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Das Aus für die Waldgaststätte Üchtelhausen – und die große Frage nach dem Warum


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ÜCHTELHAUSEN – Mit einem „WIR HABEN GESCHLOSSEN.“ überschrieb am Montag völlig überraschend auf Facebbook das Team der Waldgaststätte Üchtelhausen einen Beitrag und bedankte sich für die vergangenen sechs Jahre.

„Für eure Treue, euer Vertrauen, eure Gesellschaft und für die vielen netten Gespräche“, sagte man Danke an die Gäste und Freunde, von denen es die ersten am Dienstag – Montag ist ja schon immer Ruhetag – wohl gar nicht glauben konnten, dass es dunkel war und die Türe verschlossen. An der hing die gleiche Botschaft: Nach so langer Zeit wird es im Vereinsheim der DJK Üchtelhausen nicht mehr die guten griechischen Speisen geben. Das Lokal hat geschlossen. Kurz vor Weihnachten.


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Warum? Deutete sich das Ende bereits an, weil die Pächter das Sky-Abo aus finanziellen Gründen gekündigt hatten? Anscheinend lohnte sich der Aufwand für den Ertrag nicht mehr, im relativ großen Saal Fußballspiele zu zeigen, die von vergleichsweise zu wenigen Leuten gesehen wurden. Auch wenn oft ordentlich was los war, wenn vor allem der FC Bayern München in der Champions League spielte.


Waren die Preise von Getränken und Speisen zu günstig, um finanziell den Betrieb lohnenswert aufrecht erhalten zu können? Das mag sein angesichts eines 0,5 Bockbiers für gerade mal 2,60 Euro, einer tollen Pizza ab 5 Euro oder einem Salat mit Hähnchenstücken und Weißbrot für 6,50 Euro. Doch gerade die Qualität des Essens in Verbindung mit erschwinglichen Preisen lockte ja auch eine Menge Leute an. Waren es trotzdem zu wenige?

Oder hat vielleicht die DJK Üchtelhausen einfach auch nicht genug getan, um die gute Küche im eigenen Haus zu unterstützen? Im Raum steht, dass die ohnehin oft am zweiten Standort Zell trainierenden Fußballer der SG nebst Vorstandschaft dann, wenn sie in Üchtelhausen weilten, zu selten einkehrten und ihr selbst mitgebrachtes Bier nach dem Spiel lieber in der Kabine tranken. Zudem soll man die Weihnachtsfeier im nicht bewirtschafteten Sportheim in Zell geplant – und bereits 2018 nicht in Üchtelhausen gefeiert haben.

Auch die anderen Abteilungen des Sportvereins, Korbball, Faustball oder Tischtennis, hätten sich natürlich öfters blicken lassen können. Doch nun ist es zu spät und dieses Kapitel endet. Das Bedauern auf Facebook vieler Leute kommt erst dann, wenn sich ein „weiter“ nicht mehr ermöglichen lässt…

Bei so wenig eigener Unterstützung müsste sich ein Verein freilich nicht wundern, wenn die Pächter der Gaststätte die Reißleine ziehen. Was immer dann schade ist, wenn man ohnehin davon hört, dass in den Dörfern nach und nach die Wirtshäuser wegsterben. In Üchtelhausen hat man zumindest noch im Ort mit dem „Pronto Pronto“ ein Lokal, das ebenfalls griechische und auch italienische Speisen anbietet. Doch halt auch relativ weit weg vom etwas außerhalb im Wald gelegenen Sportplatz der DJK…

„Vorerst ist das Sportheim geschlossen“, sagt mit Adrian Kamrad der Vereinsvorsitzende, der auch noch nicht mehr weiß, wieso es zur Aufgabe kam.



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