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DIE LINKE. will öffentliche Schulen stärken und weitere Privatschuldesaster verhindern!


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SCHWEINFURT – An der ersten staatlich anerkannten privaten Fachoberschule in Schweinfurt ist der gesamte Abiturjahrgang – 27 Personen – durch die schriftliche Abiturprüfung gefallen. Hierzu erklärt Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Sprecherin der bayerischen Landesgruppe Folgendes:

„Der „Fall Schweinfurt“ ist das beste Beispiel für den völlig vergeigten und trotzdem geförderten Privatschulboom der vergangenen Jahre. 27 Schülerinnen und Schüler einer staatlich anerkannten Privatschule fallen durch ihre Abiturprüfung – das zeigt doch deutlich, dass Bildungseinrichtungen nicht in die Hände von privaten oder freien Trägern gehören. Bildung ist Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Daher muss Bildung auch öffentlich finanziert und kontrolliert werden. Nach solch einem Desaster ist es auch umso unglaublicher, dass Privatschulen nach einer Prüffrist von drei Jahren je nach Bundesland bis zu 94 Prozent der Kosten vom Staat erstattet bekommen.


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Der Staat zahlt im Zweifel also für eine Privatschule, die nicht in der Lage ist, ihren Abiturjahrgang auf das Abitur vorzubereiten. Damit muss endlich Schluss sein! DIE LINKE. fordert eine bedarfsorientierte Ausfinanzierung der öffentlichen Schulen in personeller, sächlicher und räumlicher Ausstattung. Wir müssen in gute Rahmenbedingungen investieren. Denn: Wer gute öffentliche Schulen hat, braucht gar keine Privatschulen!“



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