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Foto: Reinhard Hutzelmann

Bürger gestalten ihre Zukunft im Schweinfurter OberLand: ILEK und Daseinsvorsorgekonzept einstimmig beschlossen


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SCHWEINFURTER OBERLAND – Im Oktober 2018 setzte die Interkommunale Allianz Schweinfurter OberLand den Startschuss dafür, die bisherige Allianz-Zusammenarbeit der letzten 13 Jahre gründlich zu beleuchten.

Mit einem Strategieseminar an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim begann der Auftakt eines zweijährigen Entwicklungsprozesses für die Evaluierung/ Erstellung des neuen Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts. Im Zuge dessen wurde ebenfalls ein Daseinsvorsorgekonzept erstellt, wodurch alle sechs Gemeinden ins Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ der Städtebauförderung aufgenommen werden können.


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Nach einer groß angelegten Bürgerbeteiligung, mit einer Planer-vor-Ort Befragung im Mai 2019, einer Gebietsbereisung, der öffentlichen Auftaktveranstaltung im Juli 2019 und den thematischen Arbeitskreisen in jeder Gemeinde im Oktober 2019, fand im März 2020 – noch kurz bevor Corona aufkam – die Abschlussveranstaltung statt. Zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich bei den Terminen mit eingebracht und haben aktiv an ihrer Zukunft im Schweinfurter OberLand mitgearbeitet.


„Wir sind überaus dankbar für die kritische und zugleich wohlwollende Begleitung aber auch Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger!“, erklärt Allianzsprecher und Schonungens Bürgermeister Stefan Rottmann. „Wir konnten viele wertvolle Impulse und Anregungen aufgreifen!“

Am 13. Oktober war es nun soweit: das Konzept, das nun 376 Seiten umfasst, wurde von der Lenkungsgruppe der Allianz Schweinfurter OberLand einstimmig beschlossen. Das ILEK wird nach erfolgreicher Prüfung durch das Amt für ländliche Entwicklung gefördert, das Daseinsvorsorgekonzept durch die Regierung von Unterfranken. Allianzsprecher Stefan Rottmann (Gem. Schonungen), Bgm. Johannes Grebner (Gem. Üchtelhausen), Bgmin. Judith Dekant (Gem. Thundorf), Bgm. Zehner (Gem. Rannungen), Bgm. Friedel Heckenlauer (Markt Stadtlauringen) und Bgm. Matthias Klement (Markt Maßbach) sind sich einig, dass die Entwicklung des Konzepts eine bedeutende Grundlage für die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren ist. Vor allem eröffnen sich dadurch ganz neue Fördermöglichkeiten für die Mitgliedsgemeinden, erklärt Stefan Rottmann. Das ILEK-Konzept wurde nun dem Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken zur offiziellen Anerkennung vorgelegt und wird derzeit geprüft.

Das ILEK beinhaltet einen „Fahrplan“ sowie möglichst konkrete und bürgernahe Projekte für die künftige gemeinsame Entwicklung der Märkte Maßbach und Stadtlauringen sowie der Gemeinden Schonungen, Rannungen, Thundorf und Üchtelhausen. An diesen Projekten orientieren sich die Gemeinden und das Allianzmanagement, um die Region bestmöglich weiterzuentwickeln. Ziel des Daseinsvorsorgekonzepts ist es, alle Themen rund um die Daseinsvorsorge zu behandeln: Darunter fallen beispielsweise die Grundversorgung mit Mitteln des täglichen Bedarfs und soziale Dienstleistungen, z.B. mit Kulturangeboten, Gesundheitsdiensten, Kinderbetreuung, Schulausbildung und Altenpflege.

Foto: Reinhard Hutzelmann

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