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Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft lädt ein: Montagsmahnwache zum 2. Fukushima-Jahrestag


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SCHWEINFURT – Die verheerende Atomkatastrohe von Fukushima hat am 11.03.2011 in Verbindung mit einem Erdbeben und einem Tsunami in Japan ihren Anfang genommen – und weltweit für Entsetzen und Betroffenheit gesorgt. In drei Reaktorblöcken des AKW Fukushima Daitschi ist es zu   Kernschmelzen gekommen. Große Mengen von Radioaktivität wurden in Folge freigesetzt; viele Regionen in Japan – auch außerhalb der Sperrzone sind stark radioaktiv belastet, Böden, Wasser, Lebensmittel radioaktiv verseucht. Kontaminiertes Wasser wurde in Riesenmengen ins Meer gepumpt und ist auch auf diesem Weg da in die Nahrungskette für Mensch und Tier gelangt.

Zwei Jahre nach dem Super-Gau ist die Situation nicht bereinigt: von den zerstörten Reaktoren und den gelagerten Brennelementen geht weiterhin größte Gefahr aus – schon allein aus dem Grund der Erdbeben-Gefährdung des Gebietes. Bereits jetzt wurden vermehrt Schilddrüsenanomalien bei japanischen Kindern festgestellt , und für die Zukunft muss die Bevölkerung mit einer deutlichen Zunahme strahlungsbedingter Erkrankungen rechnen.


Mezger



Fukushima habe gezeigt, wie überfordert Betreiber und Behörden im Fall einer derartigen Atomkatastrophe sind, sagt das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft – es habe erneut gezeigt, dass die Nutzung von atomarer Energie nicht zu verantworten ist. Zu groß sei die Gefahr eines Super-Gau mit all seinen desaströsen Auswirkungen.


Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft Mahnwachen veranstaltet: immer montags um 18.00 Uhr am Georg-Wichtermann-Platz in Schweinfurt. Zunächst wöchentlich, später monatlich wurde bei den Mahnwachen die Solidarität mit den Opfern bekundet, wurden vielfältige Informationen weitergegeben, kulturelle Beiträge geboten und politische Forderungen erhoben für ein nachhaltiges Konzept zur Energieversorgung ohne Atomstrom – mit 100 % Erneuerbaren Energien.

Für den Samstag, 09.03.2013 organisiert das Bündnis bereits zusammen mit der Bürgerorganisation Müll und Umwelt eine Busfahrt zur Groß-Demo in Günzburg – gegen den Weiterbetrieb des AKW Gundremmingen. Und für die Montagsmahnwache am 11. März um 18 Uhr zum 2. Fukushima-Jahrestag lädt das Aktionsbündnis die Bevölkerung  herzlich zur Teilnahme am Georg-Wichtermann-Platz ein. Unter anderem wird Querflötensolist Jörg Wiedersich spielen.


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