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CSU-Stadtratsfraktion nimmt Stellung zum geplanten Neubau des Friederike-Schäfer-Heims


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SCHWEINFURT – Dass es mit dem Friederike-Schäfer-Heim an seinem jetzigen Standort in der Judengasse nicht mehr weitergehen kann, ist allen im Stadtrat klar. Denn das jetzige Friederike-Schäfer-Heim stößt an seine Grenzen.

Probleme sind hier unter anderem, dass die Bäder der Bewohner teilweise nicht barrierefrei/ rollstuhlgerecht sind, die Wege für das Personal zu lange und die Aufenthaltsbereiche in den Geschossen entweder nicht vorhanden oder unattraktiv sind. Zudem gibt es im Heim kaum Einzelzimmer, so dass die Bewohner meist in Doppelzimmern wohnen müssen.


DB Oktober-November

Seit der letzten Stadtratssitzung ist auch klar, dass eine große Mehrheit der Stadträte für einen Neubau des Friederike-Schäfer-Heims gestimmt hat – und zwar am Martin-Luther-Platz, am Standort des jetzigen Friedrich-Rückert-Baus.

Den Kritikern in der Öffentlichkeit ist aber scheinbar nicht klar, um was es in der letzten Stadtratssitzung zum Thema Friederike-Schäfer-Heim eigentlich ging. Es ging einzig und allein darum aufzuzeigen, dass ein Neubau des Friederike-Schäfer-Heims am Martin-Luther-Platz möglich ist, betont CSU-Fraktionsvorsitzender Stefan Funk. Eine Machbarkeitsstudie wurde dem Stadtrat vorgestellt. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Handlungsempfehlung und nicht um eine fertige Planung. Darüber hinaus hat die CSU ihre Zustimmung zu dieser Empfehlung von der Darlegung der Finanzierbarkeit durch die Hospitalstiftung abhängig gemacht hat.


In der Stadtratssitzung war zu keinem Zeitpunkt die Rede davon, welchen Flächenumgriff der Baukörper habe. Es war daher schon gleich gar nicht die Rede davon, dass der Neubau des Heimes 12 Meter in den Martin-Luther-Platz hineinragt und damit der Martin-Luther-Platz zu einem Plätzchen verkommt. Diese Falschmeldungen sind nach Meinung der CSU von den Kritikern dieser Lösung nur in die Welt gesetzt worden, um Stimmung gegen den Standort zu erzeugen.

In der Machbarkeitsstudie wird lediglich die Möglichkeit erwähnt, dass sich der Bau noch in Richtung Parkplatz vor dem Rückert-Bau zur Zehntstraße hin ausdehnen könne. In einem Workshop zu diesem Thema, an dem nahezu ausschließlich die Kritiker des Projektes ihre Teilnahme verweigert hatten, wurde von CSU-Stadtrat Klaus Rehberger die Frage aufgeworfen, ob man den Baukörper nicht über das Areal der Tiefgarage Graben ausdehnen könne, um so gegebenenfalls von der Höhe des Baukörpers ein bis zwei Stockwerke einsparen zu können. Klarheit jedoch über all diese „ungelegten Eier“ könne nur ein Architektenwettbewerb schaffen, so die CSU.

Seit Dezember 2017 beschäftigt sich der Stadtrat mit diesem Thema, denn den geeigneten neuen Standort für das Friederike-Schäfer-Heim in Schweinfurt zu finden, ist nicht einfach. Auch dieser längere Zeitraum zeigt, dass sich die Stadträte die Entscheidung nicht leicht gemacht haben, so Fraktionsvorsitzender Stefan Funk weiter. Natürlich waren auch andere Plätze für den Neubau des Friederike-Schäfer-Heims im Gespräch, wie der ehemalige Messeplatz neben der Kunsthalle, der Parkplatz in der Friedrich-Ebert-Straße und insbesondere der Verkehrsübungsplatz in der Friedrich-Stein-Straße.

Keiner dieser Standorte hat aber diese absolut zentrale Lage wie der Martin-Luther-Platz. „Ein großer Pluspunkt des bisherigen Friederike-Schäfer-Heims ist die zentrale Lage, direkt in der Innenstadt. Mit dem neuen Standort am Martin-Luther-Platz bewahrt sich das Heim diesen in Schweinfurt einzigartigen Vorteil“, führt der CSU-Fraktionsvorsitzende Stefan Funk weiter aus. „Wenn die älteren Schweinfurterinnen und Schweinfurter nicht mehr so leicht am Leben in der Stadt teilnehmen können, dann bringen wir sie in die Stadt und damit das Leben zu ihnen“, so Pressesprecherin und CSU-Stadträtin Stefanie Stockinger-von Lackum.

Mit dem Neubau des Friederike-Schäfer-Heims soll sich das derzeitige Heim auch weiterentwickeln zu einem Haus, in dem Leben in Privatheit, also im eigenen Zimmer, Leben in der Gemeinschaft, beispielsweise beim gemeinsamen Essen, aber auch Leben in der Öffentlichkeit, nämlich mit der Anbindung und dem Zugang des Hauses an/in das Zentrum der Stadt, möglich sein soll. Außerdem soll das Angebot an Kurzzeit- und auch an Tagespflege im neuen Friederike-Schäfer-Haus mit aufgenommen bzw. weiter ausgebaut werden.



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