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Die große Corona-Umfrage – das denken die Schweinfurter


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SCHWEINFURT – Wir hatten zur großen Corona-Umfrage aufgerufen. Die Beteiligung war trotz der vielen Fragen enorm und daher sind die Ergebnisse sicherlich recht repräsentativ. Hier die Ergebnisse:

Corona verändert unser Leben – wie fühlst Du Dich?
Auf unsere erste Frage antworteten 78,2 Prozent der Teilnehmer mit „Ich habe keine Angst“. Trotzdem zeigt dies aber auch, dass 21,8 Prozent durch die Krise in Angst leben. Für unseren Geschmack ist das natürlich trotzdem starker Tobak. Natürlich bleibt unklar, ob sich diese Menschen mehr und mehr isolieren aus Angst. Man könnte es eventuell an einer anderen Frage messen…


AOK - Keine Kompromisse

Eine wichtige Frage für uns: Wie kommen die Menschen mit der Gesamtlage klar. Geht das enorm auf die Seele der Menschen?
Und tatsächlich sagen 34,44 Prozent der Befragten: „Ich bekomme langsam aber sicher psychische Probleme, wenn das so weiter geht!“. Das ist natürlich eine erschreckende Zahl. Die soziale Isolation ist ein großes Problem, es fehlen einfach die sonst so selbstverständlichen vielen kleinen Freuden im Leben. Dazu kann man nur sagen: Bitte achtet auf Eure Mitmenschen, Nachbarn und Kollegen. Wer besser mit der Lage umgehen kann, ist in dieser Zeit gefragt andere zu unterstützen.


Vermeidest Du Arztbesuche?
50,8 Prozent der Teilnehmer bejahten dies. Obwohl Ärzte natürlich alle Mittel ergreifen um die Patienten zu schützen, scheint dies ein schwieriges Problem zu sein. Man kann nur hoffen, dass die Menschen nur unwichtige Arzttermine aufschieben, wie z. B. Vorsorgeuntersuchungen.

Hast Du Angst um Deinen Arbeitsplatz?
Dies scheint nicht das große Thema zu sein. Nur 17,85 Prozent der Befragten scheinen hier Sorge zu haben. Kurzarbeit und Telearbeit sei dank, scheint der Betrieb in vielen Unternehmen den Umständen entsprechend gut zu verlaufen, sodass die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust nicht zu groß ist.

Alle Branchen sind in der Krise und gerade die kleinen Händler vor Ort bangen um Ihre Existenz. Wir wollten wissen, ob es Menschen gibt, die aus Angst Lebensmittel oder Hygieneartikel online bestellen um nicht raus zu müssen. Fragt man bei den Zustellern nach, hört man ja die komischsten Geschichten über Lebensmittellieferungen. Unser Frage lautete also: Hast Du in den letzten Wochen online Lebensmittel oder Hygieneartikel gekauft um nicht mit anderen Personen in Kontakt kommen zu müssen?
Nur 15,47 Prozent der Befragten haben das ein oder mehrmals gemacht. Die meisten Menschen gehen doch lieber selbst einkaufen.

Wir wollten auch wissen, ob sich die Menschen beim Einkaufen noch wohl fühlen.
Tatsächlich verneinen dies 57,24 Prozent dies. Nun wird man hier natürlich besonders oft mit den Gefahren konfrontiert. Es stehen Desinfektionsmittel für die Griffe der Wägen zur Verfügung, man muss eine Maske tragen und an der Theke und Kasse gibt es Spritzschutz und Masken. Für unsere Begriffe ist das nur allzu begreiflich!

Haben Sie das Gefühl beim Einkauf alles zu bekommen?
Hamsterkäufe bestimmten die Anfangsphasen und man hatte ja schon ein schlechtes Gewissen ein Paket Klopapier zu kaufen. Mittlerweile scheint sich die Angst vor der Kackokalypse doch gelegt zu haben: 76,54 Prozent sagten: JA, ich habe das Gefühl alles zu bekommen!

