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Das Foto zeigt von links: Bautechniker Lutz Brückner, Markus Kraus (Tiefbau Müller), Architekt Harald Werb und Bürgermeister Stefan Rottmann Foto: Sebastian Heurich

Der zweitgrößte Schonunger Ortsteil Forst bleibt weiter im Baustellenmodus


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FORST – In Verlängerung zum Dorfanger wird nun auch die Untere Straße mit Hilfe von Fördermitteln umgestaltet Der zweitgrößte Schonunger Ortsteil bleibt weiterhin im Baustellenmodus: Nach der Neugestaltung des Dorfangers und zahlreichen Infrastrukturprojekten wie zuletzt der umfassenden Erneuerung von Wasserleitungen in einigen Straßenzügen, folgt nun eine weitere großangelegte Maßnahme im Ortskern.

Bagger, LKW, Walzen stehen schon bereit für die Neugestaltung der Unteren Straße: Zuvor wurden dort in südlicher Fortsetzung des Dorfangers die unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen weitestgehend erneuert. In ganz Unterfranken gilt der Forster Dorfanger als ein besonders gelungenes Beispiel für die Ortskerngestaltung und Innenentwicklung. Erst vor wenigen Jahren konnte das umfassende Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekt erfolgreich beendet werden, wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet. Mehr Grün, weitere Parkplatzbuchten, eine funktionale und übersichtlichere Straßenführung und insgesamt ein freundlicheres Ortsbild konnten auf der Habenseite verbucht werden. Und auch im Untergrund wurden Kanäle und Versorgungsleitungen dabei komplett ausgetauscht.


AOK - Keine Kompromisse



Als „Best-Practice“-Beispiel wird Forst seither immer wieder von Delegationen ausgewählt und besichtigt – sogar aus Polen sind Experten angereist. An diesen Erfolgen möchte Bürgermeister Stefan Rottmann gemeinsam mit dem Gemeinderat anknüpfen. In Fortsetzung wurde in der Unteren Straße nun auf einer Länge von exakt 221 Metern am südlichen Ende des Dorfangers bis zur Einmündung der Straße „am Steinberg“ ein weiteres umfassendes Bauprojekt in Angriff genommen. Aufhänger ist auch hier die Kanalsituation, die es umfangreich zu erneuern galt. Erst vor wenigen Monaten hatte Bürgermeister Stefan Rottmann das Thema auf die Agenda gesetzt: Der Kanal wurde schließlich auf Zustand, Schäden und Hydraulik überprüft, Varianten für den Straßenbau sowie Kostenberechnungen ausgearbeitet und schließlich der Auftrag an das Bauunternehmen NEWO erteilt.


Mehr als 1 Mio. Euro sind für Kanal- und Straßenbau kalkuliert. Der Kanal wurde auf eine Dimension von DN 500 bis DN 700 erweitert. Das Gestaltungskonzept des Forster Dorfanger und damit insbesondere der Pflasterbelag soll weitestgehend übernommen werden. Für die Wiederherstellung der Oberflächen konnte das Unternehmen Tiefbau Müller aus Gerolzhofen gewonnen werden. Im weiteren Straßenverlauf verengt sich die Untere Straße: Eine durchgängige Gehwegführung ist aufgrund der beengten Platzverhältnisse ausgeschlossen. Soweit als möglich werden gepflasterte Gehwege mit eingeplant: Im beengten Fahrbahnbereich wird es eine Mittelrinne geben um den Charakter einer verkehrsberuhigten Straße zu schaffen. Im Einmündungsbereich Untere Straße/Blumenstraße/Dorfgraben sollen Grünflächen angelegt bzw. Baumpflanzungen erfolgen.

Die Fahrbahn wird in Beschaffenheit und Breite so ausgelegt, sodass sie für den landwirtschaftlichen Verkehr geeignet ist. Insgesamt ist die Straße in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Die Straßenplanung wurde zwischenzeitlich auch mit der Polizei abgestimmt und befürwortet, wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet. Erfreulicherweise konnte in Verhandlung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung nun auch ein Zuschuss für die Oberflächengestaltungen für den auf den Ortskern entfallenden Teil generiert werden. Eine Förderung die bisher weder einkalkuliert noch eingeplant war.

Wie der Bürgermeister verkündet, konnte in Verhandlung mit Anliegern nun auch drei Gärten im Einmündungsbereich zwischen Unterer Straße und Dorfgraben erworben und beurkundet werden. Die Eigentümer haben die Bewirtschaftung aufgegeben. Damit besteht die Möglichkeit weitere öffentliche Grünflächen und Parkplätze im Ortskern anzulegen, die dann auch für Friedhof und Kindergarten in direkter Nachbarschaft zur Verfügung stehen. Die Beteiligung der Bürger und Anlieger erfolgte pandemiebedingt diesmal per Wurfzettel. Wie Bürgermeister Stefan Rottmann berichtet, kann je neu verlegter laufender Meter Kanal mit einem hohen Zuschuss gerechnet werden. Seit August letzten Jahres profitiert die Gemeinde mit all ihren laufenden Kanalbaumaßnahmen von einem neuen Förderprogramm (RZWAS).

Das Foto zeigt von links: Bautechniker Lutz Brückner, Markus Kraus (Tiefbau Müller), Architekt Harald Werb und Bürgermeister Stefan Rottmann
Foto: Sebastian Heurich

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