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Die Landwirtschaft in aller Munde bringen: Kulinarische Dialoge auf dem ‚Wissensmarkt Land‘


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OBERES WERNTAL – Im Oberen Werntal strengen sich tagtäglich Menschen an, um uns mit wertvollen Lebensmitteln zu versorgen. Menschen, die unsere Böden bewirtschaften oder daraus entstehende Produkte verarbeiten, damit wir die Erzeugnisse in genussvolle Mahlzeiten verwandeln können.

Die im Oktober gestartete Veranstaltungsreihe ‚Wissensmarkt Land. Der kulinarische Dialog im Oberen Werntal‘ zielt darauf ab, die Landwirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde zu bringen. Die Idee der Veranstalter, dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frankfurt und der Öko-Modellregion Oberes Werntal: Den Verbraucher/-innen ganz persönliche Einblicke in und damit Wertschätzung für die hiesige Lebensmittelproduktion zu ermöglichen.


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Und genau das wurde am vergangenen Dienstagabend in Werneck getan: Hinter den „Marktständen“ standen 14 handverlesene, geladene Betriebsleiter-/innen aus Landwirtschaft und Verarbeitung rund um Werneck und Bergrheinfeld. Wie es der Intention eines landwirtschaftlichen Marktes entspricht, soll auch an den Wissensmärkten „gehandelt“ werden. Allerdings gab es kein Feilschen im ökonomischen Sinn. Vielmehr wurden alle möglichen Fragen und Antworten sowie Blicke hinter die Kulissen unter den rund 50 Teilnehmenden angepriesen und unentgeltlich feilgeboten.


Nachdem Besuchende bei der ersten Veranstaltung Ende Oktober bereits in Wasserlosen-Greßthal staunen und genießen durften, knisterte es nun in den Räumlichkeiten des Wernecker katholischen Pfarrzentrums nur so vor intensivem Austausch und Aha-Effekten. Aha, hier um die Ecke werden Süßkartoffeln angebaut! Oh, Hülsenfrüchte können ihren Stickstoff-Dünger einfach selbst aus der Luft nehmen! Verstehe, Betriebe, die auf Herbizide verzichten, striegeln oder hacken ihre Kulturen, damit Beikräuter kleingehalten werden. Neben dem Wissenszuwachs der Verbraucher-/innen wurde auch der Austausch zwischen den konventionell und biologisch wirtschaftenden Betrieben selbst gefördert.

An einem solchen Abend darf der Genuss regionaler Produkte natürlich nicht fehlen. Aufgrund einer Förderung durch die landwirtschaftliche Rentenbank, konnte den Besucher-/innen an den beiden Veranstaltungen ein buntes Potpourri dargeboten werden: Da standen karamellisiertes Wurzelgemüse neben Gemüsekuchen, Wurst neben Hülsenfrüchteaufstrichen und Brot, Cidre und Apfelschorle aus Streuobst neben Bio-Bier von hier.

Die Veranstaltungsreihe wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Termine werden rechtzeitig in den Lokalmedien sowie unter www.oekomodellregionen.bayern/oberes-werntal bekanntgegeben.

Fotos: Franziska Frey-Gogolin


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