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„Das Funkeln in den Augen zu sehen macht Spaß“: Der FC 05 trainiert wieder und präsentiert Rückkehrer Wladimir Slintchenko


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SCHWEINFURT – Nach rund eineinhalb Monaten rollte beim FC 05 wieder der Ball. Am Montagnachmittag starteten die Schnüdel in den Trainingsbetrieb, um sich auf den Re-Start der Fußball-Regionalliga Bayern vorzubereiten. Los geht´s am 07. März auswärts in Heimstetten. Zwölf Partien stehen noch an, um möglichst die acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer TürkGücü München, künftig die Heimspiele im Grünwalder Stadion und nicht mehr in Heimstetten bestreitend, aufzuholen.

Sieben Kiebitze schauten sich an, was das Team beim ersten Wiedersehen in 2020 in einer rund 90-minütigen Einheit auf dem Kunstrasen (wo man bis zum Trainingslager nun dauerhaft üben und spielen will) bei Nieselregen zeigte. „Die Akkus sind aufgeladen, die Jungs haben wieder Lust. Man verspürt eine gewisse Euphorie. Das Funkeln in den Augen zu sehen macht Spaß“, fand Trainer Tobias Strobl gleich wieder die richtigen Worte. Vier Spiele. vier Siege, 14:3 Tore – die Bilanz des 32-Jährigen ist bekanntlich bislang makellos und sollte es möglichst noch ein bisschen bleiben ab März, wenn die Hoffnung auf den Aufstieg in die 3. Liga weiter leben möge.


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„Die Jungs waren sehr motiviert, als wir 2019 auseinander gingen. Man musste sie eher bremsen“, weiß der sportliche Leiter Björn Schlicke als Auswirkung vom 4:3 gegen Rosenheim zum Abschluss, als die Schnüdel einen 0:3-Rückstand noch drehten. Die acht Punkte Rückstand würden nicht hemmen. Es sei „eine Challence“, sagt Schlicke, „wir müssen ähnlich gut performen wie vor der Winterpause!“ Klingt irgendwie nach Jürgen Klinsmann, Hertha BSC und großen Zielen in der Hauptstadt, wo Schlicke während der pause weilte neben einem Abstecher auf Mallorca.


Tobias Strobl blieb ausschließlich in Ingolstadt bei seiner Familie und seiner schwangeren Frau. Für April kündigt sich der Nachwuchs an, ein Töchterchen wird es. Wenn es gesund zur Welt kommt und der FC 05 einen Monat danach aufsteigt…, „dann legen wir mit dem zweiten nach“, spaßt Strobl und bremst: „Da müsste ich erstmal meine Frau fragen…“. Realistischer schon und vielleicht machbar: Ein Tattoo gemeinsam mit Markus Wolf. Jedenfalls fanden die Strobls nun eine Wohnung in Oberndorf, unweit des TVO-Sportgeländes und werden demnächst heimisch in Schweinfurt.

Zum Trainingsauftakt waren die drei Torhüter da, aber nur 15 Feldspieler, weshalb Marcel Kühlinger von der DJK Schwebenried-Schwemmelsbach und in der Geschäftsstelle arbeitend für ein Trainingsspiel zwecks Ausgeglichenheit aktiviert wurde. Nicht zum ersten Mal. Dienstagfrüh um 10 Uhr wird wieder trainiert, am Nachmittag steht eine Indoor-Spinning-Einheit an. Für Mittwoch kündigt Björn Schlicke einen Testspieler an: Maximilian Bauer. Der 24 Jahre alte Abwehrmann der Spvgg Unterhaching, der in dieser Saison bislang nur in der ersten Pokalrunde bei der DJK Utzenhofen zum Einsatz kam. Der gebürtige Dacherauer spielte einst bei Bayern München im Nachwuchs.