Gastronomie: Wir wollten wissen: „Unterstützt Du Gastronomiebetriebe weiter?“
Bedenken zur Hygiene bezüglich Corona in den Gastronomiebetrieben haben tatsächlich 40,13 Prozent der Befragten und bestellen nichts oder holen etwas ab. Aber immerhin sagen 61,56 Prozent „Ja, ich hole ab oder bestelle mehr als sonst!“

Friseure: Seit kurzem dürfen Friseure wieder Haare schneiden. Das war ja lange ersehnt – wir wollten wissen: „Die Friseure haben ja wieder offen! Gehst Du hin?“
Auch hier ist das Bild divers und geht nur 60 zu 40 aus. Die Angst vor einer Infektion scheint da zu sein. Aber natürlich hätten die Friseure auch ein echtes Problem alle Kunden zu bedienen, aufgrund des Maßnahmenkataloges der von der Regierung vorgegeben wurde. 40,13 Prozent der Befragten würden auf jeden Fall nicht zum Friseur gehen! Natürlich kann man davon ausgehen, dass die restlichen 59,87 Prozent nun schon waren oder bald gehen – gut für das Handwerk!

Gastronomie: Wir wollen schon im Vorfeld der Lockerungen wissen: „Wenn die Gastronomie wieder öffnet, gehst Du dann wieder essen?“
Tatsächlich scheint dies eines der größten Bedürfnisse der Menschen zu sein. 54,08 Prozent der Befragen hätten überhaupt keine Bedenken essen zu gehen, 29,12 Prozent würden nur mit Maske und Abstandsregeln einkehren (wie es jetzt ja nun auch gekommen ist), aber 16,81 Prozent würden die Gastronomie komplett meiden!

Interessant fanden wir auch die Frage danach, ob sich die Menschen an die Einschränkungen halten, bzw. gehalten haben. Nicht jeder ist so konform mit den politischen Entscheidungen und hat daher folgende Entscheidung getroffen:
Ich habe mich trotzdem mit Freunden getroffen! – 22,8 Prozent
Doch der größte Prozentsatz hält sich an die Einschränkungen und sagt: „Ich habe mich an die Einschränkungen gehalten und mich nicht mit haushaltsfremden Personen getroffen.“ – 77,2 Prozent

Natürlich wollten wir auch wissen, was die Leser über die politischen Entscheidungen denken: „Findest Du die politischen Entscheidungen richtig?“
„Ja, unbedingt – ich bin dankbar!“, sagen 51,58 Prozent
„Nein – unglaublich, was die mit uns machen!“, denken aber auch 36,61 Prozent
„Ich habe keine Ahnung!“, sagen 11,81 Prozent und enthalten sich damit einer konkreten Meinung

Wichtig war uns auch noch eine Einschätzung unserer Leser: „Wie lange denkst Du wird das noch so zu gehen mit den Einschränkungen?“
43,26 Prozent der Befragten denken, dass sich die Maßnahmen noch über das ganze Jahr erstrecken werden. Hoffnungsvoll denken 16,31% bis Ende Mai und 18,47% bis Ende Juni. 8,99% bis Ende Juli, 9,48% bis Ende August und 3,49% sagen bis Ende September.

Zuletzt wollten wir wissen, ob die Menschen bereit wären gebeutelte Unternehmen durch einen Art „Soli“ zu unterstützen. Klare Aussagen:
62,23 Prozent sagen: Nein, als Unternehmer muss man sich selbst Reserven schaffen um Krisen zu bewältigen
20,47 Prozent: Ja, bis zu 5,- € einmalig könnte ich mir vorstellen – eine Art Soli für Schweinfurt
17,3 Prozent sagen sogar: Ja, bis zu 10,- € einmalig könnte ich mir vorstellen – eine Art Soli für Schweinfurt

An der Umfrage beteiligten sich übrigens 62,9 Prozent Frauen. Die stärksten Altersgruppen waren die 30-59 jährigen Leser, die zu 78,2 Prozent in einem Angestelltenverhältnis arbeiten.

Die Solidarität gegenüber den Unternehmen ist da, wenn auch nicht ohne jeden Zweifel. Das gilt auch für die politischen Entscheidungen. Die Lust auf ein wieder „normales“ Leben scheint im Vordergrund zu stehen und dann käme es ja auch für die Unternehmen wieder ins Rollen. Bis dahin bleiben die Probleme sicher noch lange sicht- und spürbar. Die Politik muss aber ganz sicher auch erkennen, dass sich viele psychische Problem mit der Krise ergeben, deren Folgen bis dato sicherlich nicht absehbar sind. Hoffen wir das Beste! Stark bleiben – auch wenn es schwer fällt – wir stehen wieder auf!

VIELEN DANK AN ALLE TEILNEHMER!



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