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Corona Theorie und Praxis – was bedeuten die Werte für Schweinfurt konkret


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SCHWEINFURT – Es ist und bleibt ein hartes Jahr für uns alle: Corona hat uns fest im Griff. Ist Angst aber wirklich angebracht? Oder ist unsere Stadt doch ganz gut aufgestellt? SW1.News hat einmal ein paar Fakten zusammen getragen, die vielleicht interessanter sind als 7-Tage-Inzidenz-Werte.

Das RKI meldet heute folgende 7-Tage-Inzidenz-Werte für Schweinfurt Stadt 146,0 (gestern 138,5) und für den Schweinfurter Landkreis 164,6 (gestern 136,9). Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird dabei auf die Anzahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern umgebrochen.


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Wie viele Corona-Tests gab es in Schweinfurt?
Wir wollten einmal wissen, wie viel in der Region Schweinfurt überhaupt getestet wurde und wie die Ergebnisse ausgefallen sind. Hier ein paar Daten aus den letzten Wochen, zur Verfügung gestellt vom Landratsamt Schweinfurt:
– vom 01.09.-15.09. wurden 1244 Tests durchgeführt – davon waren 42 positiv (3,38 Prozent)
– vom 16.09. – 30.09. gab es 1643 Tests59 davon vielen positiv aus (3,59 Prozent)
– 01.10. – 15.10.: 2254 Tests – 164 positiv (7,28 Prozent)
– 16.10. – 30.10.: 3976 Tests – 453 positiv (11,39 Prozent)


Deutlich wird: auch wenn im Laufe der Wochen immer mehr Tests gemacht wurden, so ist doch auch erkennbar dass der Prozentsatz der positiven Ergebnisse ebenfalls ansteigt. Natürlich heißt das noch lange nicht, dass wer positiv auch schwerkrank ist, doch mehr Träger des Virus bedeuten ja auch mehr Ansteckungsgefahr für Dritte.

Es betrifft nur alte Menschen?
Natürlich gibt es keinen Grund zu sagen: „es sterben doch nur die Alten!“. Fast jeder hat Großeltern, die man so lange wie möglich behalten möchte. Und die Aussage an sich stimmt auch nur bedingt: Natürlich sind alte Menschen meist schwächer und haben Vorerkrankungen und sind damit dem Virus hilfloser ausgeliefert, als junge kräftige Menschen. Tatsächlich aber gibt es auch genügend Fälle in denen jüngere Menschen gestorben sind: laut Bericht des RKI starben bundesweit (Stand 10.11.20) auch

16 Menschen in der Altersgruppe 20-29,
32 waren in den 30ern,
101 in den 40ern,
411 in den 50ern,
und 1072 in den 60ern.

Und sogar ein paar Kinder und Jugendliche unter 20 (ca. 6 – noch nicht alle endgültig bestätigt) zählen als Opfer von Covid-19. Empathie bedeutet einfach zu sagen: jedes Opfer ist eines zu viel! Da kann man sich über die Maske beschweren – natürlich ist es nicht schön sie tragen zu müssen – wenn es aber hilft auch nur einen Menschen vor dem Virus zu schützen – dann sollte eben das gesamte Volk dafür Sorge tragen.

Muss man Sorge um Intensivbetten in Schweinfurt haben?
Wer in die Verlegenheit kommt intensiv behandelt werden zu müssen, der kann nur hoffen dass genügend High-Care-Betten verfügbar sind. Das DIVI-Intensivregister meldet Stand heute für Schweinfurt keine Probleme in der Verfügbarkeit dieser. Momentan befinden sich laut Auskunft des LGL 8 Covid-19-Patienten in Schweinfurt in intensivmedizinischer Behandlung.

Das Leopoldina-Krankenhaus gab SW1.News hierzu folgende erweiterte Informationen: „Im Leopoldina Krankenhaus stehen 40 Betten zur Intensivmedizinischen Versorgung Erwachsener und 10 Betten zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Derzeit werden 28 Covid-19 Patienten im Haus behandelt, 7 davon intensivmedizinisch, 4 Patienten sind beatmet. Die aktuelle Situation erfordert eine ständige Prüfung der Kapazitäten, da gegenwärtig auch mehr andere intensivmedizinisch relevante Krankheitsbilder wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle auftreten. Im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt stehen alle Disziplinen im ständigen Austausch, insbesondere mit der Zentralen Notaufnahme und der Intensivmedizin, um den Routineanforderungen als auch den Covid-19 Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden. Bislang mussten keine Notfallpatienten abgelehnt werden.“

Es scheint, als hätte man die Lage in Schweinfurt also ganz gut im Griff. Es besteht somit kein Grund zur Sorge und auch wenn das Leben eingeschränkt ist, sollte man versuchen zu leben.

Lesen Sie auch unseren Artikel Corona und Depressionen – was können wir tun gegen die Sorgen?

 

 



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