Gar nicht ausgeschlossen also, dass es einen Zugang gibt, Abgänge ziemlich sicher nicht. Doch aktuell fehlen einige Akteure. Stefan Maderer hat noch Knieprobleme und fehlt genauso für unbestimmte Zeit wie Ronny Philp, den die Schulter wieder schmerzt. Tim Danhof und Benedict Laverty fingen sich eine Grippe ein. Amar Suljic ist rein aus Vorsicht noch nicht dabei wegen Leistenproblemen. Sascha Korb ließ sich an der Nase operieren, um künftig besser Luft zu bekommen.

Getestet wird am Samstag ab 13 Uhr erstmals gegen die Bundesliga-U19 von Holstein Kiel, die in Kassel auf einem Trainingslager weilt. Das für den 15. Februar vorgesehene Testspiel bei Bayern Alzenau wurde längst wieder gecancelt, weil der Südwest-Regionalligist, neuerdings trainiert vom einstigen Schüdel-Spieler Baldo di Gregorio, der mit Artur Lemm den nach Offenbach zu den Kickers abgewanderten Angelo Barletta ersetzt, an diesem Tag bereits das erste Punktspiel zuhause gegen den TSV Steinbach-Haiger bestreitet.

Das eigene Trainingslager bestreiten die Schweinfurter nach dem Test gegen den Würzburger FV am 01. Februar vom 06. bis 13.02. in Belek in der Türkei im Limak Atlantis Deluxe Hotel. In dessen Rahmen sind zwei Testpartien geplant, die Gegner sollten die nächsten Tage feststehen. „Erst-, Zweit- oder Drittligisten sind es aus den bekannten Gründen nicht“, sagt Schlicke, denn in Deutschland läuft dort ja wieder der Ligabetrieb. Eher auf Regionalligisten oder deutschsprachige Mannschaften aus dem Ausland hofft der sportliche Leiter, Eher besser nicht sollen es „russische Mannschaften oder welche aus diesem Breitengrad“ sein, weil die als eher ruppig auftretend gelten und die Schiedsrichter in solchen Testspielen nicht unbedingt als hart durchgreifend. „Aber wir müssen nehmen, was uns angeboten wird, und notfalls in den sauren Apfel beißen“, weiß Schlicke.

Er hat aufgrund von nur neun über die Saison hinaus laufenden Verträgen einige Arbeit vor sich. Viele Spieler haben eine „+1“-Regelung im Vertrag, der sich aber nur bei einem Aufstieg in die 3. Liga verlängert. Nach der schaut´s – realistisch betrachtet – nicht aus, auch wenn Tobias Strobl ankündigt: „Wir werden hart am Limit arbeiten, alles raushauen und würden uns freuen, wenn es vorne einen Ticken enger wird!“

Wobei TürkGücü mit Sercan Sararer einen offensiven Zugang verpflichtete, den Björn Schlicke aus Fürth gut kennt, der für ihn leistungsmäßig in der bisherigen Karriere nicht alles abgerufen hat, was möglich ist. Ein Transfercoup für die Münchner, aber auch eine Gefahr vielleicht. „Es ist interessant, wenn sie in eine funktionierende Truppe so einen Hochkaräter holen. Aber sowas ist in anderen Vereinen ja auch schon mal nach hinten losgegangen…“, hofft Schlicke natürlich schon ein klein wenig auf einen vielleicht patzenden Tabellenführer. Möglichst schon zum Re-Start in Augsburg, wenn ein Verkürzen des Rückstands für den FC 05 auf fünf Punkte möglicher Weise eine kleine Euphorie auslösen könnte.

Dann ist auch die Marketing-Abteilung gefragt, die Schnüdel noch ein bisschen mehr „sexy“ zu machen. Ein Neuzugang dort in der Geschäftsstelle hat Stallgeruch und ist ein Rückkehrer. 2013 verließ Wladimir Slintchenko (auf dem Bild jubelnd auf dem Zaun bei den Fans) den FC 05 in Richtung Würzburger FV. Nun kehrt er mit 31 Jahren und als Spielertrainer des Kreisklassisten SG Dittelbrunn in das Funktionsteam der Schweinfurter zurück.

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