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Die Grünen regen ein Radwegkonzept an der westlichen Mainberger Straße an


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Schweinfurt – Wer gerne mit dem Rad durch Schweinfurt fährt und dabei stadtein- oder auswärts von der Fußgängerzone am Rückertcenter am Marienbach vorbei in Richtung Leopoldina-Krankenhaus oder umgekehrt, wird wissen, dass es an dieser Stelle an geeigneten Radwegen fehlt. Die Bündnisgrünen im Stadtrat, Marc-Dominic Boberg und Roland Schwab, regen deshalb in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am kommenden Donnerstag ein Verbindungskonzept in der Mainberger Straße zumindest zwischen Rückertstraße und der Einmündung zum Kiliansberg an der Mälzerei an.

Fakt ist, dass am Main entlang zwar ein Radweg verläuft, der in der Mainberger Straße aber endet von Mainberg kommend irgendwann zwischen großer Kreuzung mit Tankstelle und Polizei. Der Lückenschluss fehlt hier noch, weshalb die Grünen gerade für den Bereich um die bergige Strecke an der Mälzerei eine Verbesserung fordern. Denn über den Kiliansberg radeln viele Schweinfurter zum Krankenhaus und hoch in die Stadtteile Hochfeld, Zeilbaum und Deutschhof. Auch die Verwaltung der Stadt unterstützt grundsätzlich eine kurzfristige Verbesserung der dortigen Situation.


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Laut Erhebungen sind in der Mainberger Straße zwischen 250 und 500 Radfahrer am Tag unterwegs. Östlich des Paul Rummert-Rings, also zwischen der Kreuzung am Rückertcenter („Zementrum“) fahren täglich rund 12.000 Kraftfahrzeuge, in Spitzenzeiten über 1000 pro Stunde. Stichproben-Zählungen haben ergeben, dass sich an der Mälzerei der Radverkehr jeweils zur Hälfte aufteilt, Stadteinwärts benutzen die Radler mehrheitlich die Fahrbahn, stadtauswärts den nördlichen Fußweg. In der Rückertstraße gibt es einen Radfahrstreifen, den aber auch stadtauswärts fahrende Radler regelwidrig nutzen.


Im Planungsbereich wurden seit 2006 insgesamt acht Unfälle mit Radfahrern registriert, fünf davon am Knoten Oberer Marienbach / Mainberger Straße, drei an der Einmündung Gartenstraße bzw. zum Kiliansberg hin. Drei der fünf Unfälle am Knoten traten an der Ampelanlage auf, wo zahlreiche Kfz rechts abbiegen.

Die Lösung? Schutzstreifen zu Lasten der Fahrbahn oder Fußwege auch für Radfahrer schlägt die Verwaltung für die Rückertstraße vor. In der Mainberger Straße sollte auf der Nordseite der Gehweg im Bereich des Fotostudios und der Autoglaswerkstatt aufgeweitet und allerdings nur stadteinwärts für Radfahrer freigegeben werden. Am Knoten könnte eine Radfahrschleuse helfen. An der Südseite schlägt die Verwaltung die Abmarkierung eines durchgängigen Schutzstreifens vor und eine Markierung für links abbiegende Radfahrer Richtung Kiliansberg. Alternativ: Der Neubau enes Fuß-Rad-Weges durch die vorhandene Grünfläche an der Mälzerei.

Über Kosten kann die Verwaltung noch nichts sagen. Bei der Geehwegverbreiterung würden aber wohl drei Bäume wegfallen. Und: Alleine eine Neuberechnung der Zwischenzeiten am Knoten (Ampelanlage) ist mit rund 5000 Euro zu veranschlagen. Längere Grünzeiten für den Kfz-Verkehr könnten nämlich Konflikte vermeiden.



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