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Das mediale Interesse steigt: Schloss Mainberg ist dank Filmaufnahmen in der Abendschau zu sehen


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MAINBERG – Mit der Verabschiedung der Resolution zum Erhalt des Schloss Mainberg konnte nun das erste Ziel bereits erreicht werden: Die mediale Aufmerksamkeit rund um die Historische Burganlage ist sprunghaft gestiegen. Erstmals wurden auch Filmaufnahmen im Inneren des Schlosses produziert: Zu sehen sind Schimmelflecken, Feuchtigkeit, Wasserstellen, beschädigtes Holzgebälk, abbröckelnder Putz und auch die enormen statischen Probleme, die die handbreiten Risse im Mauerwerk dokumentieren. Auch die Vorburg liegt im Fokus des Filmteams: Das Bauwerk wurde bereits dem Verfall preisgegeben und geräumt: Das tragende Mauerwerk hat sich komplett verschoben.

Einen Tag drehte der Bayerische Rundfunk auf Schloss Mainberg und widmet den jüngsten Ereignissen einen ausgiebigen Filmbeitrag in der Abendschau. Man wolle auf dem Laufenden bleiben und in regelmäßigen Abständen über die Entwicklungen auf Schloss Mainberg berichten. Die nächsten Beiträge des BR sind bereits in Planung, heißt es. Die Hilflosigkeit des Bürgermeisters und Gemeinderats drückte sich in einem öffentlichen Appell an Politiker und die Verantwortlichen der Gesellschaft auf. „Wir konnten dem Verfall bisher nur tatenlos zusehen!“ erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann, man sei nun entschlossen zu handeln.


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Viele Schlossbegehungen hat Rottmann in jüngster Vergangenheit absolviert: Am Montag war beispielsweise Staatssekretär MdL Gerhard Eck vor Ort und informierte sich über die Lage. Auf dem Programm stand auch ein Vor-Ort-Termin mit Eigentümerin Renate Ludwig. „Wir sind alle erschüttert über das Ausmaß der Schäden, deren Reparatur zusehends teurer wird!“, so Rottmann. Seit vielen Jahrhunderten existiert das historische Bauwerk, das Bürgermeister Rottmann aufgrund seiner Lage und Architektur als „Neuschwanstein Unterfrankens“ betitelte. Schon immer war das herrschaftliche Schloss Sitz von einflussreichen Adeligen, Geistlichen und Industriellen: Beispielsweise wurde dort der Industrielle und Fotograf Gunter Sachs geboren. Mit 5170 Quadratmetern Nutzfläche und einer weitläufigen Außenanlage zählt das Bauwerk als zweitgrößte Burganlage Unterfrankens.


Die Situation auf Schloss Mainberg spitzt sich indes immer weiter zu. Vor allem der feuchte Fleck unterhalb der südlichen Dreigiebelfront ist mittlerweile beängstigend groß. Problematisch für die Zukunft ist die mangelnde Bewirtschaftung: Dringend notwendige Reparaturmaßnahmen bleiben aus, aber auch die ordnungsgemäße Bewirtschaftung ist nicht mehr gegeben. Laut Generalkonservator Prof. Greipl zählt das Bauwerk zu den absolut hochrangigen Baudenkmälern, die es für die Nachwelt zu erhalten gilt.

Landes- aber auch bundesweite Presse- und Medienagenturen schlagen mittlerweile auf und interessieren sich für den Fall „Schloss Mainberg“. „Für unsere Gemeinde ist die Erhaltung des Schlosses eine Nummer zu groß!“, sagt der Bürgermeister und hofft auf Unterstützung. „Wir wollen die Öffentlichkeit wachrütteln, vor allem aber die Verantwortlichen aus der Politik!“, so Rottmann. Nun liegt die Unterschriftenliste zum Erhalt des Schlosses im Bürgeramt der Gemeindeverwaltung aus: Bürgerinnen und Bürger aus der Region, dem Landkreis und der Gemeinde können sich dort unter dem Wortlaut der Resolution eintragen.

Bereits am 14. Februar 2013 besuchen weitere Abgeordnete die Gemeinde Schonungen, darunter MdL Volkmar Halbleib (Würzburg), MdL Sabine Dittmar (Maßbach), MdL Reinold Strobel (Amberg) und Inge Aures (Kulmbach). Auf dem Programm steht eine Besichtigung der Schlossanlage (gegen 10.15 Uhr) und ein gemeinsames Pressegespräch ab 11.30 Uhr im Sitzungssaal des Schonunger Rathauses.


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