mitspielen, wenn sie die folgenden Kriterien erfüllen:
Die Band existiert erst 1-2 Jahre
Die Band hat bisher höchstens 3-4 Livekonzerte gespielt
Die Band hat eigene Songs (keine Coverbands !)
Die Band kommt aus Unterfranken

Für die Bewerbung benötigt der Stattbahnhof folgendes:
Ein kurzes Bandinfo (in dem die oben genannten Kriterien beschrieben werden + Altersangabe der Bandmitglieder)
Eine Demo-CD oder 1-2 Songs im mp3-Format

Bewerbung:
schriftlich (mit beiliegendem Demo) an: Kulturhaus Stattbahnhof / First Act Night / Alte Bahnhofstr. 8-12 / 97422 Schweinfurt
oder per E-Mail an mailto:first-act-night@stattbahnhof.net (in der Mail bitte 1-2 mp3-Dateien mitschicken oder Links auf mp3-Dateien im Internet angeben)
Bandauswahl:
Wir benötigen die Demosongs nicht um eine Auswahl nach musikalischem Können zu machen, sondern wollen so einen ungefähren Eindruck von der Musik bekommen. Auch muss die Tonqualität keine Studioaufnahme sein.
Die Bands werden vorwiegend nach der Stilrichtung ausgewählt, dabei wollen wir darauf achten, dass es in diesem Jahr wieder eine recht ausgewogene Bandmischung ist („für jeden was dabei“). Auch achten wir darauf, dass jüngere Bands vor den „älteren“ den Vorzug erhalten.

Allgemeines:
Obwohl die First-Act-Night ein Bandwettbewerb ist steht bei uns der Wettbewerbscharakter nicht im Vordergrund. Das oberste Ziel ist es noch jungen und/oder unbekannten Bands einmal die Möglichkeit zu geben vor großen Publikum aufzutreten und ihre Musik zu präsentieren!

Die First-Act-Night wird gefördert vom Bezirksjugendring Unterfranken


Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Eisgeliebt
Naturfreundehaus
Ozean Grill


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