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Bundesverdienstmedaille an Herbert Weichold: Engagement und Kraft, Courage, Mut und Leidenschaft für den Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V.


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SCHWEINFURT – Innenstaatssekretär Gerhard Eck als Überraschungsgast wertete laut Sebastian Remelé die kleine Feierstunde noch auf. Schweinfurts Oberbürgermeister übergab im Trausaal des Rathauses die Bundesverdienstmedaille an Herbert Weichold, der seit über 20 Jahren schon aktives Mitglied beim Verein zur Hilfe für Kinder der Dritten Welt e.V. ist. Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer schlug den Schweinfurter für die Auszeichnung vor. Remelé fungierte als verlängerter Arm des Bundespräsidenten Joachim Gauck und zeichnete Weichold für seine für Staat und Volk erworbenen Verdienste aus.

„Wir sind alle Kinder dieser Welt“, lautet das Motto des Vereins, in dem Herbert Weichold lange Jahre erster Vorsitzender war. Seit 2005 ist er Stellvertreter des Vorstandes Heinrich Hackenberg. Beide arbeiten seit Jahren im Team zusammen. 250 Mitglieder hat der Verein, eine vierstellige Anzahl an Spendern. Über 2700 Patenschaften konnte er vermitteln. In 20 Jahren sammelte Weichold unglaubliche über 3 Millionen Euro zusammen für den Bau von Schulen und Krankenhäusern sowie der Schaffung der notwendigen Infrastrukur in den Ländern der Dritten Welt und da speziell in Indien und Nepal. Zwei Projekte wurden auch in Namibia geschultert, darunter ein „Haus Schweinfurt“, das somit da Schweinfurter Haus in den Stubaitaler Alpen als südlichstes in der Welt ablöste, wie Remelé bemerkte. Der OB ehrte den Ausgezeichneten für seine Dienste für den Verein, der dafür sorgt, das Kinder in Not Nahrung, Kleidung, Schuldbedarf oder medizinische Mittel erhalten.

„Ich kann nur Respekt und meine allergrößte Hochachtung vor dieser außergewöhnlichen Leistung zum Ausdruck bringen“, lobte Gerhard Eck den geehrten Herbert Weichold. Eine „Anerkennung, die nur wenige Menschen bekommen“, sei diese Bundesverdienstmedaille. „Ein riesengroßes Dankeschön“, richtete der Innenstaatssekretär an den 2. Vorsitzenden des Vereins, der „Engagement und Kraft, Courage, Mut und Leidenschaft aufbringen“ würde. „Sie kucken nicht weg, sie handeln, wo andere wegschauen“, ehrte auch Gerhard Eck für über 3 Millionen gesammelte Euro den einstigen SKF-Mitarbeiter, der selbst weiß: „Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ohne Mitglieder, Spender und meine Familie wäre dieser Erfolg gar nicht möglich!“


Was Sebastian Remelé und Gerhard Eck unisono anmerkten: Der Begriff Armut sei relativ bei der momentanen Diskussion in Deutschland. „Es wird davon geredet, wie schlecht es uns in Bayern allen geht. Aber ich unterstreiche: Es geht uns richtig gut im Bezug auf andere Menschen weltweit“, sagt der Innenstaatssekretär. „In diesen Ländern herrscht wirklich Armut,, das ist das Geld richtig gut angelegt“, ergänzt der Oberbürgermeister.

Unser Bild mit den fünf Personen zeigt – von links: Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Vereinskassier Sven Zillmer, den 2. Vorsitzenden und Ausgezeichneten Herbert Weichold, Vereinsvorstand Heinrich Hackenberg und Innenstaatssekretär Gerhard Eck.

Mehr zum Verein unter www.kinder-dritte-welt.de


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